MIST STOCKHOLM eröffnete ersten Shop in Wien

Seit einem Monat hat ein kleiner, liebevoll dekorierter Shop in der Kaiserstraße 8 (gleich um die Ecke der Mariahilfer Straße) seine Pforten geöffnet und bietet MIST Stockholm zum ersten Mal exklusiv in Österreich an. Die schwedische Profi-Marke richtet sich in erster Linie an Make-up-Artists, ist aber genauso ein Eldorado für alle anderen Schminkwütigen. Besonders die Lidschattenpalette hat mich beeindruckt. 274 verschiedene Nuancen mit einem 90%-Pigmentanteil müssen auf dem Handrücken ausprobiert werden. Fazit: Ich sah aus wie Papagena und fühlte mich wie ein Kind im Malkasten. Happy.

“M-I-S-T” ist eine Abkürzung für Make-up Institute Stockholm, die englische Bedeutung des Wortes (“Nebel”) wird aber genauso von der Marke für die mysthische Wirkung, die Make up auf den Träger ausüben kann, verwendet. Neben Lidschatten gibt es natürlich auch das gesamte Sortiment von falschen Wimpern (sehr toll!) bis Wimpernzange und anderen Gesichts- und Körperpflegeprodukten, die nicht an Tieren getestet sind und keine tierischen Inhaltsstoffe haben.

Mehr Fotos vom Laden und dem Opening-Event gestern, gibt es bei Vicky.

foto/credit: ursula schmitz

nail polish frenzy

{1. Barry M, Flamingo — 2. ANNY, 379 green meets mint — 3. Essie, california coral}

Bei längerer Betrachtung könnte man plötzlich Hunger auf Grapefruits bekommen…

Oscar-Gewinnerin Natalie Portman im neuen Miss Dior Chérie Spot

Ob es von Sofia Coppola wiedermal ein schelmischer Regie-Einfall war ausgerechnet einen Schwan in den Spot mit Natalie Portman einzubeziehen und einen kleinen Seitenhieb auf ihren “Black Swan”-Erfolg zu starten?
Vielleicht.
Mit Sonnenbrillen in der Badewanne liegen, hat auf jeden Fall Klasse. Den ganzen Spot gibt es nach dem Klick. Und dann könnt ihr ja beurteilen, ob er besser als der letzte mit Maryna Lynchuk ist. Ich bin ein wenig enttäuscht, war der letzte doch wirklich grandios.

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Who’s that girl?

…fragt Dior für seinen Lippenstift Addict. Na das haben sie wohl sehr einfach gestaltet… Der Teaser verspricht übrigens mehr und wird wahrscheinlich an die gewohnten Dior-Filmchen, die zuletzt mit Marion Cotillard als Lady Red lanciert wurden, anknüpfen.

Botox und andere gesellschaftliche Schimmelpilze

Die Frage in der Ö1 Kinderuni war simpel:

Was, wenn ich Schimmelpilz essen?

Antwort:
Schimmelpilze beziehungsweise deren Gifte – sogenannte Mykotoxine – können Lebensmittelvergiftungen verursachen. Zu den gefährlichsten Giften gehört das Botulin, das in Fleischdosen oder Gemüsekonserven vorkommen kann. Es kommt auch gezielt als Nervengift zum Einsatz: unter der Bezeichnung Botox dient es dazu, Falten zu glätten.

Mmmmmh…lecker. Damit die Kleinen gleich wissen, was sich die Mami da beim Onkel Doktor reinhaut…

Nun es gehört ja zur Menschheitsgeschichte, die gleichen Fehler immer und immer in den verschiedensten Ausprägungen zu wiederholen. Die Entwicklung der Schönheitstrends ist auch hier nie anders gewesen. Vor einigen Jahrhunderten war es ganz schick sich in China den Mittelfußknochen brechen zu lassen, um hübsche Lotusfüße zu bekommen und nach hundert Meter umzufallen, weil man es nicht weiter schaffte.
Auch wenn immer wieder beteuert wird, dass Botox doch tausendmal verdünnt ist, bleibt es ein Nervengift. Und die Langzeitschäden sind für meine Begriffe nicht festgestellt, ist der Trend sich das Gesicht zur Maske spritzen zu lassen doch erst zu kurz präsent, um genaueres zu wissen.

Vielleicht werden Interviews am roten Teppich mit Close ups bei VOXs Prominent ja mal wirklich interessant, wenn Gesichtslöcher die Folge sind… Zombies im Vorabendprogramm. Juchheissa!

Viele Hollywood-Regisseure nehmen übrigens keine SchauspielerInnen mehr, die gespritzte Gesichtslähmung im Endstadium aufweisen. Zu ablenkend und unheimlich in Zeiten von HD.
Mag vielleicht auch ein Grund sein, warum man in letzter Zeit Nicole Kidman so selten auf Filmplakaten sieht.
Eine positive Entwicklung. Vielleicht. Aber die nächste kosmetische Selbstzerstörung steht sicher schon in den Startlöchern.

source: Zitat, Der Standard, 29.1.11, S.19, pic via onlineweblibrary

Smells like big apple.

Anja Rubik und ihr Freund Sasha Knezevic, die das Wiener Magazin 25 leiten, wurden für den neuen DKNY Parfüm Spot ausgewählt. Dritter Protagonist: Ein Yellow Cab.

Who was first?

Michalsky wirft sein erstes Parfüm auf den Markt und Marc Jacobs setzt dieser Tage mit ‘Bang’ eines drauf. Irgendwie verdächtig ähnlich die Flakons…

Ich packe meinen Koffer und nehme mit….

…den nachtblauen Nagellack von YSL, den ich vor langer Zeit von Frauenzimmer bekommen habe und den ich jetzt wiedergefunden habe. Hurra! Und das neue Michalsky Parfüm, das kurz vor meiner Abreise noch in der Post landete. Soll nach Karamell und Lakritz riechen. Glücklicherweise ist der Ton nicht ganz getroffen worden, sonst würde es unerträglich nach Candy Shop riechen, aber es ist für den anstehenden Herbst besser, als in der brütenden Sommerhitze. Abgesehen vom Flakon, der im begleitenden Pressetext als “avantgardistisch” bezeichnet wurde und optisch ziemlich den Bogen überspannt. Ich kann mir den eher in eine Parfümerie in Dubai vorstellen, als in unseren Breitengraden. Ein bisschen weniger BlingBling das nächste Mal bitte.

Nagellackauto

Es gibt ja dieses verheerende Vorurteil gegenüber Frauen sie würden sich ihr Auto zu ihrer Lieblingsnagellackfarbe aussuchen. A) wenn dem so wäre, wären die Straßen wenigstens bunter und b) ähm…nein?!

Dieser Vorspann um folgenden Gedankensprung zu erklären: Ein Oldtimer Volvo, der seit Tagen vor meinem Haus parkt und in Pacific Ocean Blue das Heimkommen verschönert…. Da gibt es doch tatsächlich bei Nailpolish-de-jour-Marke O.P.I eine verdammt ähnliche Nuance…. Ergo: Autoknacken?

foto/credit: mia