Was auch immer in diesem Alpenland abgeht. Es ist heftig.

Einen kleinen Nachhall zu den ‘Vienna Awards’ fand ich heute, als ich die Aprilausgabe der österreichischen flair durchblätterte. Der Leitartikel der Chefredakteurin Desirée Treichl-Stürgkh und Herausgeberin Monika Athanasiadis geschrieben – eine Signatur wer den Text verfasste fehlt – offenbart doch kontroverses zur bisherigen Berichterstattung hierzulande – siehe Ausschnitt von meinem Scan.

Das Zitat “Der Modepreis der Stadt Wien wird dort nämlich nicht vergeben. Den erhalten Sie bei den Austria Fashion Awards, einer etablierten und extrem kompetenten Veranstaltung der Mode-Experten des Büro Unit F”, ist äußerst denkwürdig.
Geht die einzige Legitimation einen Mode-Preis zu verleihen von der Stadt Wien, der Republik Österreich oder eine ihrer staatlich geförderten Institutionen aus? Alleine schon dieser hierarchische Gedanke ist schauerlich. Und was, bitteschön, hat ein Award falsch gemacht, wenn alle GewinnerInnen ihre Auszeichnungen verdient haben?

Der Modepreis der Stadt Wien wird zwar an einen Designer/eine Designerin verliehen und bedeutet eine beachtliche Summe Kapital, doch der Rest der Kreativen, die diese publizieren, (hair)stylen, fotografieren, etc. fallen gnadenlos durch den Rost und werden ansonsten hierzulande nicht einmal bei den Austria Fashion Awards beachtet, weil es einfach dafür keine Kategorien gibt.

Die Austria Fashion Awards, die jährlich während des festivals for fashion & photography stattfinden und vom oben erwähnten Büro Unit F ausgehen, sind ein Konglomerat an verschiedenen Preisen von staatlichen Stellen und privatem Sponsoring, die sich um den hochheiligen Modepreis der Stadt Wien scharen.
Es ist nicht zu übersehen, dass bei den Förderstellen fast ausschließlich HochschulabgängerInnen gefördert werden, schon fast zynisch wird auch noch der Modepreis des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) vergeben und was möchte die Republik sehen? Genau: DesignerInnen, die ihren Ausbildungsstätten entstammen. Ein Autodidakt wie Helmut Lang wäre in diesem Land nicht weit gekommen, wenn er nicht 1986 nach Paris gefahren wäre. Denn wie überall anders zählt der Prophet im eigenen Land nichts. In Österreich ist es jedoch noch eine Spur heftiger.

Sieht man sich die Nominierten und GewinnerInnen der Austria Fashion Awards in den letzten Jahren an so fanden oft nur Rochaden zwischen den verschiedenen Kategorien statt. Es kommt einem der Verdacht in Österreich würde nur eine Hand voll nennenswerter DesignerInnen existieren – vielleicht eine Hand voll, welche die Bezeichnung “DesignerIn” nach den Kriterien der Förderstellen wie departure und Unit F überhaupt verdienen.
Haben 2008 Awareness & Conciousness den Modepreis der Stadt Wien gewonnen, bekamen sie 2009 wiederum den Award für beste internationale PR. Christina Berger war als (einzige) Alternativkandidatin zu Awareness & Conciousness noch 2008 nominiert und gewann dann 2009 den Modepreis der Stadt Wien.
Dass sich alle DesignerInnen in der Förderdatenbank schon mindestens ein Jahr vor ihren Auszeichnungen befinden, ist ein weiteres Detail am Rande, zeugt es doch nur die Vergabe eines Preise an die Schützlinge einer Förderstelle, die diesen und sich natürlich einen medienaufmerksamsten Moment bescheren möchten. Natürlich lässt man dann auch noch eine möglichst unabhängige Jury entscheiden, auf die man sich immer berufen kann.

Von der niedrigen Anzahl der Nominierungen (es sind stets nicht mehr als zwei) gar nicht zu sprechen, ist dringend von jeglichen Aussagen Abstand zu nehmen, es handle sich um eine objektive (soweit dies im Designbereich überhaupt möglich ist) bzw. “extrem kompetente” oder gar repräsentative Wahl. Während Lena Hoschek im In- und Ausland letztes Jahr ihre Erfolge feierte, wurde sie bei den Austria Fashion Awards nicht einmal nominiert oder gar erwähnt. Im Gegensatz zu den Vienna Awards, die sie zur besten Designerin kürten.

