Goodbye, Oscar!

Oscar de la Renta, der, wie ihr gleich in der Kurz-Doku erfahren werdet, so gerne gesungen hat, wie er Kleider designte, ist heute an Krebs gestorben. Der verschmitzte Grinser, den er nach jeder Fashion Show aufsetzte, wird nicht mehr die New Yorker Fashion Week erhellen.

Coccinelle: Das neue Mulberry?

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Zugegeben: ein Hype um eine Tasche macht noch lange kein gutes Label aus. Schon gar nicht, wenn es ein mehr oder wenig “inspirierter” ist. Der wahre Hype namens MANSUR GAVRIEL mit einer simplen Beuteltasche aus schwarzem Leder, die bei net-a-porter so ausverkauft ist, dass mit einem “Dieser Artikel ist ausverkauft und wird voraussichtlich nicht wieder erhältlich sein.” allen Wartelisten den Gar ausgemacht wird, ist kein Trost. Bis Coccinelle etwas auf den Markt brachte, das man in Beauty-Kreisen galant “Dupe” nennt.

Doch damit nicht genug. Mittlerweile hat sich Coccinelle, das ich stets als etwas verstaubt betrachtet habe zu einer Taschenmarke entwickelt, die in Preis-Leistungsverhältnissen die Nase vorn hat. Wer sich nach einer hochwertigen Ledertasche umsieht, die mit wenig Firlefanz ausgestattet ist, kommt schnell an die Über-Tausend-Euro-Grenze von Marken wie Céline, Chloé oder Stella McCartney oder muss auf deren Kopien bei Zara zurückgreifen. Das hat Coccinelle etwas gestoppt. Das neueste Lieblingsmodell aus der aktuellen Herbst/Winter Kollektion ist lapidar “Handtasche aus Leder” benannt worden und in drei Farben erhältlich, die einem die Qual der Wahl machen. Leider “klebt” auch hier wieder bereits das Etikett “Nicht auf Lager” drauf, doch wir können hoffen, dass die Taschenmanufaktur von Coccinelle etwas stärker besetzt ist, als jene von MANSUR GAVRIEL. Auch Mulberry hat ähnlich angefangen, entwickelte dann die “Luella Giselle”-Bag (nach Gisele Bündchen benannt) und definierte damit die it-Bag-Ära. Heute ist das britische Modeunternehmen nach starken Preisanstiegen am Raufen nach besseren Zahlen, wie man in den letzten Monaten vernehmen konnte. Vielleicht eine Lehre für Coccinelle nicht den gleichen Fehler zu begehen.

DIY-Projekte: 2014 ist noch lang!

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Immer wenn besonders viel Stress ansteht, dann ist die Aufschieberitis besonders schlimm und am liebsten würde man losrennen, um etwas ganz anderes zu machen, als zu schreiben, recherchieren, studieren etc. Ihr kennt das bestimmt. In der relativ neuen Wohnung ist noch immer viel zu erledigen. Erst kürzlich ist der Raumteiler aus Kisten nach einem Monat (!) Wochen Arbeit und 7 Liter weißer Farbe fertig geworden. Auch die Nachtkästchen (siehe oben) haben sich als komplizierter herausgestellt – Treibholz ist schließlich nicht einfach gerade abzusägen und wer sie dann auch noch dübeln möchte, ist mit viel Geduld gut beraten. Aber das ist noch lange nicht alles, was dringend noch in diesem Jahr gebastelt werden muss! Hier ein kurzes Auszug aus den vielen Inspirationen aus denen heuer noch gefischt wird.



Die Klamotten-Formel™: Wie viel zahlst du für ein Kleidungsstück/Accessoire/Schuhe wirklich?

