

In Wien plätschert der Regen vom Himmel und wenn man sich die nächste Wochenvorschau ansieht, wird sich daran nicht viel ändern. Normalerweise für mich kein Problem, weil ich Regen mag (mein Auto hat keine Klima und so) und ich GummistiefelPfützenspringen liebe, aber diesmal geht es mir ein wenig auf die Nerven.
Und dann fällt mir wieder mein Kreta Urlaub vom letzten Jahr ein. Normalerweise bin ich a) kein Urlaubstyp und b) will ich schon gar nicht in heiße Länder. Aber Kreta ist da immer ein wenig anders. Das fängt schon an, wenn wir in der Früh aus dem Charterflieger hopsen (Landungsklatscher bekommen immer Todesblicke) und in Genuss dessen kommen, was wir die nächsten sieben Tage ausprobieren sollten: relaxen.
Gefühlte zwei Stunden dauert es bis das kretische Flughafenpersonal die Koffer auf die Kofferbänder wirft, während man zwischen krebsroten Engländern und kreischenden Babies wartet. Aber hey!!! Es ist Urlaub und damit egal. Hier hat es keiner eilig.
Da meine Umgebung/Family & ich bereits geübte Kreta Urlauber sind und wenigstens im Urlaub neuere Autos als zu hause fahren wollen, werden wir vom bayrischen Toni abgeholt, der uns immer zuerst auf Englisch anquatscht und uns dann über die sehr, sehr kurvige Bergstraße nach Plakias (200 Einwohner), im Süden der Insel, fährt.
Jedes Jahr ins Alianthos Garden, jedes Jahr die obligatorische Kletter/Schwimmtour durch die Samaria Schlucht und sich schwören sowas NIE WIEDER zu machen, abends in Rethymno shoppen und im Frame (große Korbsessel mit legendärer Aussicht verhindern erfolgreich nach hause zu gehen) Cocktails bestellen, um nachher etwas erledigt ins Hotel zu watscheln.
Wer kann, sollte unbedingt den langen Weg ans westliche Ende Kretas auf sich nehmen und den größten Palmenstrand Europas Vai Beach sehen. Legendär!
Ach ja… war das schön. Heuer wird es sich leider nicht für einen Urlaub ausgehen.
foto/credit: mia




relaxen wäre jetzt gut…
Ich versuche beim Betrachten Deiner Bilder mich zumindest gedanklich auf die Insel zu beamen. Das klappt nur nicht ganz. Ich sitze immer noch im Ruhrpott.