Als ich das letzte Mal Madita in concert mit Präsentation des damals aktuellen zweiten Albums Too gesehen habe, wurde mir währenddessen ins Auto eingebrochen. Zwei Jahre später, die Fensterscheibe ist wieder heil, das Auto ist noch immer das gleiche, stellt sie ihr drittes Album Pacemaker vor. Sound und Layout sind neu und das Ergebnis ist so Madita, but so not.Die merchandisegekaufte CD wurde gleich ins Radio (ja jetzt habe ich wieder eins) eingeworfen und musste am Nachhauseweg sofort wieder gehört werden. Ähnlichkeiten mit Elektronikerinnen á la The Gossip oder Peaches kann man durchaus erkennen, deren Nachbarschaft würde aber dieser jazzigen Stimme überhaupt nicht gerecht werden, die Madita so einzigartig macht, doch der Beat geht eindeutig in diese Richtung. Und das Bühnenoutfit (WOW!) auch.
Die Lady ist sehr fashion forward, müsst ihr wissen, und so durfte man das vorletzte Mal einer bodenlangen Florian Ladstätter Kette bei der Auflösung während des Gigs zusehen. Back to music: Vor allem in den letzten Jahren war Madita, neben Anja Plaschg alias Soap & Skin und Gustav eine der vielversprechendsten, österreichischen Musikerinnen, von der ich mir allerdings viel mehr Output erwartet hätte. So darben wir dahin und dürfen uns nur alle zwei Jahre über frisches freuen. Sehr frisch dürfte auch das Herz am Albumcover von Pacemaker sein, aus dem sie - sehr martialisch - mit einem Strohhalm trinkt. I like.
Wie vor kurzem dieses österreichische Modemagazin fällt auch die FAZ mit ihrem gestrigen, auf FAZ.net publizierten Artikel “Modejournalismus: Die Macht der Modeblogger” (Achtung: hier gibt es anscheinend nur Männer!) auf. Es ist ein peinliches Zeugnis dessen, was gerade die Printwelt versucht zu begreifen, und bei diesem Versuch (oft) kläglich scheitert. Da verwendet man Fotos, die bereits Patina ansetzen, da werden keine Links zu angeführten Blogs gesetzt und Sätze wie: “Bryanboy ist dreiundzwanzig Jahre alt und gern ein Star. Er kleidet sich exaltiert, sieht exotisch aus. Er ist auf den Philippinen geboren, aber überall zu Hause”, verwendet, die an die Beschreibung eines Kandidaten aus Herzblatt erinnern. Noch peinlicher: I like my Style wird als Blog angeführt.
Anspruch auf Berühmtheit, Popularität? Wenn Modeblogs mit dieser Motivation gestartet worden wären, wären wir sicher nicht dort wo wir heute sind.
Ähnliches Szenario wurde im Artikel der Zeit “Modeblogs: Mode als Dialog” von Tillman Prüfer (siehe “Glamourversprechen Modeblog” Anne auf Modebeitrag) vor wenigen Wochen gezeichnet. Statt bei MTV anzuheuern, würde man jetzt seinen eigenen Blog starten und Modebloggerin wäre quasi ein Traumberuf. Aha.
Stumpfsinniger geht es wohl nicht mehr.
Beständig geht es in den Artikelüberschriften um Macht. Die Macht der Blogger, die Macht der Straße, die Macht des Internets,…. Ich kann es schon nicht mehr hören. Wenn Macht freie Meinungsäußerung ist, die über einen Fetzen in einem Schaufenster (pardon!) getroffen wird, dann soll es so sein. Wären doch alle gesellschaftspolitischen Revolutionen so einfach, wie einen Blog aufzusetzen.
Jo, mei! Das soll also ein weiblicher Jesus sein? Sorry, Madonna hat sich schon 2006 daran versucht und sich in ihrer eigenen Peinlichkeit gewälzt. Ein bisschen schocken, ein bisschen saufen, ein bisschen koksen, Lindsay, egal was du machst, du bist einfach …. die nächste Courtney Love und jetzt schon eine wahre Legende: i ♥ u
Für dieses grottenschlechte Cover verdient das Purple Magazine #13 definitv die goldene Himbeere in der Kategorie “Tried, but not hard enough” und erinnert an Ausrutscher wie sich i-D 2008 mit Mariah Carey schmückte.
Der Rest der Fotos von Terry Richardson findet ihr bei KalinkaKalinka.
Die Fotos von ihr im Alexander McQueen Kleid, wie man es im Making of Video (bei Fanfarella) sehen konnte, kann ich allerdings nirgendwo entdecken.
Gleich zu zwei Veranstaltungen lädt die Modeklasse 1. - 4. Jahrgang der Angewandten Wien unter Leitung Bernhard Willhelms ein.
Und zwar zeigt Coco am Bauernmarkt einen Querschnitt unter dem Motto „OUI! Hereux d’en être!“ vom 14. bis 23.März ein und „Georgette in Wien“ wird in der Galerie Layr Wuestenhagen vom 19. bis 23. März zu sehen sein.
Sandra aka Miss Shoppingverse und Sabrina von Lieb und Teuer haben sich zusammengetan und schreiben auf ihrem neuen, gemeinsamen Blog Wohnklamotte über das weitläufige Inneinrichtungsthema. Für alle, die gerade eine Wohnung umgestalten, einrichten, neu umgezogen sind, oder einfach nur Ideen brauchen…
Am letzten Sonntag versammelten sich die Swinging Leaders im Metropol, um im Sinne des guten Zwecks (für den sie ausschließlich auftreten) Geld zu sammeln. Das besonders an der Jazz-Band: neben einem Berufsmusiker, spielen Manager, ein Versicherungsmathematiker, ein Banker und ein Richter. Berufe, denen das Klischee der non-Kreativität vorauseilt. Schubladisierungs-Fail, denn wer jetzt glaubt, da würde ein bisschen “What a wonderful world” gespielt werden und damit hat sich´s, irrt. Das Niveau war unerwartet hoch. Kann jedem empfehlen sich die Band einmal genauer anzuhören. Read the rest of this entry »
Nachdem Julia einige Nächte durchgearbeitet hat, und das gesamte Layout vor einem Monat überarbeitet wurde, ist die zweite Ausgabe des Online-Magazins The Blogettes online und ich freue mich wieder Teil davon zu sein!
Das Resultat unseres Nachmittags im Studio könnt ihr ab Seite 22 in der Fotostrecke “After Happily After Ever” sehen, die ich zusammen mit Michele, Mark, Ina, Sandra und Julia an einem Sonntag Nachmittag vor zwei Wochen produziert habe. Teresa steuerte auf Seite 44 einen sehr interessanten Artikel “Kinder als Fashionblogger - wann ist jung zu jung?” bei und bezieht sich damit auf aktuelle Entwicklungen in der Blogsphäre, und von mir bekommt ihr auf Seite 66 Hintergrundinfos zu Garmz.com, einer jungen Wiener Company zu deren Team ich seit diesem Anfang diesen Jahres gehöre.
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Und somit übergebe ich das Stöckchen der “7 Tage 7 Outfits” Blogparade, die von Jette von Dealhunter initiiert wurde an Steffi von Zimmermädchen!
Halle Freyssinet - 55 boulevard Vincent Auriol - Paris 13e, hier präsentierte Valentino während der Paris Fashion Week. Rot, weiß, creme und schwarz sind die dominierenden Farben, elegant, geometrische Formen, Rüschen und Esthetik die Stichworte zur Kollektion.
foto/credit: style.com
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