Ich bin über jede Preis/Awardverleihung froh, die einmal einen anderen Background hat. Auch wenn sie naturgegeben dadurch kommerzieller wirkt, weil sie – so wie die Vienna Awardskeine Förderungen hat aus dem sie schöpfen kann. Die Nominierten bei den Vienna Awards – und davon gab es  mehr als zwei – kamen jedenfalls nicht gerade aus kommerziellen Ecken. Im Gegenteil.
Die gezeigten Designerinnen, die ein Shooting mit Model Kathrin Werderitsch und Fotograf Michael Dürr eine großflächige Plakatkampagne in Wien bekamen und schließlich ihre Kollektionen auf dem Event zeigten, mussten für ihre Leistungen (laut Veranstalterin Marjan Firouz) nicht bezahlen. Modeförderung im publizistischen Sinne, die in Österreich fast nicht existiert und wenn, dann als abspulen eines Quotenprogrammes pflichtschuldiger Medien deutlich wird.

Einer der Laudatoren bei den Vienna Awards, ich meine mich erinnern zu können, dass es sogar ein Vertreter einer Modeförderstelle war, meinte, viele österreichische Designer würden gleich ins Ausland gehen und den für sie nicht existenten heimischen Markt ignorieren. Man kann es vielleicht nicht nur auf die Modefaulheit der ÖsterreicherInnen schieben, denn es ist nur allzu verständlich das typisch österreichische Hick Hack und den Spießrutenlauf zwischen Förderstellen, Lagerbildungen und konkurrierenden Mode-Events sich ersparen zu wollen.

Übrigens: Frau Treichl-Stürgkh blieb der Verleihung nicht fern. Sie überreichte Ludwig Reiter den Award für „Tribute to Fashion & Lifestyle“. In einem Vintage-Kleid von Maison Martin Margiela. Österreichisches Design und “österreichisches Neues” war ihr für diese Jahreszeit “zu kühl” (siehe Video ab 1:15).

Warum sie sich dann mit ihrer Herausgeberin über die Vienna Awards so echauffieren, könnte auch einen anderen Hintergrund (siehe Scan) haben:

Nach einem Gespräch mit Marjan Firouz war der angesprochene Film während der Verleihung des Awards zum “Best Model” für Iris Strubegger zu sehen, wurde aber nicht vollständig abgespielt, weil Strubegger nicht lange genug auf der Bühne war und durch ihre kurze Dankesrede unterbrochen wurde. Der Hinweis auf flair wäre deshalb nicht absichtlich verdeckt worden und am Band. Warum sich Frau Treichl-Stürgkh, die ja anwesend war nicht gleich beim Award dazu geäußert hat, ist auch fragwürdig.

Den Bezug auf die “deutsche Frauenzeitschrift”, die ELLE, will man wohl durch die Aberkennung der Bezeichnung Modemagazin in diesem Artikel zusetzen “die über österreichische Modedesigner sonst wohl wenig zu erzählen weiß”, wirkt aber angesichts der Tatsachen lächerlich, denn…

“Die Leidenschaft, Preise zu verleihen, ist unübersehbar. Im Gegensatz zu erfolgreichen Botschaftern des heimischen Modegeschehens. Das zu ändern, ist unser Anliegen. flair ist Monat für Monat wie andere heimische Medien bemüht, hier eine Bühne zu geben.”

In der Aprilausgabe der flair konnte ich – bezogen auf österreichische DesignerInnen – nur Frey Wille (in einem Look einer Fotostrecke auf S. 134) und Ludwig Reiter, sowie Romy Hubegger in den Bezugsquellen finden. Zwar muss erwähnt werden, dass flair letztes Jahr in Kooperation mit dem 9festival eine Fotostrecke mit heimischen Design veröffentlicht, doch der Rest sieht mager aus.
Eine wahrliche Presche für die heimische Modeszene. Da kann sich ja wirklich was entwickeln…

