Fashion Clash – No. 2

  • Beauty Lieblinge“: Anna Frost klärt uns diese Woche über den Inhalt ihres Beauty-Beutels auf, der ihr auf Reisen Gesellschaft leistet und jeden Security Check besteht.
  • Book of the week”: German Fashion Design 1946 – 2012: Nadine hält auch mein derzeitiges Lieblingsmodebuch in Händen, das mir Teresa geborgt hat. Ein archivarischer und optimistischer Sammelband über deutsche Mode, das was war und das was sicher noch kommen wird. Ein toller Lesetipp!
  • eBay Lookbook: Der Backstage Film mit Anne von Les Attitudes“: Anne von Les Attitudes hat sich vor die Kamera für das Fashion Outlet gestellt. Bei Dealhunter gibt es dazu auch das backstage Video!
  • Labelwatch: T-BAGS Los Angeles“: Mit dem Hype rund um die Maxi-Kleider vor zwei Jahren konnte sich das Label T-BAGS einen Namen machen. Allet ohne Schminke stellt ihre liebsten Stücke von ihnen vor.

Sneak a peek! “Das perfekte Bloggerdinner”

Gestern abend war es soweit und Anna, Michi, Vanessa und meine Wenigkeit dinierten bei Julia. Sie eröffnete unseren Reigen des Schlemm-Marathons, der sich über die nächsten zwei Wochen strecken wird. Wer wird gewinnen? Welche Hauptspeise wird verbrannt? Und welches Thema wählte Julia?

Mehr erfahrt ihr bald!
Das obligatorische Foto im berühmten Lift durfte natürlich nicht fehlen.

Fressen & Klamotten

Es ist schon ein Phänomen in der  Blogsphäre: Geht man mit Mode-Bloggerinnen Essen wird sofort das frisch servierte, perfekt drappierte am Teller fotografiert. Kollektiv. Ich weiß nicht woran es liegt, bin ich doch diesem Drang schon selbst längst erlegen. Das Phänomen gibt es aber nicht erst seit kurzem, habe ich es doch zum ersten Mal auf einer ersten Bloggerfahrt nach Paris 2008 bemerkt. Etwas flashmobartiges hat es und die Blicke von Nachbartischen sind auch immer recht verstört, wenn eine Runde Blogger erst Fresschen und dann “Oh, du hast einen schönen Ring!”-Klick-Klick verfällt. Das positive: Die essstörungsverschriene Modeszene ist mir hier noch nicht untergekommen.

Fashion Clash – No. 1

Die Highlights der vergangenen Woche habe ich für euch hier zusammengefasst!

  • Kamasutra mit Wollfäden – Was nach speziellen Fantasien klingt, ist eine Kunstinstallation von Benetton namens “Lana Sutra”, die am 6.9. gleichzeitig in Istanbul, Mailand und München vorgestellt wird. Diese gibt es dann auch im Web zu sehen. Anna Frost hat alle Details dazu.

 

  • Wer wissen will, wie Lily Cole ohne Unterwäsche aussieht, sollte hier klicken. Scherz. Aber ein wenig Wahrheit ist schon dahinter, denn Camilla von Allet-ohne-Schminke war beim Triumph Inspiration Award mit der Kamera backstage.

 

  • Kathrin von Dealhunter gibt uns Einblick in ihren Koffern, den sie für Rom packt. Dass neben Stadtführer, Kleid, Kamera auch ein Gewinnspiel winkt, ist mehr als nett!

They’re hot and probably you’ve never heard about them… (Austrian fashion blogs)

guccibanana tut gut. Nein wirklich. Es ist die Rache an all diesen visuellen Beleidigungen, denen man im Supermarkt/Ubahn/Kino/Park/Straße einfach fest in den Hintern treten möchte. Ja, sorry. Ich bin so. Diese visuelle Beleidigungen, die härter auf den nüchternen Magen schlagen, als Whiskeydampf eines Penners in einem öffentlichen Verkehrsmittel. Wien ist nämlich ein wahres Mienenfeld für Menschen mit halbwegs ausgereiftem ästhetischem Gefühl. read on

‘Foto fischt Klick’ oder ‘How to get some header porn’

Es ist schon etwas bizarr, wenn man sich durch die Blogsphäre klickt und das Gefühl hat, dass es hier bei manchen hochbeklickten Blogs wohl kaum mehr um den Transport von Mode-Innovationen (Gott bewahre, wie naiv von mir) oder Inspirationssammlungen, denn um die Zurschaustellung von glubschäugigen Bloggerinnen mit wallendem Engelshaar geht.
Wie Francesco Vezzoli zu Bryanboy meinte, der dies ganz genau in seinem “Ich denke mal nach”-Blogeintrag (siehe Blica) niederschrieb, ist es eine Kunst an sich eine Medienperson zu kreieren und dies über (s)einen Blog bekannt zu machen.

Das intuitive Spiel mit gegebenen Medienparametern – allen voran “Sex sells” – wird aber heute bereits von einigen beherrscht, als hätte man einen Stab an Hollywood-Publizisten und -Agenten hinter sich. Mitnichten. Oder jedenfalls noch nicht. Ob es die erste Generation der Digital Natives ist, die eine Vorhut zu dem bilden was da alleine noch in der Fashionblogsphäre kommen mag, ist sicher eine Frage, die sich schon beantwortet hat: JA.

