Soeben ging der Live Stream zu Ende und der erste Eindruck: Wenn Italiener eines können, dann fettest auf die Emo-Drüse drücken. Zu den opernhaften Klängen des Moulin Rouge Soundtracks wandelte die nächste Autumn/Winter 2011 Kollektion in Mailand über den Laufsteg.
Im Gegensatz zu Burberry Prorsum, die vorher die Backstage Berichterstattung brachten, wurde es hier während der Show eingespielt. Dramaturgisch (wie bei Victoria´s Secret) geschickt gewählt, war dieser Schachzug aber mehr Show als Nutzen, denn auf Twitter wurde über die unzureichende Betrachtungsmöglichkeit der einzelnen Kollektionsteile gejammert.
Der zweite Eindruck:
Samt, Spitze und transparente Polkadot-Kleider, die mit schwarzen Mänteln und Blazern kombiniert sizilianisches verkörpern und das Image der Spring/Summer Kampagne “Madonna als italienische Mama” (weiter weg vom Schuß hätte die Wahl von Testimonial und Imageverkörperung schon gar nicht mehr sein können) weitertragen, zeigen wie bodenständig Dolce&Gabbana geworden sind. Zwar blitzt hin und wieder der typische Leoprint durch, aber das war es auch schon wieder mit aufmerksamkeitsheischender Partywear.
Spotted Models: Iris Strubegger, Chanel Iman, Maria Carla Boscono
Ein Interview mit dem Designer Duo in dem sie die DNA von Dolce&Gabbana erklären, gibt es bei Colazione a Roma.
foto/credit: video stills of the live stream







Mir liegt der optische Schwerpunkt zu weit unten. Da hängen zu dünne Frauen an zu dicken Stiefeln.
uups. jetzt habe ich doch glatt das falsche video erwischt. nein, dicke stiefeln kamen gestern nicht vor, dünne models schon ^^