Die Blogger-Verarschungsmaschinerie.

Erst wurden Blogger belächelt, jetzt gelten sie als neue Ziel(scheiben)gruppe für eine andere Sache: PR. Aber im miesesten Sinne.

Unternehmen und Menschen, die bis dato eher von oben herab auf Blogger (egal welcher Sparte sie angehören) gesehen haben, “müssen jetzt was mit Blogs machen”. Wenn ich für jeden gehörten Satz, der mir im letzten Jahr untergekommen ist, einen Euro bekommen hätte, könnte ich heute nett essen gehen. Kein Scherz.

Wenn man darauf antwortet, welches Budget sie dafür haben, wird mit Schweigen geantwortet.

Ja, Bloggen ist ein Hobby. Für manche mehr, für andere noch mehr, weil sie sehr viel Zeit reinstecken. Deswegen im Dauertakt Gratis-Werbung rauszuknallen, die von der Firmen-Seite als selbstverständlich wahrgenommen wird, ist keine Erscheinung der letzten Monate. Das brauche ich hier niemandem zu erklären. Doch die dreiste Art wie mit Bloggern umgegangen wird, häuft sich in letzter Zeit rasant und entwickelt sich zu einer mittleren Katastrophe.
Es gibt Unternehmen, die sich a) mit Blogs beschäftigen und b) wiederum mit Leuten arbeiten, die eine Ahnung davon haben – keine Frage. Doch ein guter Teil auf der anderen Seite ist besetzt mit “Wir müssen jetzt”-Machern, die entweder ungehobelt oder komplett verloren sind. Fazit: Es herrscht im Moment ein Umgangston, der in vielen Bereichen jeden Respekt ausspart und von oben herab ist, dass mir für die Kommentierung die Vokabeln ausgehen.

In der letzten Zeit hat sich so einiges angehäuft.
Hier ein kleiner Auszug:

“Das ist deine Chance, Baby!”-Masche

Eine Textilkette eröffnet in Österreich ein Geschäft.
Der “Bloggerbeauftragte” schickt Emails raus, die von einem Ton geführt werden, der jeder Form entbehrt und noch dazu voller Rechtsschreibfehler gespickt sind. Im Befehlston werden Deadlines und Veröffentlichungstermine hingeworfen, die einzuhalten sind. Dazu gibt es noch ein kleines Goodie: Man könne mich (ja mich, Stylekingdom) und noch eine bekannte Bloggerin bei der Eröffnung kennenlernen. WOW! Ist das nicht superhypermegatittengeil?
Zu blöd, dass ich von dem “Bloggerbeauftragten” noch nie etwas gehört habe. Ich aber von seiner Email. Und als Affe im Zoo lasse ich mich auch nicht gerne vorführen. Herzlichen Dank. Mich kann man gerne bei nicht-kommerziellen Events oder einfach so mal treffen, wenn man meint ich wäre so unglaublich interessant ;)
Damit aber vom “Bloggerbauftragten” noch nicht genug, denn man solle doch bitte bessere Blogs (sic!) zu dem Thema verfassen, als die “Großen”.
Am Schluss werden noch berühmte Marken in den Raum geworfen. Erweise man sich als nützlich, könne man in Zukunft über “Kooperationen” nachdenken. Womit wir beim Thema wären…

Die Kooperationsfalle

Ist es nicht toll, was heute schon alles mit einem kooperieren möchte?
Schon einmal darüber nachgedacht was das Wort bedeutet?
Ja?
Es bedeutet Partnerschaft. Und von dieser profitieren merklich beide. In Blogger-Fällen selten.
Besonders Events, neue Unternehmen und Unternehmen, die sich “neu öffentlich strukturieren”  brauchen in erster Linie Credibility in den Zielgruppen. Will z.B. ein Kosmetikkonzern Eva Longoria’s Mähne stylen, wird sie das sicher nicht gratis tun. Warum dann Blogger?
Tagtäglich verkaufen Print-Magazine ihre Inhalte redaktionell für Unsummen ohne überhaupt es als “Werbung” zu deklarieren. Dürfen sie eigentlich nicht so ganz, aber wer kann da was schon beweisen?

