Vielleicht will der eine oder andere nach monatelangem anonymen surfen auf diversen einschlägigen Seiten sein Glück mit der Eröffnung eines eigenen Fashion Blog versuchen? Keine Scheu! An die Tasten…fertig los!
1. Choose A Brilliant Name!
Es gibt nichts schlimmeres, als wenn man seinen eigenen Namen jedem erklären muss. Es muss ja nicht unbedingt “Fashion” oder “Style” beinhalten, aber einen sinnigen, gut klingenden Namen zu suchen, kann nicht zuviel verlangt sein, oder?
Von Namen, die mit Sonderzeichen oä. gebildet werden, würde ich auch abraten.
Viele ändern während ihrer Blog-Karriere den Titel, der dann nicht mehr mit der URL übereinstimmt. Das kann hinderlich im Bezug auf Vermarktung sein: thinking before acting!
2. Pick A Topic For Your Blog!
Willst du über deinen Stil bloggen oder den Stil anderer Leute oder vielleicht eine Mischung aus beidem? Wenn du ein Thema wählst, das noch niemand hat (okay, bei der Vielfalt ist das ein wenig schwer) fällst du auf und bekommst leichter eine Leserschaft, die nach etwas bestimmten Suchen.
Personality Blogger – also Leute, die ihre Person zum Thema machen – sollten mit negativem Feedback umgehen können. Besonders im anonymen Internet kann Kritik oft sehr hart sein.
3. Blogge!
Bloggen oder die Recherche dafür sollte zu deinem Tagesablauf gehören. Ein Blog, der nicht regelmäßig upgedatet wird, interessiert keinen. Dementsprechend mies fallen dann auch Besucherzahlen, Feedbacks, Kommentare etc. aus. Hilfreich ist auch ein wenig Geduld, denn nicht von Anfang an gibt es eine konstante Zahl von Usern, die regelmäßig deinen Blog lesen.
Wenn du nicht jeden Tag bloggen kannst, weil (und das soll es ja auch geben ^^) du einen Job hast, nütze deine Freizeit am Wochenende. Wer erfolgreich bloggen möchte, muss seine Zeit einteilen lernen. Seit ich blogge fällt bei mir Fernsehen (auch durch die Absenz eines TV-Gerätes bedingt) vollkommen flach.
(Nachrichten kriegt man sowieso schneller im Netz.)
4. Get In Touch With Other Bloggers!
Okay, du hast einen Namen, ein Layout, schreibst fleißig, aber irgendwie geht dir das alleine vor dich hinwurschteln auf die Nerven. Lösung: Netzwerken!
Ein Netzwerk aufzubauen ist so ziemlich das wichtigste. Egal ob du es später für einen Job, einen Gästelistenplatz oder eine PR-Agentur brauchst, die dir Klamotten für ein Shooting borgen… du brauchst Kontakte! Und deswegen empfehle ich auch jedem sich Business Cards zuzulegen. Das ist nicht spießig, sondern gehört dazu. Anfangs machte ich die peinliche Erfahrung ein Bündel Karten nach hause zu schleppen und im Gegenzug meine Email- und Blogadresse auf Bierdeckeln zu kritzeln.
Hilfreich ist auch Blogroll zwecks gegenseitiger Verlinkung und Bewunderungsbekundungen :)
Netzwerke wie Independent Fashion Bloggers, Glam oder – dem neuesten – Style Coalition werden immer bedeutendere Sammelbecken für die Szene. Ein Facebook-, Myspace- und/oder Twitter Account kann sehr hilfreich sein!
“Besser einmal gesehen, als hundert Mal gehört!”
Letzten Endes sind Blogger Treffen immer noch das Beste!
5. Be User Friendly!
Ich schreibe diesen Punkt extra, weil es offensichtlich noch immer Blogger gibt, die keine Ahnung haben, wie lange ihre Seite zum Laden braucht!!! In der Zeit könnte man den Mount Everest besteigen. Und es liegt kaum an einer langsamen Internetverbindung, sondern an nicht downgesizten Fotos, die mehrere MB Volumen haben!
Schade, denn es ist statistisch erwiesen, dass User keine Geduld in Sachen “Warten” aufbringen und die Seite zumachen, wenn sie sich nur langsam laden lässt. Dann war der hart erarbeitete Content umsonst.
Wer sich für ein userfreundliches Layoutdesign interessiert, kann hier mehr erfahren.
6. Read! Think! Learn!
Wer mehr über Fashion wissen möchte: Plattformen wie The Fashion Spot oder Business of Fashion können sehr hilfreich sein und auch bei der Themenfindung in unkreativen Stunden helfen. Youtube verfügt über eine schier unglaubliche Zahl von interessanten Channels, die topicbezogen sind. Unbedingt im Account abonnieren, damit man am letzten Stand bleibt.
Ein gut gefütterter Google Reader kann auch überaus nützlich sein!
6. Be Nice & Credit!
Wenn man über ein interessantes Thema berichten möchte, das bereits Posting eines anderen Blogs ist, sollte man unbedingt ein “via” hinschreiben. Ist nur fair und selber möchte man ja auch nicht kopiert werden. Genau das gleiche gilt für Fotos.
7. Love To Be A Fashion Blogger!
Foto/Credit: the lovely Pudri Team





Da haben wir wieder was gelernt!
…tja, da fürchte ich: ich mache wohl einiges falsch…
Punkt 7 halte ich auf jeden Fall ein, versprochen. :D
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Wir lernen von der Meisterin! Und du erfüllst alle diese Punkte ^^
Also überlasse ich das dann doch lieber denen, die eine Ahnung davon haben und bleibe stolzer aber treuer anonymer Surfer ;)