Selten verirrt sich ein ORF-Artikel hierher. Die Ausnahme wird heute durch den Titel “Vier Kilo Chemie in einem Kilo T-Shirt” gekrönt. Ein ziemlich grausiger Gedanke, den eine schwedische Chemikalienbehörde nun in einer Studie bezifferte. Durch die Fasern, die wir tagtäglich am Körper tragen, würden im Produktionsprozess oft das sechsfache des Gewebegewichtes an Chemikalien geschwappt werden.
“Für die Verpackung und den Transport kommen noch Formaldehyd als Konservierungsmittel, Dimethylfumarat gegen Schimmelpilze, Ausgasung der Container [Schiffscontainer am Seeweg] gegen Schadensinsekten dazu sowie die Waschmittel für den Lebenszyklus von Jacke, Hemd und Hose. Hier ging man von 50 Waschgängen aus. Bei einem T-Shirt kam man so beispielsweise auf eine Liste mit 22 Gruppen von Chemikalien.”
Wie ich in “Organic Cotton: What´s green?” schon einmal zitiert habe, werden 25% der weltweit versprühten Insektizide für Textilien – sprich Baumwolle – verwendet.
Wenn man bedenkt wie unser Immunsystem von diesen Chemikalien beeinträchtigt wird…





da gibts noch viel unnötigen balast, den es in der modeindustrie zu entsorgen gäbe, bewusster kaufen, bewusster hinterfragen, besser tragen! auch ich nehme mich immer öfter an der nase!
22.4 ist Earth Day!
Nun, wieviel lassen sich von den Fakten aufrütteln?
Und gehen erhobenen Hauptes bei all den Billigmodeläden vorbei?
Und informieren sich lieber einmal, bevor sie sich wieder irgendwelchen Ramsch vom Schweden und anderen kaufen?
Wir wollen mal sehen, ob uns KomsumentInnen die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer Menschen endlich einmal wichtiger wird als das “Haben-Wollen” und die Geldbörse.