Charlotte Marie Pomeline Casiraghi on VOGUE Paris

 

Nachdem Carine Roitfeld bei der französischen Vogue bekanntlich das Handtuch in puncto Chefredaktion warf, rückte Emanuelle Alt in den Stand auf. Und die scheint sich jetzt in eine kommerzielle Richtung zu drehen. Mario Testino lichtete das blaue Geblüt ab, die auch noch interviewt wird. Riecht ein bisschen nach einem Pendant zur US-Vogue. Aber vielleicht ist das ja auch nur ein kleiner Ausflug…

Der Morticia-Effekt

Lange, glatte Haare, schneeweisser Teint und ein schwarzes, bodenlanges Kleid. Wenn man sich das Harper’s Bazaar Cover für kommenden September ansieht, wird man unweigerlich an die einmalige Morticia Addams, gespielt von Anjelica Huston, erinnert.

Model ist Jacquelyn Jablonski, Kleid von DSquared2.

25 Magazin: The Sex Issue

Nach langer Warterei lag endlich das Magazin in meinem Postkasten. Da befürchtet man die neu übernommene Wiener Publikation ist in der Versenkung verschwunden, da sowohl auf Facebook als auch auf Twitter kein Lebenszeichen mehr zu lesen war und dann kommt eine Herbst/Winter Ausgabe raus, die sich gewaschen hat. ‘The Sex Issue’ heißt sie ganz frivol und unschuldig. Wieviel niveauvoller Inhalt in einem Thema schlummert, das in unserer popkulturellen Gesellschaft als das hohlste der Welt abgetan und genauso unreflektiert ausgeschlacht wird, zeigt die Redaktion gekonnt.

Das Cover von Victor Demarchelier (Papa: Patrick) mit Editorial GREEN und Model Naty Chabanenko ist nur eines der vielen, die beeindrucken. Voyeuristische Fotos der Terrasse eines Restaurants von Frederic Pinet (auf einem Foto ist Nicole Kidman zu entdecken) oder Artikel über Aleister Crowley, Henry Miller und die Kultur japanischer Stundenhotels zeigen die vielen Facetten des Themas, das sehr rar mit nackten Tatsachen angeführt ist.

Leider ist Fashion Directrice und Model Anja Rubik diesmal nicht im Impressum. Im Moment ist sie in sämtlichen Kampagnen zu sehen, da wird sich soetwas schwer ausgehen.

web: 25magazin

Please stop this Jolievasion!

 Kauft man dieser Tage für den Urlaub noch schnell vor dem Einsteigen in den Flieger Magazine, kann man sich der Flut diverser Cover mit Angelina Jolie nicht erwehren. Es scheint als wären zwei Drittel aller Redaktionen komplett auf den ‘Salt’-Promotionzug aufgesprungen.
Den Film habe ich zwar noch nicht gesehen, die unglaubliche Wichtigkeit für die Filmgeschichte ist aber sicher nicht von der Hand zu weisen…. Erträglicher fand ich Jolie noch, als sie auf Hollywoods Konventionen pfiff und sich – oh mein Gott, Skandal! – Blutphiolen um den Hals hängte und gute Rollen in ‘Girl, interrupted’ oder ‘Gia’ spielte. Lange her. Mittlerweile geht mir ihre dauerpräsente Familie mehr als auf die Nerven. Ob die Anwesenheit der Paparazzi wirklich so unerwünscht ist, wagt man zu bezweifeln, schließlich ist die Trefferquote der Boulevardpresse an welchem Flughafen Familie JoliePitt gerade ein/um/aussteigt schon zu hoch um wahr zu sein. Wäre ja nicht verwunderlich, wenn man hier auch noch kräftig mitverdient – irgendwer muss ja auch in den 20 global verteilten Anwesen der Family Staub wischen.

Übrigens schreckte die deutsche ELLE nicht davor zurück bereits zum zweiten Mal das Foto fürs Cover zu verwenden (via TFS).

Fill in the blanks.