Bei Bloggern hat das gerade angefangen, aber die Kooperations-Masche läuft wirklich zu gut und es beissen zu viele an, als das man sich auf einer professionellen Basis begegnen möchte. Selten wird das Logo des Blogs mittransportiert und wenn doch, dann darf und soll man oft vor Dankbarkeit am Boden liegen. Budget hat der andere für diese mediale “Kooperation” keine, denn “das geht nicht”. Vor Ort sieht man dann einen Logofriedhof, einen Sponsorenteppich und in Gedanken die eigenen Klickzahlen den Sponsoren verkauft. Blöd, aber was solls… Man ist ja nur Blogger.

Vielleicht bekommen wir ja wenigstens das nächste Mal…GUTSCHEINE! Au ja! Das ist was ganz Feines!

Die Gutschein-Lotterie oder “Gutschein gegen …”

Ich bekomme eine Anfrage von einem (wie ich ihn einschätze) mittelgroßen Online-Shop, der mir bereits in letzter Zeit durch Werbe-Banner auf anderen Seiten aufgefallen ist und freue mich, denn die Marketing-Assistenz Frau S. möchte einen Bannerplatz buchen und erkundigt sich nach den Preisen.

Meine Antwort folgt prompt mit verschiedenen Angeboten, wie man eine solche Zusammenarbeit gestalten kann. Wenige später erhalte ich eine Email mit folgendem Text: “Wäre es möglich, dass wir Ihnen anstelle der Bezahlung einen Gutschein schenken?”

NEIN. Zum einen: Was soll ich mit dem Plunder des Shops? Kann ich mir davon Essen kaufen oder meine Miete bezahlen? Zum anderen: Firmen kaufen natürlich zu einem anderen Preis als Konsumenten ein und verkaufen ihn mit mit einem Aufschlag – ihre Handelsmarge. Von dem leben sie. Der wahre Wert mindert sich für den Blogger noch einmal. Ein doppelter Gewinn und ein inakzeptabler Vorschlag, der leider in letzter Zeit immer mehr Schule gemacht hat.

Ein weiterer Versuch der Vergütung: Gegenseitige Verlinkung. Meistens brauchen die Shops selber ein besseres Google-Ranking, da kommen ihnen solche gegenseitigen Verlinkungen nur recht und wieder einmal zahlt der Blogger drauf. Wer meint man bekomme dadurch Traffic, hat sich geschnitten.
Als ich in meiner Anfangszeit einmal auf so etwas eingestiegen bin, hatte ich von diesem Shop (der ein großer im deutschsprachigen Raum ist) 2 Klicks – und die, wie ich vermute, kamen von den Shop-Betreiber die den Link auf Tauglichkeit prüften.

Und jetzt, verdammt noch mal, hört bitte auf zu jammern!

Ich kann es nicht mehr hören, wenn Blogger herumlamentieren, dass sie “nicht groß genug” sind oder “unbedeutend”. Lasst man sich deswegen herumschubsen? Wie erbärmlich. Oder wollt ihr euch eine Domina ersparen?
Es gibt viele Blogs da draußen, die professionell mit Firmen kooperieren, auf gleicher Augenhöhe und so, dass sich beide Seiten gut fühlen.
Das hat nichts mit “groß genug” zu tun.
Das hat mit Selbstachtung zu tun. Auch wenn ich daran selbst jeden Tag arbeiten muss.

Es ist nicht manchmal nicht leicht, aber warum fragt man nicht einfach einen anderen erfahrenerEn BloggerIn um Rat? Schon mal darüber nachgedacht?

38 thoughts on “Die Blogger-Verarschungsmaschinerie.

  1. oh ja, richtig eine vor den latz geknallt. in sachen kooperation gibts dann auch den fall den wir ja kürzlich hatten wie wir wissen, das man nicht mal auf dem logo friedhof drauf ist..sprich..man kommt nicht mal irgendwo vor am event. geht gar nicht sowas.

  2. Du schreibst mir aus der Seele! Ich bekomme ebenfalls täglich solche Angebote. Auf die Ablehnung von Gutscheinen habe ich schon Kommentare wie “Was wollt Ihr denn als Bezahlung? Geld????” bekommen. Und auf die Frage nach dem Budget bekomme ich regelmäßig die Antwort “Wir wären bereit 20 Euro zu bezahlen”. ich frage mich, ob die Mitarbeiter sich Ihr Gehalt auch in Gutscheinen des Shops auszahlen lassen ;-)

  3. wahr, wahr aber solang man da nicht gemeinsam dahinter steht und was ändern will, werden die firmen und unternehmen immer einen Weg finden blogger zu verarschen. und richtlinien gibt es nicht und die meisten haben keine ahnung von verträgen kooperationen etc. ah wir bekommen was, wie geil da mach ma mit.

