… aber dann doch keine Mary Kate oder Ashley! Nein, diese hier ist Elizabeth und ihre Zwillingsschwestern haben auch ihr Label “Elizabeth & James” (James ist der Bruder) nach ihr benannt. Jetzt tritt sie aus dem Schatten von MKO und AO und glänzt im März 2012 in der britischen Glamour. Alle Fotos hat übrigens ‘Coco’s Tea Party‘. Der Anfang einer großen Karriere?
Wenn man das karrieresichere Gen der Familie kennt, dann bestimmt.
2012 und 2013 erscheinen gleich drei Kinofilme mit “Lizzie”. In “Kill Your Darlings” spielt sie an der Seite von Daniel Radcliffe, im Remake “Therese Raquin” hat sie die Hauptrolle ergattert und Glenn Close zur Gegenspielerin.
Da geht bestimmt noch bald mehr!
Beim Schweden muss mittlerweile das Geld durch die Decke kommen. Hat man im letzten Jahr über 200 Stores weltweit neu eröffnet und ist jetzt bei einer Gesamtzahl von 2.363 baute man sich gestern gleich ein eigenes Haus am Hudson River, um die Versace-Kollaboration zu präsentieren.
Ich frage jetzt mal nicht nach einem nachhaltigen Sinn hinter einer solchen Location, sondern präsentiere ein Video der Show. Warum? Weil H&M wieder mal demonstriert, wie man Marketing macht. Jennifer Hudson, Uma Thurman, Blake Lively, Jessica Alba in die Front Row setzen. Die Promis wie Coco Rocha machen die PR-Arbeit auf Twitter. Prince singen und Nicki Minaj rappen lassen, dazu ein paar Supermodels wie Lindsay Wixson, Natasha Poly oder Abbey Lee Kershaw engagieren und ab die Post. Irgendwann ist es ja eh egal was da draußen auf dem Laufsteg läuft. Es ist dann auch nurmehr ironisch, wenn eine geremixte Donatella Versace aus dem Lautsprecher im Stakkato “My house! My rules! My pleasure!” säuselt.
Das denkt sich H&M wohl mit dem Rest des Planeten.
Ob es von Sofia Coppola wiedermal ein schelmischer Regie-Einfall war ausgerechnet einen Schwan in den Spot mit Natalie Portman einzubeziehen und einen kleinen Seitenhieb auf ihren “Black Swan”-Erfolg zu starten?
Vielleicht.
Mit Sonnenbrillen in der Badewanne liegen, hat auf jeden Fall Klasse. Den ganzen Spot gibt es nach dem Klick. Und dann könnt ihr ja beurteilen, ob er besser als der letzte mit Maryna Lynchuk ist. Ich bin ein wenig enttäuscht, war der letzte doch wirklich grandios.
Da positioniert man sie als die “Böse” in The City, die der glubschäugigen Whitney Port aus den Hills die New Yorker Fuck you Attitude näher bringen soll – also unsympathisch – und dann stellt sich heraus, dass eigentlich alle auf sie fliegen. Who’s Whitney?
Mittlerweile ist sie Dauergast auf Vogue-Parties, reist mit ihrem model-hubby Johannes Hübl durch die Weltgeschichte und wird… ernstgenommen. read on →
Trotz Sonnenscheins hat es uns heute Mittag im Rahmen der Viennale für 108 Minuten in den dunklen Kinosaal des Künstlerhauses gezogen, um in eine auf den ersten Blick gut inszenierte “Reality Show” eines abgedrehten Schauspielers einzutauchen. Die amerikanische Presse hat sich ausgetobt und ganze zwei Jahre hat Joaquin Phoenix die Gerüchteküche brodeln lassen, was es nun auf sich hat, dass ein zweifacher Oscar-Nominierter sich vom Filmgeschäft zurück zieht und scheinbar beschließt sich nicht mehr zu rasieren. Zusammen mit seinem Schwager und jüngeren Bruder von Ben Affleck Casey Affleck wurde eine Mocumentary gedreht, die viel Platz für Meinungen lässt. Die Story ist gleich simpel, wie komplex:
Der einst so beliebte Schauspieler Joaquin Phoenix beschließt keine Filme mehr zu drehen, sondern ein Hip-Hop Album aufzunehmen. Es wird geraucht, gekokst, gestritten. Fast schon abstoßend eklig zeigt er die subtile Abartigkeit Hollywoods, seine Person inszeniert als befremdlich verkommener Sonderling. Dabei tauchen immer wieder eine Reihe wohl bekannter Namen (Bruce Willis, Natalie Portman, Ben Stiller…) auf und bestärken einem im Glauben, dass alles Realität ist. Selbst Hollywood-Granden wie Clint Eastwood kaufte den Seitenwechsel ab, dementierte Eastwood noch vor wenigen Tagen ein Besetzungs-Gerücht mit Phoenix mit den Worten: “Davon weiß ich nichts…. Ist er nicht Rapper geworden?”
Wie viel davon geheim blieb und ob Sean -don’t call me Diddy- Combs die Wahrheit wusste, werden wir Zuschauer wohl nie erfahren. Was uns jedoch bleibt, ist die Gewissheit, dass man den Medien jede Geschichte verkaufen kann. Ob sich der Aufwand für das, denkbar anstrengende, Duchhaltevermögen gelohnt hat? So zu tun als ob ist zumindest schon mal eine gute Promotion für den Film, der in Amerika seit dem 10. September in den Kinos läuft. Übrigens hat sich Phoenix wieder rasiert, geschniegelt und geschneuzt, wie man auf den Paparazzi-Fotos von letzter Woche sehen kann.