Neben diesem möchte ich noch eines hinzufügen: Falls sich irgendjemand darüber alterieren sollte, dass die Veranstalter der Vienna Awards die Heinzl-Society zum Dinner lud, sich erdreistete dabei auch noch einen Award für heimische Kreative zu vergeben und auch – Skandal – den Eindruck erwecken wollten, es wäre ihnen seriös, dem möchte ich eines sagen: Fashion has to sell. Mode ist ein tägliches Bedürfnis wie Nahrung und manchmal eine Gratwanderung zwischen Kunst und Alltag, doch was in diesem Land so eklatant fehlt, ist das Bewusstsein beim Gros der DesignerInnen UND den Förderstellen, dass ihre Kreationen, wenn sie Mode und nicht nur Kunst sein wollen sich letzten Endes auch irgendwanneinmal in nennenswerten Stückmengen verkaufen müssen, um eine reale und nicht eine durch Förderungen und staatliche Modepreise fabrizierte Modeindustrie in diesem Land aufzubauen. Und das hat auch wahrlich nichts mit der fast-schon-automatischen Förderung von AbsolventInnen der Modeklasse der Angewandten zu tun.

Ich kenne keine andere Veranstaltung in Österreich wie die Vienna Awards, die so cross over ist und Personen wie einen Uwe Kröger oder eine Kira Stachowitsch gleichzeitig einlädt. Die meisten sind elitäre Ansammlungen, die unter sich bleiben und nur vorgeben den Ist-Zustand der österreichischen Modelandschaft ändern zu wollen. Ich nenne es Alternativfaschismus Verkaufszahlen mit Design in entgegengesetzte Wirkung setzen zu wollen. Einem Briten oder Schweden sind solche Attitüden fremd. Und das sieht man auch an den dort florierenden Designszenen.

Quellen: Austria Fashion Awards: 2009, 2008
Leitartikel flair 04/2010, S.5

Edit: 2.4.10, 17.09: Ich habe gerade herausgefunden, dass Lena Hoschek letztes Jahr den Award für “Beste Homepage” und Petar Petrov als bester Designer ausgezeichnet wurde. Die Bedeutung der obigen Argumentation scheint es mir aber doch nicht gravierend zu stören.

—————-

Danke für die vielen Kommentare heute am Blog, auf Twitter & Facebook! Ich freue mich, dass ich ein Thema angesprochen habe, das nicht nur mir am Herzen liegt und glaube es ist DRINGEND notwendig eine konstruktive Diskussion bezüglich Modeförderungen in diesem Land zu führen, die abseits von politischem Geplänkel bleiben muss.

22 thoughts on “Was auch immer in diesem Alpenland abgeht. Es ist heftig.

  1. Sehr geehrtes Flair Magazin,

    bevor Sie ein Kommentar zur österreichischen Modeszene abgeben, vergewissern Sie sich doch nächstes Mal bitte, dass Sie alle Fakten prüfen und nicht nur Ihre Solidaritaet fuer Unit F zum Ausdruck bringen, um weiterhin eventuelle Kooperationen mit dieser ‘wichtigen’ Organisation abschliessen zu koennen. Vergewissern Sie sich das naechste Mal auch, dass Ihre Angestellten wirklich nicht auf bestimmten Events waren um im Rampenlicht zu stehen UND spielen Sie einmal nicht in typisch Wiener Tradition das arme ‘veraunzte’ Hascherl.

    xoxo

    Mr.StrictlyIntimate

  2. danke für diesen beitrag und die feine aber doch ausholende klinge. und danke auch für die ausweitung meines eigenen sichtfeldes!

  3. ein sehr gelungener artikel. nur mit dem wort faschismus wäre ich vorsichtig – ist nicht wirklich angebracht in diesem zusammenhang.

    was genau ist/hat eine veranstaltung, wenn sie “…so cross-over…” ist? anscheinend bin ich den GNTM-anglizismen (noch) nicht so mächtig ;)

  4. # für d t-s ist das editorial eine peinlichkeit höchsten grades. bei den awards hat sie sich ja prächtig amüsiert. ## für die afa ist der lobende abgesang in dem kontext blamabel – und aus afa-perspektive sicherlich nicht erwünscht. ### hier geht es um gekränkte eitelkeiten. und hysterie.

  5. Super Maria,
    Du hast mir aus der Seele gesprochen. Auch ich habe vor kurzem einen allzu freundlichen und unkritischen Beitrag über Unit F in der Öst. Textilzeitung ziemlich kritisiert.