Erst kürzlich, als ich wieder meine Habseligkeiten auf einen Flohmarkt schleppte und mir durch die vielen Taschen fast die Arme abrissen, verfluchte ich meinen Kleiderschrank, obwohl er unter die Marke “klein” fällt. Wenn ich ihn Menschen präsentiere, bekomme ich diesen ungläubigen Blick, als hätten sie mich beim Lügen erwischt und über ein Touch Screen Panel würde sich eine Tür in der Wand öffnen, die ein Carrie Bradshaw-likes begehbares  Reich mit invers beleuchteten Regalreihen preisgeben würde.

Tja. Es ist immer noch der kleine Kleiderschrank aus dem ich jeden Tag meine Klamotten ziehe und obwohl er so klein ist, bin ich mittlerweile stinksauer, denn die Vermutung, dass nur große Schränke auch viel unbrauchbares produzieren, stimmt nicht! Ich bin der lebende Beweis.

Die folgende Klamotten-Formel™ ändert zwar nichts an meinem Platzproblem, allerdings führt es mir in puncto Flohmarkt dann wieder sehr gut vor Augen wie viel ich eigentlich für was bezahlt habe. Wer sich den Preis seiner Klamotten merken kann, ist gut unterwegs, alle anderen legen ein kleines Zettelchen in den Kleiderschrank auf dem die Neuzugänge notiert werden. Und jetzt geht es an die Arbeit! Wer ein Fan von Statistiken ist, wird hier seine wahre Freude daran haben.

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Beispiel: Vor 5 Jahren habe ich mir einen Ledergürtel gekauft, der 24,90 Euro gekostet hat und den ich ca. 190 Tage im Jahr (mindestens) verwende. Macht 2 Cent pro Tragetag. In Zukunft wird es natürlich weniger werden.

Für mich eine ganze gute Methode, um zu erkennen, was ein echtes Investment Piece war und was ein Flop.

Chanel in Salzburg: Kaiser Karl gibt sich am 2. Dezember ein Stelldichein

Wenn das mal nicht in einer Inspiration für gepuderte Mozartperücken und Lederhosn (Onkel Karl ist Fan) endet. In den letzten Jahren waren Bombay, Venedig, Edinburgh oder Dallas Austragungsort für die Special Shows, die im Allgemeinen unter dem Namen Metiers d’Art laufen. Kulisse ist diesmal das Schloss Leopoldskron mit Rokoko-Charme aus dem 18. Jahrhundert. Marie Antoinette, aber hallo.
Jetzt fehlt nur noch eine gut besetzte Front Row. Hier kann man sich auch hoffentlich auf Chanel verlassen, die im besten Fall den Altersdurchschnitt der österreichischen Society dramatisch drücken können, um nicht in den Verdacht zu kommen in einem Kurheim für gut situierte zu zeigen.

Einen aktuellen Konnex zu Österreich gibt es auch. Gerhard Freidl durfte in der Metiers d’Art Show in Edinburgh im Schottenkaro laufen (siehe Video oben) und war wenig später auch neues Gesicht für Dior Homme. Der Kaiser weiß schon was gut ist!

Trend: Marmor

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Kissen H&MSchachtel H&M — Ohrstecker Etsy — Print für die Wand Etsy — Schüssel Etsy

 

Vielleicht kam nach der allgemein losgebrochenen “Mondsüchtigkeit” die nächste Stufe – die Oberfläche des Erdtrabanten, der wie eine große marmorne Murmel seine Kreise über unseren Köpfen zieht in unsere Wohnzimmer zu holen. Dementsprechend gibt es jetzt schon einiges mit Haben-muss Faktor. Schüsseln, Schachteln und Kissen sind jetzt davon betroffen. Wer zu viele Schachteln zu hause hat, kann sie mit Dekorfolie aus dem Baumarkt überziehen. Auch hier hat Youtube schon einige Tutorials zu bieten.

