
“Die Stadt Wien, vertreten durch die Magistratsabteilung 13, hat sich im Einvernehmen mit der Kunstuniversität Linz entschlossen, den in Kooperation durchgeführten Bachelorlehrgang Mode am Standort Wien-Hetzendorf ab dem Studienjahr 2012/13 auslaufen zu lassen.”
Das sind keine allzu schönen Nachrichten. Zwar können die Studierenden im jetzigen Studiengang noch diesen beenden, doch damit ist dieser dann Geschichte. Was vor wenigen Jahren in Kooperation mit der Kunstuniversität Linz begonnen hat, endet jetzt. Ute Ploier, die neue Professorin nach dem Duo ____fabrics interseason, wird ihren 3jährigen Vertrag, den sie erst vor kurzem erhalten hat, abschließen – das war es aber dann.
Ein sehr bedauerlicher Entschluss, der schlußendlich auch damit argumentiert wird: “Da eine universitäre Einrichtung wie die Kunstuniversität Linz [...] (verständlicherweise) eine breitere Zielgruppe – ohne einschlägige Vorkenntnisse – ansprechen möchte, baut der Studiengang Mode nicht auf die Ausbildung der Modeschule auf.” Vielmehr soll Quereinsteigern der Besuch ermöglicht werden.
Und natürlich ist das liebe Steuergeld auch wieder im Spiel: “Grundsätzlich fällt die Führung und Finanzierung von Universitäten in den Aufgabenbereich des Bundes. Die Stadt Wien wird sich verstärkt auf ihre Kernaufgaben konzentrieren und ihre Budgetmittel künftig in diesem Sinne einsetzen.”
Schade, denn der Bakk-Studiengang schien mir etwas praxisorientiertere Abgänger zu produzieren, als die Modeklasse der Angewandten und damit eine gute Alternative.