Es ist schon ein bisschen schade. So unterbelichtet wie sie sich ______ immer ablichten lässt, scheint sie in Interviews gar nicht. Und warum muss man dann solche Covers schießen? Aber, und da können wir noch was lernen, gibt es keinen optimaleren Nagellack für dieses Shooting als siehe oben. Bratzerl, ahoi! Sehr fein. Vanity Fair September übrigens. Und solche irren Zitate muss man sich auch erstmal einfallen lassen: “I have this weird thing that if I sleep with someone they’re going to take my creativity from me through my vagina.” All we wanna know…

Christy Turlington auf der Vogue Italia

Könnt ihr euch noch an die Szene in der nichtssagenden Vogue-Doku The September Issue erinnerin in dem die ganze Redaktion mit Anna Wintour darüber diskutiert hat, ob der Hals von Sienna Miller fett aussieht und man sich die ganze Zeit gefragt hat, warum sie eigentlich nicht darüber diskutieren, dass das gesamte Foto absolut beschi… bescheiden aussieht?

Tja, ähnliches denke ich mir gerade wenn ich die Vogue Italia ansehe, die auf der Juli-Ausgabe eines der peinlichsten Meuchelfotos von Christy Turlington erwischt haben. Der Fotograf: kein geringerer als Steven Meisel, der von Prada bis Madonna alles vor der Linse hatte. Und was ist dann das? Hat Turlington, das Supermodel der 90er schlechthin, einen Silberblick? Diese langweilig grüne Schrift macht das ganze auch noch so sexy wie ein Katalog für Jagdbekleidung und die Jackie O. Frisur…. Bitte nochmal. Das geht auch anders.

2nd Issue: 25Magazine

Das unter der Führung Anja Rubiks und Sasha Knezevics zu neuem Leben erweckte Wiener 25Magazine feierte die zweite Ausgabe nach dem Re-Launch in Paris, wie models.com berichtet. Unter den Gästen eine Menge – na was wohl – Models Karlie Kloss (am Cover), Maryna Linchuk, Caroline Trentini, Rie Rasmussen und Taryn Davidson.

Abbey Lee Kershaw und Constance Jablonski sind auf einem der drei Cover ebenfalls vertreten. “…it looks like 25 is speeding onto our list of must buy mags”, schrieb models.com. Das sehe ich auch so.

Cover: Lindsay Lohan on Purple Magazine

Jo, mei! Das soll also ein weiblicher Jesus sein? Sorry, Madonna hat sich schon 2006 daran versucht und sich in ihrer eigenen Peinlichkeit gewälzt. Ein bisschen schocken, ein bisschen saufen, ein bisschen koksen, Lindsay, egal was du machst, du bist einfach …. die nächste Courtney Love und jetzt schon eine wahre Legende: i ♥ u
Für dieses grottenschlechte Cover verdient das Purple Magazine #13 definitv die goldene Himbeere in der Kategorie “Tried, but not hard enough” und erinnert an Ausrutscher wie sich i-D 2008 mit Mariah Carey schmückte.
Der Rest der Fotos von Terry Richardson findet ihr bei KalinkaKalinka.

Die Fotos von ihr im Alexander McQueen Kleid, wie man es im Making of Video (bei Fanfarella) sehen konnte, kann ich allerdings nirgendwo entdecken.

Video: Abbey Lee Kershaw am POP

Es kräuselte sich gerade meine Stirn gewaltig, als ich das Video des neuen POP Magazins gesehen habe. Chefredakteurin Dasha Zhukova engagierte Richard Prince um Abbey Lee Kershaw abzulichten und was man da sieht ist… pardon…gerührte Scheiße. Eine Kindfrau, die sich in einem Fransenteil auf einem Motorrad räkelt, bedient höchstens feuchte Träume von wasweißichwem und ist weder grandios, noch einfallsreich, sondern einfach nur billig. Es ist sehr fragwürdig ein Sujet zu wählen, das an Kinderpornographie (Abbey Lee ist zwar 22, aber was soll´s) erinnert, um damit Aufmerksamkeit zu erregen.

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