Hier wird aufgekocht!

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Vor kurzem hat mich Kochabo.at kontaktiert und gefragt, ob ich aus meiner Ich-wiederhole-wöchentlich-5-Rezepte-Routine ausbrechen und einmal etwas anderes probieren möchte. Klar, möchte ich! Um mal ein wenig gemüsiger zu leben, habe ich sogleich die Vegetarier-Menüs geordert und wartete ab. Geliefert wurde im Zutaten-Sack Schmorhühnchen. Nun gut, das war zwar nicht “genau” was ich angegeben hatte, aber egal. Man kann sich ja vertun und da ich a) ständig Hunger habe und b) keine Zicke in solchen Dingen bin, reklamierte ich nicht. read on

Petition gegen die Abschaffung des Bakk-Studienganges Hetzendorf

Wie ich bereits hier berichtet habe, wird der Bakk-Studiengang an der Modeschule Hetzendorf in Kooperation mit der Kunstuni Linz abgeschafft.

In anbetracht der stets beteuerten Bestrebungen der österreichischen Politik etwas für die Textilwirtschaft zu tun und in den Aufbau des Sektors Geld zu stecken, ist dieser Akt nicht nur heuchlerisch, sondern auch ein voller Schlag ins Gesicht.
Eine universitäre Ausbildung braucht Praxisbezug zur Wirtschaft. Den hat Hetzendorf mit seinem Lehrplan geben können.

Die Studierenden und Freunde der Modeschule wehren sich jetzt und bitten diese Petition zu unterzeichnen. Falls es nicht schon zu spät ist, wird wenigstens ein Zeichen gesetzt!

Modeschule Hetzendorf stellt Bachelorstudium ein

“Die Stadt Wien, vertreten durch die Magistratsabteilung 13, hat sich im Einvernehmen mit der Kunstuniversität Linz entschlossen, den in Kooperation durchgeführten Bachelorlehrgang Mode am Standort Wien-Hetzendorf ab dem Studienjahr 2012/13 auslaufen zu lassen.”

Das sind keine allzu schönen Nachrichten. Zwar können die Studierenden im jetzigen Studiengang noch diesen beenden, doch damit ist dieser dann Geschichte. Was vor wenigen Jahren in Kooperation mit der Kunstuniversität Linz begonnen hat, endet jetzt. Ute Ploier, die neue Professorin nach dem Duo ____fabrics interseason, wird ihren 3jährigen Vertrag, den sie erst vor kurzem erhalten hat, abschließen – das war es aber dann.

Ein sehr bedauerlicher Entschluss, der schlußendlich auch damit argumentiert wird: “Da eine universitäre Einrichtung wie die Kunstuniversität Linz [...] (verständlicherweise) eine breitere Zielgruppe – ohne einschlägige Vorkenntnisse – ansprechen möchte, baut der Studiengang Mode nicht auf die Ausbildung der Modeschule auf.” Vielmehr soll Quereinsteigern der Besuch ermöglicht werden.

Und natürlich ist das liebe Steuergeld auch wieder im Spiel: “Grundsätzlich fällt die Führung und Finanzierung von Universitäten in den Aufgabenbereich des Bundes. Die Stadt Wien wird sich verstärkt auf ihre Kernaufgaben konzentrieren und ihre Budgetmittel künftig in diesem Sinne einsetzen.”

Schade, denn der Bakk-Studiengang schien mir etwas praxisorientiertere Abgänger zu produzieren, als die Modeklasse der Angewandten und damit eine gute Alternative.

schnorcheltaucher

In den meisten Fällen sind Fortbewegungsmittel überbewertet. Nämlich dann, wenn sie den Zweck der Mobilität erfüllen, aber darüber hinaus bis zur Popschheizung mit so viel Firlefanz und einem Markennamen ausgestattet sind, dass sie z.B. hunderttausend Euro kosten. Und wenn dann der Porsche Cayenne Fahrer zum dritten Mal um den Häuserblock in Ermangelung eines großen Parkplatzes kreist, während ich mich bereits auf den Weg mache, überkommt mich nicht (nur) Schadenfreude, sondern auch Mitleid.

Mitleid, dass sich der arme Porschefahrer wahrscheinlich in Kreisen bewegt, wo er mit meinem kleinen Citroen ausgelacht werden würde. Und das nenne ich dann wieder “Luxus in der Umwegrentabilitätskurve des downgegradeten Lebenstils”.

Nun gut.
Das Gefährt namens “Seabreacher” auf diesem Foto hier braucht man nicht einparken.
Man braucht es nämlich überhaupt nicht. Aber es macht verdammt viel Spaß. Bestimmt.

Dafür kann es mit 65 km/h über das Wasser fetzen und geht bei Bedarf auf Tauchstation. Und in der Luft herumwirbeln wie ein echter Delfin kann man auch.
Ab sofort sind Jet Skis für Arme.

Wo ist meine To-Do Liste?

Manchmal weiß man einfach nicht was man zuerst tun soll. Dann telefoniert man mit dem Handy, das man gerade sucht oder räumt ungewaschenes Geschirr ein (kommt auch in Kombination mit telefonieren vor). Was gegen Stress-Symptome zu tun ist?
Ich habe keine Ahnung. Erzählt es mir bitte. Oder ich salze noch meinen Kaffee.

foto/credit: bruce allmighty, universal pictures

Forever21 verklagt Bloggerin

Der Fashion Blog WTForever21.com wäre wahrscheinlich bis heute keiner großen Community bekannt, wenn nicht der kalifornische Konzern Forever21 beschlossen hätte, die dahinterstehende Bloggerin Rachel Kane zu verklagen.
Grund: Die Produkte werden verrissen und die Qualität bemängelt.

Wieder einmal hat es ein Konzern nicht geschnallt, dass er einen Shitstorm auf sich zieht und erst recht auf das “Problem” aufmerksam macht, anstatt es walten zu lassen und sich vielleicht abseits des Richters einigt.
Nein, nein. Da muss ja gleich mit Anwälten aufgefahren werden. Nachdem unter anderem Jezebel, das New York Magazine und NBC LA darauf aufmerksam geworden sind, wird es wohl kein zurück mehr für den Textilriesen geben, der eine langjährige Vergangenheit mit MitarbeiterInnenklagen, Plagiatsklagen und anderen netten Gerichtsprozessen hat. In einem Jahr insgesamt 15 (!) an der Zahl.
Gothamist nannte das “David gegen Goliath”-Spiel humorlos und The Gloss heuchlerisch.

#TeamRachel ist bereits ein Hash auf Twitter. Soviel zum Shitstorm. Da helfen auch keine Bibel-Zitate oder Psalmnummern auf T-Shirts oder den gelben Einkaufstaschen. Woher die Religiosität? Die Eigentümer sind “Hardcore Christians“.

Die verstehen mit sowas keinen Spaß…

Bildwitz

Screenshot: 4.6., 8:10

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