Jetzt fragt sich der werte Leser/die werte Leserin sicher, worauf ich denn bitteschön hinaus will, schließlich sind das alles schon bekannte Dinge, manche Bloggerinnen würden eben so ihre Klickzahlen verdienen. Doch nein, da gibt es mittlerweile welche, die den Sprung zwischen Blogelfe und gekonntem Kalkül an einer Portion Sex sehr gut spielen können. Allen voran…

Die Newcomer. Aber die nicht die kleinen Schönwetter-BloggerInnen, die einmal pro Woche sich entschuldigen, dass sie nicht öfter schreiben, sondern wahre Medienpersönlichkeiten, die wissen wie man Wallemähne, Körper und Glubschäuglein einsetzt und damit sehr wahrscheinlich mehr die kleinen Brüder hinter dem Ofen hervor holt, als Dazed-Leser.

Meine Top 3? Here we go!

Kenza. Die neue R’n'B Hoffnung aus Schweden. Oder so. Nein, nein. Die junge Dame präsentiert sich gerne total natürlich mit morgendlichen Kaffeetässchen vor ihrer Webcam und lässt uns so an ihrem schmucken Leben teilhaben, dass sich mittlerweile auf das schwedische TV ausbreitet. Damit man in diesen “intim und ungeschminkten” Momente nicht vergisst, wie geil hübsch sie doch eigentlich ist, teilt sie per überdimensionalem Headerfoto mit. BAM! In your face! Photoshop lässt grüßen.

Eine Badewanne voller Salat musste es sein. War es vor einem Jahr noch eine Barbie, die Italiens neuer Blog-Stern Chiara Feragni in ihrem Header von The Blonde Salad platzierte, ist es jetzt… sie selber. Wie niedlich. Was da unter dem geschnipselten Eisbergsalat sich tummelt, kann man nur annehmen. Enttäuschend ist jedenfalls, dass kein Modell ihrer eigenen Schuhlinie bei ‘Luisa Via Roma’ am hübsch lackierten Füßchen glänzt. Minuspunkt in der Selbstvermarktungsmaschinerie! Einen Pluspunkt aber für die PR-Agentur an die man jetzt die ‘Collaboration-Inquiries’ schicken kann.

Warum ich Isabella Löwengrip von Blondinbella™ hier reingenommen habe? Nummer 1: Sie sieht aus als würde nach ihrer Wahl zur Miss Texas als Gouverneurin eines Staates im nordamerikanischen Süden für die republikanische Partei kandidieren, also wirklich superseriössexy und Nummer 2: Hey, dieses ™ hat schon wirklich was an Selbstvermarktungsgrip, der sich gewaschen hat. Schließlich war Barbarella™ schon weg und da muss man innovativ werden. What an “eye candy”!

Ich warte nur darauf, dass Mr Hefner das erste Fashionblogger-Casting für eine Spezial-Playboy-Ausgabe ansetzt…

foto/credit: screenshots of each blog

Der Blogger-Pakt

Zusammen ist man mehr!

Das müssen sich wohl die fünf niederländischen Bloggerinnen von Moderosa, Travel in Style, Bohemian Chic, After Style Comes Fashion und BillieRose gedacht haben, denn sie schlossen sich auf CREATORS OF DESIRE zusammen.
Nach Zeiten der Individualisierung jetzt die große Fusionswelle? Klingt ja wie Wirtschaftsleben. Ist es aber vielleicht auch, denn man plant: “innovative advertising and novel PR concepts.” Die skandinavische Blogsphäre hatte ja bisher dem gegenüber auch immer eine niedrigere Hemmschwelle, im Gegensatz zur deutschsprachigen.
Dass dafür der jeweils eigene Blog auf eigener Domain eingestellt wurde, ist zwar ein wenig bitter, wird sich aber sicher schon in naher Zukunft rentieren.

Julia Knolle für Vogue

Wie einige von euch bereits heute Nachmittag in der Facebook Gruppe gelesen haben, bekommt Julia Knolle (vormals Les Mads) den “Editor-at-Large”-Posten für Social-Media-Aktivitäten bei Condé Nast, der “neu” für sie geschaffen wurde. Jetzt mal ganz ehrlich: Auf die Meldung habe ich gewartet, und dass sie eintreffen würde, war irgendwie klar. Um eine Champagner-Pulle mit Stefan hätte ich schon fast gewettet.

Nun kann ich mich noch an einen Fashion Blogger Day in Wien vor zwei Jahren erinnern, als Fragen des Moderators wie “Ist es dein Traum einmal für die Vogue zu schreiben?” von Knolle mit der sympathischen Antwort, “Aus der Sicht einer Fashion Bloggerin wäre das ein Rückschritt”, (in Hinsicht auf die Print-Ausgabe) abgewehrt wurden.

Es ist nicht mal zwei Jahre her und da schienen solche Fragen absolut blödsinnig, utopisch und in gewisser Weise auch lächerlich. Wie schnell sich die Zeiten doch ändern können…
Julia wird übrigens für die deutsche Vogue einen Blog schreiben und ich kann mich Blica nur anschließen, die sich einen kraftvolleren Auftritt der Online-Aktivitäten von Condé Nast wünscht.

Via Kress

Geburtstag!

Wenn Mangoblüte (Alles Gute!) Geburtstag feiert, dann kann die Anwesenheitsliste (unten) nurmehr wie eine Blogroll klingen.

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