Wenn die Wintour Politik macht

 photo vogueapril2013michelleobama_zps0d837c0b.jpgAngesichts der Scheuchs und Dörflers in diesem Land sind “talentierte Politiker” eine sehr rare Gattung. Da erinnert man sich ja noch mit Wehmut an einen Vranitzky zurück. Und deswegen neide ich den Amerikanern auch Obama. Sicher – wenn man dort lebt – sind die politischen Entscheidungen, die er trägt nur aus der Ferne so makellos positiv zu beurteilen, doch vom politischen Talent eines solchen, gibt es am europäischen Kontinent gerade nicht wirklich vergleichbares (in hohen Ämtern).

Doch egal wie sehr man Obama-Fan ist, dieser Subtext auf der April-Ausgabe der Vogue tut schon weh, so stupid und schleimerisch, dass es Anna Wintour mittlerweile auf der Stirn geschrieben steht, wie sehr sie einen Job im Weißen Haus (letztens war sie ja sogar als Botschafterin im Gespräch) möchte.

Ohne jetzt das Innere der Vogue gelesen zu haben: Da rüttelt jemand gewaltig an den Toren der Politik. Vielleicht doch die späte Berufung? Wintour stammt schließlich aus einer Familie, die mit Mode so gar nichts am Hut hat und sich dem politischen Journalismus widmete – ihr Vater war Redakteur für den London Evening Standard.

Weitere Indizen, die dafür sprechen? Vom Hörensagen soll sie der Gattin des letzten Gegenkandidaten Obamas (Ann Romney) die Klamotten vor der Nase weggeschnappt und ihr die Designer abspenstig gemacht haben. Mit einer Wintour ist nicht zu spaßen. Da fliegen schon mal die Hackeln tief.

Das nächste Jahr hat schon begonnen: Gwen Stefani auf US-Vogue

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Saint Laurent hat seinen ersten großen Auftritt auf dem Cover der US-Vogue im kommenden Jänner. Getragen von Gwen Stefani, die nicht wie üblich mit “Look over the shoulder!” oder peinlichem gekreuztem Bein-Gepose daherkommt. Sondern natürlich. Okay. Vielleicht würde ich mich so nicht auf ein Klavier setzen, aber ich finde es passt zu Stefani und ist eine Abwechslung zum stereotypen Cover-Look.

Was meint ihr?

via Coco’s Tea Party

Iris Apfel am Dazed & Confused

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Der Trend “echten” Menschen einen sichtbaren Platz in der Modebranche zu geben, ist durch die alternde Bevölkerung in der westlichen Welt kein Novum mehr. Diesem trägt auch Dazed & Confused Rechnung und hat die New Yorker Stilikone Iris Apfel auf das Cover der aktuellen Ausgabe fotografiert.
Iris Apfel wurde von Jeff Bark fotografiert und von Robbie Spencer gestylt. Gänzlich in der neuen Comme des Garcon’s Herbst/Winter 2012 Kollektion gehüllt, gab sie außerdem ein Interview, ob Mode nicht die “aufregendste aller Künste” ist. Und mal ehrlich: Wer kann mit soviel Understatement ein Tweetie-Glas halten? Bravo!

Bluntly in Love

Nach dem Klick könnt ihr das Making of Video zum ELLE UK Cover-Shoot sehen. read on

Who’s that girl?

 

Eigentlich kann man ja dieses Supermodel aus den 90ern, die einmal die „Mariannen“-Büsten in den französischen Rathäusern darstellte, auf dem Vogue Paris Cover für Mai in die Ecke “Photoshop Disasters” schieben.

Wer sie ist? read on

This is Katy Perry

Wieder ein Cover in der Reihe “Who’s that girl?” und man hätte mir hier wirklich jeden angeben können, aber auf Katy Perry wäre ich nie im Leben gekommen. Wirklich nicht. Dieses Foto erscheint dieser Tage als Cover für das INTERVIEW-Magazin im März.

Charlotte Marie Pomeline Casiraghi on VOGUE Paris

 

Nachdem Carine Roitfeld bei der französischen Vogue bekanntlich das Handtuch in puncto Chefredaktion warf, rückte Emanuelle Alt in den Stand auf. Und die scheint sich jetzt in eine kommerzielle Richtung zu drehen. Mario Testino lichtete das blaue Geblüt ab, die auch noch interviewt wird. Riecht ein bisschen nach einem Pendant zur US-Vogue. Aber vielleicht ist das ja auch nur ein kleiner Ausflug…

Der Morticia-Effekt

Lange, glatte Haare, schneeweisser Teint und ein schwarzes, bodenlanges Kleid. Wenn man sich das Harper’s Bazaar Cover für kommenden September ansieht, wird man unweigerlich an die einmalige Morticia Addams, gespielt von Anjelica Huston, erinnert.

Model ist Jacquelyn Jablonski, Kleid von DSquared2.

25 Magazin: The Sex Issue

Nach langer Warterei lag endlich das Magazin in meinem Postkasten. Da befürchtet man die neu übernommene Wiener Publikation ist in der Versenkung verschwunden, da sowohl auf Facebook als auch auf Twitter kein Lebenszeichen mehr zu lesen war und dann kommt eine Herbst/Winter Ausgabe raus, die sich gewaschen hat. ‘The Sex Issue’ heißt sie ganz frivol und unschuldig. Wieviel niveauvoller Inhalt in einem Thema schlummert, das in unserer popkulturellen Gesellschaft als das hohlste der Welt abgetan und genauso unreflektiert ausgeschlacht wird, zeigt die Redaktion gekonnt.

Das Cover von Victor Demarchelier (Papa: Patrick) mit Editorial GREEN und Model Naty Chabanenko ist nur eines der vielen, die beeindrucken. Voyeuristische Fotos der Terrasse eines Restaurants von Frederic Pinet (auf einem Foto ist Nicole Kidman zu entdecken) oder Artikel über Aleister Crowley, Henry Miller und die Kultur japanischer Stundenhotels zeigen die vielen Facetten des Themas, das sehr rar mit nackten Tatsachen angeführt ist.

Leider ist Fashion Directrice und Model Anja Rubik diesmal nicht im Impressum. Im Moment ist sie in sämtlichen Kampagnen zu sehen, da wird sich soetwas schwer ausgehen.

web: 25magazin

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