Hotel Imperial: Eine Institution eröffnet neu

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“Wer ist er denn? Was kann er denn? Was glaubt er dass er is’?”, sang vor Jahren einmal Falco. Nun, Andreas Lackner weiß mit seiner Agentur Perfect Props, der das gesamte Event und auch den dazugehörigen Kurzfilm ersann, offensichtlich ganz genau wer er ist und kann auch sehr viel. “Er hat sich ein Denkmal” gesetzt, meinte eine Besucherin, eine andere “Das war die beste Party meines Lebens!”. Wovon die Rede ist? Von der Neueröffnung des Hotel Imperial.

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Wien: Ein Besuch in der neuen Bristol Lounge

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Die Wiener Gastronomie ist derzeit außer Rand und Band. Was in der Bundeshauptstadt umgebaut, konzipiert, renoviert und eröffnet wird, geht vor allem in diesem September nurmehr schwer in einen Terminkalender. Umso mehr habe ich mich über die Einladung zur “Bristol Lounge” gefreut, die herbstliche Köstlichkeiten in neuem Ambiente präsentierte. Das altehrwürdige Gebäude, das der Familie Gürtler (Sacher) gehört, bekam seinen alten Art Deco Glanz zurück. Dazu wurde extra der französische Star-Architekt Pierre-Yves Rochon nach Wien geholt, der sich auf die “Rückführung” von alten Gebäudesubstanzen spezialisiert hat. Anders als im Imperial, das mit Stuck und Pomp glänzt, setzt man hier auf gediegenes Ambieten. Übrigens: Dass es in der Bristol Lounge keine Tischtücher geben wird, ist Teil des Konzepts und soll wohl den Wiener Bürgern die Scheu nehmen. Eine Scheu, die es anderswo nicht gibt, aber über die viele Hoteliers (außer Sacher) klagen. Sich in eine Hotel-Lobby zu setzen, ist immer noch ein nicht gedachter Gedanke. Doch damit gehe ich schon wieder zu weit.
Welche Speisen das 6-gängige Menü hatte, lass ich jetzt besser mal raten. Ein kleiner Tipp: Lasst euch nicht vom Geschirr ablenken, das wurde zum Teil zweckentfremdet.

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Clarisonic: Ich polier’ mir die Fresse

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Oprah hat recht? Oprah hat immer Recht!
Als vor wenigen Jahren die US Talk-Queen eine Clarisonic Bürste in ihrer Show präsentierte und als goldwert bezeichnete, war es binnen kürzester Zeit ausverkauft und auf Wochen nicht mehr lieferbar. Kein Wunder, schließlich ist das Ding in einer täglichen Beautyroutine nicht nur eine Erleichterung, sondern pusht die Haut in neue Sphären. Das durfte ich Dank meiner an mir selbst feststellen und ich kann mir keinen Tag mehr ohne die oszillierende Bürste mit 3000 Bewegungen pro Sekunde (!) feststellen. Sie ist das, was eine Haut in einer Großstadt braucht.

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Schmucklabel „MAKAROjewelry“ aus Graz: Gegensätze ziehen sich an

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Gastbloggerin Marie Mayer präsentiert euch heute erstmals ein Label aus Graz: „MAKAROjewelry“

Als mir eine Freundin auf Facebook kürzlich vorgeschlagen hat, das österreichische Schmucklabel „MAKAROjewelry“ mit „gefällt mir“ zu markieren und ich das erste Mal auf die Seite klickte, war es bereits um mich geschehen. Ich habe mich sofort in die detailverliebten, filigranen Schmuckstücke, die alle von Hand gefertigt sind, verliebt. Geblendet von bezaubernden Ketten, Ringen, Armbändern und Ohrringen habe ich erst auf den zweiten Blick bemerkt, dass ich Hanna, die Designerin hinter „MAKAROjewelry“ noch aus meiner Gymnasium-Zeit kenne. Zwei Gründe, die mich gleich dazu veranlasst haben, Hanna anzumailen um mich nach über 10 Jahren mit ihr und ihrem Label- und Lebenspartner Matthias im Grazer Operncafé zu treffen.

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