    Unit F vergibt am liebsten an Angewandte- Abgänger- Exzellenzförderung heißt das. Alle anderen scheinen doofe und unexzellente Schafe zu sein.
    Nur, manche von den Nicht-Schatzis verkaufen wirklich gut. Was man von den ach so geliebten Unit F-Schützlingen nicht immer behaupten kann. Wo sind die Hunderttausenden Euro staatlicher Förderung so hingegangen? Einen 2. Helmut Lang haben sie nicht damit geschafft.

    Ich finde den Vienna Award großartig, weil er nicht vorgibt etwas Hochtrabendes zu sein. Nein, er zeichnet Menschen aus der Modebranche aus, die es zu etwas gebracht haben.Und sorgt für Networking. Für keine schmale Elite von Schätzchen sondern für reale Menschen aus dem Mode- und Kulturbereich.

    Danke, daß Du Dir die Zeit genommen hast, deinen Post so umfangreich zu halten. Ob Du jetzt noch bei flair einen Job kriegst…:-)?

  6. chapeau: couragiert kommentiert. aus meiner ganz persönlichen perspektive finde ich außerdem das wehgeklage über unzureichend ausgewiesene autorenschaft im editorial nachgerade paradox.

  7. ich kann maria, michi und Fr. Jona&son nur die Hand schütteln und sagen GUT GEMACHT! Ich glaube, dass der Tag an dem einE DesignerIn die nicht von der Angewandten oder irgendeiner Modeschule kommt eine Förderung bekommt werde ich nicht erleben.

    Deswegen werden alle diejenigen DesignerInen die keine ach so tolle \”Ausbildung\” genießen durften alle ins Ausland gehen und dort Erfolge feiern.

  8. eine schöne analyse des wiener modehickhacks. dennoch hätte ich mir während des vienna awards gewünscht, dass die nominierungen/ auszeichnungen irgendwie transparenter gemacht bzw. mit wenigen sätzen “begründet” werden. also: designerIn/ stylistIn/ journalistIn x hat sich innerhalb des letzten jahres durch xxx besonders hervorgetan. oder habe ich da was verpennt?

  9. wenn du nicht verstanden hast, warum es den Mopepreis der Stadt Wien oder den des BMUKK gibt und nicht weisst, was er den jeweiligen Gewinnerinnen gebracht hat dann hast du offenbar nicht mal versucht, zu recherchieren.
    Dass diese Förderungen elitären Anspruch haben ist ja wohl klar.
    Und dass es auch was andres geben sollte wohl auch.

    Nur, sich in die Welt der Emotionalitäten zu begeben – und das tust du mit diesem Artikel genau wie alle darin Angegriffenen – ist schlicht entbehrlich.
    Schön, dass du, dass so viele scheinbar erkannt haben, was es braucht in diesem Land um Mode zu fördern. Und alle scheinen zu wissen, das der oder die schuld an dem oder das sind. Na super!

    Und KEINER, ich wiederhole KEINER hat den Mumm oder die Kraft, die Beteiligten oder auch kluge Köpfe mal an einen Tisch zu bringen und nach einer Lösung zu suchen. Auch wegen dieser verdammten Emotionalitäten.

  10. @sabine
    Es gibt keinen Tisch.
    Und falls du ein wenig gewartet hättest, wäre dir vielleicht mein kleiner Zusatz im Artikel aufgefallen.

    Wie ich bereits erwähnt habe, finde ich den Modepreis der Stadt Wien wie auch der des BMUKK nicht abträglich, begrüße sogar die hohe Dotierung, doch inwiefern begebe ich mich in “die Welt der Emotionalitäten”? Es werden nur Diskussionen geführt, wenn es Leute in irgendeiner Weise berührt und mich berührt es, wenn ich seit geraumer Zeit sehe, was sich da alles abspielt!

    Ich will mich hier nicht als “Mutter Theresa der Ungeförderten” hervortun, aber wenn ich mit DesignerInnen spreche, die nicht dem Raster der Modeförderungen entsprechen und die lieben Herrschaften der Institutionen nicht links und rechts schauen wollen, weil sie von ihrem hohen Ross nicht runterkommen, dann kann und werde ich dies hier sagen. Nur weil ich geförderte DesignerInnen in diesem Artikel erwähne, heißt es noch lange nicht, dass ich sie anschwärzen möchte oder sie für nicht gut befinde!