  4. @Nicole
    Das klingt wirklich unglaublich. “Was wollt ihr denn als Bezahlung?” ist mir noch nie untergekommen. Aber wie gesagt: Es häuft sich in letzter Zeit

    @Vicky
    <3 :)

  5. Hallo. Als erstes möchte ich sagen, dass ich den Post sehr gut finde und er trifft’s wohl auf den Punkt. Zum zweiten möchte ich auch sagen, dass viele der oben genannten Dinge man vermutlich nur sagen kann, wenn man als Blogger einen Namen hat. Ich bin zwar voll Deiner Meinung, kann aber auch verstehen, warum manche Leute gewisse Dinge auch für Gutscheine und Produkte machen. Eine Medaille hat immer zwei Seiten, finde ich.

  6. @Ivy
    Warum kann nur ich oder ein bekannter Blog das sagen?

    Wenn du meinst, dass ein Gutschein oder ein Produkt für eine Firma den Wert hat, den sie beim Verkauf angeben, dann muss ich dir hier alleine schon aus betriebswirtschaftlicher Sicht widersprechen.
    Willst du ihr Produkt nicht und kannst es dafür auf bspw Ebay für gutes Geld verkaufen, dann ist es vielleicht noch eine andere Sache. Aber das ist eher sehr selten.

  7. Da geb ich Dir schon recht und ich weiß, dass es aus betriebswirtschaftlicher Sicht nicht das Gleiche ist (schon allein, wenn man bedenkt, dass die Firma die Sachen zum Einkaufspreis bekommt, der ja nur ein Teil des Verkaufspreises ist usw.).

    Ich hab ja nur geschrieben, dass ich es “nachvollziehen” kann, wenn BloggerInnen sich Gutscheine geben lassen oder sich mit Gegenständen (Gadgets, Kleidung, etc.) bezahlen lassen. Ich finde, dass das so ähnlich wie die Milchmädchenblogger-Diskussion ist. Damals stand Marie auf der anderen Seite. Heute stehst Du genau dort, wo sie letztes Jahr mit ihrem Milchmädchenbeitrag gestanden ist. Nur, dass Du es nicht auf so eine unpassende Art und Weise gemacht hast, sondern einfach einen Beitrag darüber schreibst.

    Just my two cents.

  8. Dieser Post trifft es absolut! <3
    Vor allem, was den Aspekt der Ansprache betrifft, kann ich nur heftig kopfnickend zustimmen. Ich bin erwachsen, ich habe finanzielle Pflichten, führe meinen eigenen Haushalt und blogge. umso mehr stört es mich, wenn Firmen, die sonst eher ein konservatives Bild von sich schüren, auf einer Ebene an einen herantreten, nach dem Motto "Hey du, Kumpel" und ich mich wie ein Kind behandelt fühle. Ja ein Blog ist etwas subjektives und egstattet oft einen lässigeren Umgangston, als komerzielle Medien, aber deswegen bin ich doch nicht minderbemittelt oder was auch immer…

  9. @Ivy

    Erstens hat Mary Scherpe auf Blogger gezeigt und nicht auf Firmen.
    Ich spreche hier von MEINEN Erfahrungen und Fehlern, die ich zum Teil gemacht habe.

    Dass Mary Scherpe das Thema reichlich ungeschickt und undiplomatisch angegangen ist, sich Blogger zu recht, angegriffen und verletzt gefühlt haben, werde ich hier sicher nicht auslöffeln.

    Nur weil es diese Missstände gibt und sie von einer Bloggerin bereits behandelt wurden, die vermutlich auch wegen ihrer Bedeutung Neid hervorruft und deswegen selbst zur Zielscheibe von Kritik wurde, rechtfertigt noch lange nicht das Vorgehen von Firmen oder macht diesen Vorwurf von ihr unwahr. Jedes Schmarrn-Magazin verkauft um tausende Euro Werbeplätze und bei Bloggern, die unter Umständen das hundertfache mehr haben, wird gegeizt was das Zeug hält.

