Wenn Jeannine Schiller extra ihren Stretch-Mini raufschiebt, damit ein Filmteam ihre tollen Beine abfilmen kann und die restliche Wiener Prominenz bei jedem Kameraschwenk grinsend ihre gelifteten Backen gen Himmel schiebt, dann sollte man besser die Augen zumachen und warten bis die Show anfängt.
Leider sind es – publiziert durch das privatöffentlichrechtliche österreichische Fernsehen – allerdings genau diese Pseudo-Wasauchimmer, die sich ins Rampenlicht schieben und dem eigentlichen Zweck die Schau stehlen, weil das Medium ‘TV’ im Großen und Ganzen keine kompetenten RedakteurInnen beschäftigt, die sich mit der heimische Modeszene auskennen bzw. dies gar nicht beim Massenpublikum gefragt ist. Ein paar verrückte Vögel filmen, gespickt meistens mit Interviewzitaten wie untragbar doch das Ganze sei – das war’s.
Doch: Thomas Kirchgrabner schafft bei jeder Kollektion einen Spagat zwischen einer erzkonservativen Kundschaft (in Wien sind Pelze nie Tabu gewesen) und seinem eigenen Stil. Um ehrlich zu sein, interessieren mich die Häute toter Tiere eher weniger, als das was unter diesen hervorblitzt, es sei denn es handelt sich um eine Jacke aus (Pony?)haaren. Ausnahme.
Thomas Kirchgrabner und…
foto/credit: mia


















ich glaub, das mit den langen Haaren ist Affenfell, kann mich aber auch täuschen…
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