    Wenn ich eins und eins zusammenzähle und meine Beobachtungen – in meinem Stil – teile, tut es mir leid, wenn du damit ein Problem hast.

  11. @medienhysterie: seh ich ziemlich ähnlich. das Editorial von Treichl-Stürgkh und Athanasiadis ist einfach nur peinlich und ein Beispiel mehr, das die Probleme der österreichischen Magazin-Lanschaft und deren Abhängigkeit vom Anzeigenmarkt illustriert.

    @mia: deine kritik ist grundsätzlich wichtig, weil sie offensichtlich vieles anspricht, was sich kaum wer laut zu sagen traut. ein wesentlicher punkt fehlt mir aber dabei: unit-f ist defacto die zentrale verteilungsstelle für öffentliche gelder im modebereich. d.h. hier geht’s um steuergeld, und hier fehlt ganz einfach transparenz sowohl in den strukturen als auch in der verteilungsprozedere.

    ob es dann kunst- oder wirtschaftsförderung ist, steht auf einem anderen blatt. ich halte prinzipiell sehr wohl auch die förderung von nicht-kommerziellen projekten für essentiell (heisst jetzt aber nicht, dass ich finde, das unit f das tut)

    und noch zu den vienna awards: wie hier die preisträgerInnen ausgewählt wurden, ist tatsächlich gar nicht transparent. das ließe sich verbessern und würde sich schon alleine aus image-gründen empfehlen. aber die vienna awards verteilen wenigstens keine steuergelder.

  12. @michaela
    bzgl. Transparenz der Vienna Awards:
    Habe von seiten der Veranstalterin das Angebot bekommen mit einer zweiten Bloggerin bei der Jurysitzung für 2011 dabei zu sein.

    In den anderen Punkten gebe ich dir vollkommen Recht.

  13. @ michaela – # um es extrem auszudrücken: wenn d t-s das edi (mit)verfasst hat, ist sie entweder extrem langsam in ihrem reaktionsvermögen oder in richtung gespaltener persönlichkeit unterwegs. ## frau athanasiadis ist in ihrer marketingeigenschaft als schreiberin bislang nicht hervorgetreten ### ergo ?

    randnotiz: bei den awards hat t-s zwar von ihrer vergangenheit bei der männervogue in münchen geschwärmt, das von ihr geleitete modemagazin aber nicht erwähnt. auch komisch.

  14. Das wirkt irgendwie wie der Kommentar der betrogenen Ehefrau. Haben die dich irgendwie persönlich beleidigt? Sieh doch nicht alles so negativ!? Du erwähnst zum Beispiel “Departure”. Ich finde, dass gerade Departure auch Projekte fördert, die nicht zu der klassischen Wiener Avantgarde a la Angewandte gehören. (meshit, ep anoui, usw.) Meiner Meinung nach haben die eine sehr kompetente Jury, die die echt guten und zukunftsweisenden Projekte treffsicher auswählt. Dass unit-f und die Förderszene ausgebildete bzw. studierte Modedesigner bevorzugen ist doch bitte normal! Helmut Lang mag eine herausragende Ausnahme sein, aber ansonsten ist eine Ausbildung doch bitte schon sehr zu empfehlen!! Ich fände es echt schlimm, wenn sie einfach irgendwen mit Steuergeldern subventionieren würden, der im Grunde keine Ahnung hat….
    Bezüglich flair gebe ich dir aber Recht.

  15. Mann Mia, hättest Du Dir gedacht, daß Dein Artikel so viel Staub aufwirbelt?
    Super, daß Du ihn geschrieben hast. Es tut vielleicht so manchen Förderstellen gut zu sehen, daß Ihr Tun nicht kritiklos hingenommen wird. Sondern daß es Menschen gibt, die sich auskennen und ihre Meinung kundtun. Und das hat -denke ich-nichts mit dem “Kommentar einer betrogenen Ehefrau” zu tun.

  16. @Frau Jona&son
    Es wundert mich, dass es nur so wenig Bedarf, um so viel Staub aufzuwirbeln!
    Den Kommentar mit der “betrogenen Ehefrau” kann ich auch nicht nachvollziehen, aber das ist eine andere Sache. (:

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