    NEIN, DANKE!

  10. Natürlich, da hast Du absolut recht, bin völlig bei Dir. Sollte auch keine Kritik an Dir sein. Bin natürlich völlig auf Deiner Seite, was das betrifft. :)

  11. also das mit den gutscheinen mag den, die nicht im berufsleben stehen und auf beihilfen angewiesen sind, die jedoch nur einen gewissen nebenverdienst dulden, womöglich lieber sein. für alle anderen ist es natürlich nicht akzeptabel, soetwas anzunehmen oder auch angeboten zu bekommen. da sollte man die wahl treffen können.

    es ist aber, wie ich schon auf twitter erwähnt habe, durch und durch korrekt, was du hier ansprichst.

  12. Ich kann gar nicht glauben, dass manche Unternehmen so unverschämt sind! 20€ oder nen Gutschein?? Also das ist ja echt krass!! Verrat doch mal wer so was macht? Da würd ich mir nämlich zweimal überlegen von denen zu kaufen…

  13. auf so einen kritischen beitrag hab ich irgendwie schon gewartet, auch wenn ich jetzt nicht weiss, was da der tropfen war, der das fass zum überlaufen brachte ;-)
    trotzdem: solange blogs mitspielen, wird es das geben. leider.
    umso wichtiger sind postings wie dieses!

  14. Sorry, bin kein Blogger jedoch hat mich jetzt diese Frau Mary Scherpe und ihre Milchmädchenblogger-Disskusion interessiert! Also, wie diese Person mit ihren Bloggerkollegen spricht… mich wundert, dass niemand den Saal verlassen hat….

  15. Der Artikel war inhaltlich gut, aber ist es wirklich zuviel verlangt einmal Korrektur zu lesen oder die Rechtschreibüberprüfung einmal darüber laufen zu lassen? Die vielen Fehler haben mich wahrlich des Lesevergnügens beraubt, und bei derartiger Qualität ist es leider kein Wunder das die Blogger belächelt werden.

  16. Muss dir in allen Punkten recht geben, bis auf einen: Firmen sind aus gutem Grund heiß auf Linktauschaktionen – vor allem Onlineshops, die in der Regel eigene SEO Abteilungen haben. Da geht es nicht um die direkten eingehenden Klicks, sondern um eine bessere Positionierung bei Google, die auch durch Anzahl und Qualität der eingehenden Links beeinflusst wird. Sogenannte “Kooperationen” mit Bloggern gehören aus diesem Grund für viele Webanbieter zum Tagesgeschäft.

  17. @Julia
    Das habe ich auch gemeint: das Google-Ranking :)

    @alex
    Schreibst du deswegen von einer “wegwerfemail.de”-Adresse? Normalerweise lösche ich Kommentare mit anonymen Emailadressen.

    @Annalena
    Es haben Leute den Saal verlassen.

  18. Sehr genau getroffen!

    Mir wollen auch immer irgendwelche Hajopais Links abschwatzen oder mal nen Banner für 3 Monate auf meiner Seite haben, aber nur 10€ dafür zahlen.

    Wikio glaubt gar für 15€ Experten zu gewinnen, etc. pp.

    Mich nervt das!

    Ich bin auch nur nen D Blogger, aber habe durchaus Firmen gewinnen können, die langfristig kooperieren und durchaus mal mehrere 100€ dafür zahlen.

    So wäre das korrekte Motto: “Eine Hand wäscht die andere!”

    Wenn Blogger fair behandelt werden und ernst genommen werden, dann wäre es für alle einfacher.

  19. manche verstehen das geschäft eben schlechter (siehe oben) und manche besser – interessanterweise hast du deinen kärnten-trip in deinem posting nicht erwähnt. jede/r ist käuflich – das ist einfach nur eine frage des preises und der kommunikationsbasis.

  20. Schöne Aufzählung ;) Bei der Domina-Ersparnis musste ich ziemlich grinsen :)

    Ich frage mich auch immer wieder, was manche PR-Leute so glauben, wer Blogger so sind. So richtig durchgestiegen sind die noch nicht durch die neuen Medien, habe ich den Eindruck.