Nach dem Klick der sehenswerte Auftritt (ein depremierender Wendepunkt in der humorigen Pseudo-Doku) bei David Letterman und der Trailer.
Das kleine Ratespiel zur Mittagspause. Wer ist die Dame auf dem Foto, deren französischer Chic per Photoshop aus dem Gesicht geschliffen wurde, sodass sie jetzt wie eine Kreuzung aus Barbie und ….ähm…Barbie aussieht?
Unvorteilhafte Perspektive, hässlicher Rock und fette (?) Haare. Das ist das Ergebnis des Patrick Demachelier Shootings für die Juni-Ausgabe der US-Vogue mit Kristen Stewart von dem bis dato nur ein Foto zu finden ist. Und einmal mehr frage ich mich, was Anna Wintour bei diesem Blatt noch macht oder was sie sich dabei denkt, wenn sie solche Fotos geliefert bekommt. Anscheinend geht es hier nicht mehr um gute Fotos oder stylistische Glanzleistungen in den Fotostrecken, sondern um’s Eingemachte, sprich Verkaufszahlen, deren Methoden sie zu pushen schon an britische Tabloids erinnern, denn wie man hinter den Kulissen munkelt, wurde Kristen Stewart – angeblich – das Cover verwehrt (und Blake Lively eingesetzt), weil Stewart ein Interview über Fragen zu ihrem Privatleben nicht genehmigte. That’s media, babe! And Anna has spoken.
Etwas anders – in zum Teil Schwarzweiß – ist Stewart im Juli auch Covergirl der UK-Elle und auch hier wirkt sie so als ob sie sich vor einer Kamera nicht wohl fühlt – die Hände suchen verzweifelt nach dem richtigen Platz, Erinnerungen an Schaufenstern von Passbildfotografen mit schüchtern grinsenden Menschen werden wach. ‘Mach doch mal so!’, hört man den Fotografen rufen.
Im Gegensatz zu den omnipräsenten Vampirfilmen hat Kristen einen bis dato in den Himmel gelobten Film ‘The Runaways’ mit Dakota Fanning gedreht in dem sie Joan Jett mimt (Start in Europa im Sommer). Mal sehen ob ihr Talent auch für weiteres reicht.
Ein Video vom Making of des Shootings für die Juni-Ausgabe der US-Elle (!) gibt es nach dem Klick. Zwar kommt Stewart hier nicht so schüchtern rüber, aber nach unsicherem Teenie wirkt’s trotzdem. read on →
Abseits von Lady Gaga´s Kleid, das nach Fassbinderei aussieht, aber Armani Privé ist (!), abseits von Beyonces Kleid, das nach lachsrosa Nierenschützer mit detailgetreuer Geriatriehäkchenleiste aussieht und last but not least: Britney Spears, die noch immer nicht mündig ist und sich auch so anzieht und eine Dame mit Dollarzeichen im Namen als Anwärterin auf ihren Posten hat, wollen wir uns doch mal auf die schönen Dinge der Grammy Verleihung, die in der Nacht in Los Angeles Michael Jackson den hunderttausendsten posthumen Life Achievement Award verliehen hat, beschränken.
Beispielsweise Rihanna, die ich wegen Powerplay und Dauerdröhnung auf allen Kanälen sonst ja nicht so wahnsinnig gerne mag, trug Elie Saab und war – rückblickend – Highlight des Abends.
Oder Pink, die wie bei den MTV Awards nicht am Boden bleiben konnte, sondern sich wieder in die Lüfte schwang, aber leider ohne goldenes Grammophon dieses Jahr leben muss. Da vergisst man auch ganz schnell ihren Staubwedel-Look am roten Teppich… buah.
Und dann gibt es auch noch Mysterien, die ich nie verstehen werde. Wie beispielsweise die Hysterie um eine gewisse Taylor Swift, die mit ihren 17plusminus2 Jahren schon auf eine bizarre Art und Weise geliftet aussieht oder wie drei Moderatoren wegen wegen einem “Lady Gaga is arriving at the red carpet”-Moment hyperventilieren (Video).
Beyoncé bekam ihren 18. Grammy.
Aber das war schon irgendwie klar, oder?
Ich kenne Frauen, die kennen Frauen, die haben ein Problem mit folgender Geschichte: Die Tussi an der Bar da drüben hat das gleiche Kleid an wie ich! Böse Blicke und Tigergeknurre wie Lucy Liu in Ally McBeal sind die Folge, Freundinnen auf beiden Seiten, die versichern, dass natürlich sie besser darin aussieht umrahmen das Geschehen.
Ähnliche Ausgangssituation gestern abend. Wir befinden uns auf dem roten Teppich der MTV Video Music Awards 2009. Pink und Shakira treffen sich und…tragen das gleiche Lederkleid von Balmain. Ob die Stylisten heute ihre Köpfe unterm Arm tragen ist nicht bekannt, die PR-Abteilung von Balmain wird sicher einen besch… Montag gehabt haben.
Jedenfalls machten die beiden gute Miene zum bösen Spiel und gingen im Partnerlook. Profis eben. Pink (mit Hochseilnummer von der aktuellen Tour auf der Bühne) und Shakira (leider noch kein Video von ihrer Performance online) bekamen zwar keinen Award, dafür erstere von ihrem zumzweitenmalgeheirateten Ehemann Carey einen selbstgebastelten Moonman für “Best use of an ex in a video” (siehe So what) :)