  21. Schade, dass Alex selbst wohl den Unterschied zwischen dass und das nicht kennt und meint, Kritik ausüben zu müssen. Aber das ist ja jetzt nicht Thema der Debatte.
    Ich bin noch recht neu in der ganzen Bloggerszene, habe auch ein paar Anfragen bekommen und hüte mich aber davor, sie anzunehmen. Ich möchte meinen Blog nicht mit Werbung zumüllen, dafür ist er mir zu schade und bei manchen Mails a lá “Verlinke uns [für unbestimmte Zeit] und du kriegst ein Kosmetiktäschchen” kann ich nur den Kopf schütteln.
    Aber viele Blogger fühlen sich einfach geschmeichelt von solchen Aktionen und denken sicherlich “Wow, mein Blog hats geschafft. Ich kriege Anfragen.”

  22. @bernhard

    Doch ich habe den Kärnten-Trip sehr wohl reingenommen, aber das ist in einer Kategorie gelandet ohne es jetzt direkt zu titulieren. Ich habe hier definitiv keine Namen nennen wollen, denn es machen zuviele. Man kann nicht alle aufzählen. Es ist nur symptomatisch. Deswegen.

  23. Finde deinen Artikel sehr gut geschrieben und denke, er drückt das aus, was sich viele denken, was vielen Firmen aber immer noch nicht klar zu sein scheint.
    Und ich finde auch, dass du Recht hast, wenn du schreibst, dass man auch andere Blogger um Rat fragen kann. Leider funktioniert das in der Praxis aber eher schlecht. Die meisten Blogger halten sich beim Thema Werbung und Geldverdienen sehr zurück und wollen nicht darüber sprechen. So ist es kein Wunder, wenn es immer noch viele unbedarfte Anfänger gibt, die ihren Blog für lau hergeben. Bei Fashionfreakwithheart ist mir letztens ein toller Beitrag aufgefallen, der erklärt, wie das mit der Werbung grundsätzlich funktioniert und auf was man achten sollte. So etwas ist aber leider die Ausnahme.
    Ich denke, hier sollten die Blogger besser zusammenarbeiten und ihr Wissen weitergeben. Dadurch werden ja die großen Blogger nicht weniger erfolgreich. Aber die neuen Blogger mit kleineren Blogs werden vielleicht etwas professioneller und gemeinsam kann man gegen die teilweise skrupellose PR der Firmen antreten, so dass sie mit ihrer Billigmasche auf Granit beißen. So wäre doch jedem geholfen.

  24. Ich versteh nicht, wieso du meinen Kommentar nicht veröffentlich hast,oder daruaf eingegangen bist? Das ist doch eine ganz normale (und auch berechtigte Frage)? Damit müssen die Marken doch rechnen.

  25. @Lotti
    Sorry, ich konnte kein Kommentar von dir im Admin-Bereich finden. Kannst du es noch mal schreiben? Danke!

  26. Es ist ein Geben und Nehmen.
    Anfragen die nicht passen lösche ich einfach, die nett Geschriebenen beantworte ich mit Verneinung, was mir gefällt mache ich. Klar kann ich von Gutscheinen nicht meine Miete zahlen, doch von dem Geld was ich durch den Schuheinkauf, den ich auch so tätigen würde und damit spare schon! ;) Auch Kooperation in Magazinen beruhen oft auf Kontakten und gepflegten “Freundschaften”.

    Ich finde Gutscheine, wenn man sie wirklich für sich nutzen kann nicht verwerflich, zumal, man durch den Weiterverkauf für ein bißchen Mühe (einstellen, beschreiben etc), vielleicht sogar Bargeld bekommt.

    Ich glaube die wenigsten von uns leben nur von ihrem Blog. Und genau deswegen versteh ich das alles nicht!
    Für die, die es tun, ist es natürlich blöd, wenn statt Essen nur Gutscheine da sind. Doch wie gesagt, ich glaube das sind nicht viele und die Überlegung nur vom Blog zu leben, wird wohl eine Überlegung sein, die vorher auf Grund genügend damit verdientem, baren Geld gefallen sein mag. Doch vielleicht wollen in Zukunft mehr vom Blog leben und deswegen kommen immer wieder solche Diskussionen?

    Vielleicht bin ich zu nachsichtig, weil ich eben mittlerweile (neben der Blogseite auch!!) auf der PR Seite bin, ich weiß, das für solche “Projekte” oft nicht unendlich Geld zur Verfügung steht. Natürlich erwirtschaftet das Unternehmen Gewinn, doch von heut auf morgen gibt es diesen gewünschten Wandel und mehr mehr mehr Geld für diese Projekte nicht. Kann da jedoch nur von meinen Erfahrungen sprechen … Kann jedoch nicht glauben, das für etwas Neues direkt eine riesen Menge Geld freigegeben wird. Und bei großen Unternehmen muß man von freigeben sprechen. Prozedere und Bürokratie. Hast du nicht das Gefühl, je mehr es werden umso mehr gute Angebote kommen auch dazu? Kann man dann die schlechten nicht einfach nicht beachten? Wäre dir das nicht beachten zu wenig Reaktion? Ich glaube, das erledigt sich von selbst.

    Der Respekt von dem du schreibst, ist wichtig. Und der wird oft vergessen. Ich ärger mich über die Chance-oder Kooperations-Masche von der du schreibst SEHR häufig. Doch mal ehrlich, ich hab den Ärger darüber nach löschen der Mail auch schon wieder vergessen. Mehr ist es nämlich nicht wert, wenn einem jemand ohne Anstand begegnet. Auch nicht im echten Leben!

  27. Wenn ich jetzt bloß noch meine eigene Seite richtig schreiben würde, dann würde das vielleicht auch mit dem Leben vom eigenen Blog klappen! :D

  28. Ich hatte das folgende geschrieben:

    “Ich kann gar nicht glauben, dass manche Unternehmen so unverschämt sind! 20€ oder nen Gutschein?? Also das ist ja echt krass!! Verrat doch mal wer so was macht? Da würd ich mir nämlich zweimal überlegen von denen zu kaufen…”

    Danke für die Antwort :)

  29. @Lotti

    Ich glaube nicht, dass es zu einer Lösung des Problems führt. Außerdem hab ich dann ruck zuck einen Anwaltsbrief wegen Verleumdung und schlechter Nachrede in meinem Postkasten. Hier eine Kampagne gegen einzelne zu führen, wo noch viel mehr die gleichen Fehler machen und nicht bei mir landen, ist meiner Meinung nach nicht sinnvoll.
    Aber hier Namen zu nennen würde mich durchaus reizen. Doch deswegen möchte ich den Leute nicht auch noch Aufmerksamkeit schenken. Schlechte Presse ist gute Presse. Du verstehst ;)

  30. Na das versteh ich natürlich. Und recht hast du natürlich auch…Aber interessant wäre es ja trotzdem mal :)

  31. Wow, danke für diesen ehrlichen Post der die Tatsachen auf den Tisch legt!

    Und ich dachte immer, dass ich in Sachen “Kooperationen” zu übervorsichtig bin. Bisher habe ich sowas nur einmal gemacht – Link auf meiner Seite gegen ein Konsumgut, das mir selbst sehr gut gefallen hat und einen nicht unbedeutenden Marktwert hat, zumindest für einen Studenten und Hobbyblogger. Aber selbst als “kleiner” Blog, wie ich meinen bezeichnen würde, erhält man unzählige Anfragen a la “magst du uns nicht verlinken”. Die finde ich auch irre nervig, ich meine, fällt den Anfragenden denn nichts besseres ein als eine unbedeutende Verlinkung in irgendwelchen Weiten ihres Shops wenn sie denn gerne über meinen Blog Werbung machen möchten? Und dann hat man schon fast ein schlechtes Gewissen dem eigenen Blog gegenüber, nicht darauf einzusteigen, aber mal ehrlich: Das ist es mir dann auch nicht wert. Wieso sollte ich etwas machen, bei dem für mich nichts dabei herausspringt? Die Arbeit kann ich mir dann auch sparen.

    Schön dass du da mal Klartext gesprochen hast.

    Viele Grüße,
    Conny

  32. hmmmm….ich denke es ist nicht immer alles schwarz weiss… ich denke mir es gibt so dermassen viele blogger ab 12 jahre aufwärts … wenn nicht tonnen… ;) und viele blogs bestehen doch auch wiederrum aus reinen Fremdmaterial… also tw. mit sehr wenig aufwand einfach nur re-gebloggt, oder mal schnell ein bild gepostet (das wer anderer gemacht)… also ich frag mich wo jt die richtige “Leistung” eines Blogs ist um sozusagen wie eine Firma die Schwerstarbeit leistet behandelt zu werden?

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