Blue Lady

Ich muss ja zugeben ich war noch nie in meinem Leben beim Tichy Eis essen. Ich höre jetzt ein kollektives Luftanhalten. Was? Du warst noch nie da? Nein war ich nicht. Ich muss zugeben kein großer Eis-Fan zu sein und am Reumannplatz komme ich nie vorbei. Allerdings gefällt mir die neue Plakatserie, die seit einigen Wochen in Wien hängt.
Und irgendwie passt mein neues H&M Kleid um das ich viel zu lange herumgeschlichen bin, sehr gut zu der blaugewandeten Dame von Tichy. May summer come. Now!

…und einmal die goldenen Gladiator Schlapfen von Yesstyle
bitte. Auch wenn die für Männer (!) sein sollen, aber das ist mir hier Würstchen.

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Aber Trend.

Unter den vielen Presseaussendungen, die täglich in meinen Posteingang flattern, kam heute einmal interessantes: Das englische Label Minna, die ihre Lookbooks mitschickten, worin ich die schwalbenförmigen Brosche und Kette entdeckt habe.

oben: Minna, unten links: Miu Miu, rechts: Chanel

Verglichen mit Mustern, die derzeit die Miu Miu Kollektionen unsicher machen und Klebe-Tattoos von Chanel sehe ich einen eindeutigen Schwalben-Trend. Bleibts beim kleinen Zugvogel? Ich plädiere ja für ein Flamingo-Comeback.

The Boater Hats

‘These hats were adopted by children in Victorian England and became part of their school uniforms wearing their school or house colours as bands.’

Hut mit blauer Schleife, Asos — Hut mit schwarzem Band, Festartikel Hirschfeld — Hut mit schwarzer Krempe, Topshop

foto/credit: Standbild aus „Blaubarts achte Frau“ von
Ernst Lubitsch (via Sounds Like Me), Coco Chanel

Quelle: Lock & Co Hatters

Modepalast: GREEN. Neue Selbstverständlichkeiten [PALAST GESPRÄCHE]


v. links: Magdalena Schaffrin, Frans Prins, Milo Tesselaar, Gerlinde Lang, Thomas Köckeritz

Gestern fand vor dem Slow Fashion Award (Bericht bei Teresa) ein PALAST GESPRÄCH zum Thema Green Fashion statt an dem Gerlinde Lang (You can find inspiration/FM4), Frans Prins (thekey.to), Thomas Köckeritz (Creative Director vom Kaufhaus Steffl) und Desginerin Magdalena Schaffrin teilnahmen. Moderator war Biorama-Herausgeber Milo Tesselaar.

Da ich nicht die ganze Zeit über anwesend sein konnte und die Tonqualität der Lautsprecher zum Teil miserabel (je nach Position des Zuhörenden) war, erhebe ich hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit. read on

Paris: Näh-Café eröffnet

So funktioniert Mundpropaganda: Letzte Woche noch von Michaela (Tschilp) vom “Näh-Café” in Paris gehört über das Daniel Kalt auf AustrianFashion.Net einen ausführlichen Bericht – “Handarbeiten an der Seine” schrieb, tweetete heute Susie Bubble den Artikel des Guardian.
Das Prinzip des Cafés ist schnell erklärt: Ähnlich einem Online-Café werden dort Nähmaschinen zum Stundenpreis vermietet, für Anfänger gibt es Kurse. Und der Name des DIY-Tempels von Sissi Holleis und Martena Duss? Sweat Shop Paris. No more questions. (;

Sex and the City´s Kreativwüste

Nettes Häubchen, Sam!

Charlotte, Sam, Carrie und Miranda haben die letzten zehn Jahre ein Frauenbild geprägt, das ich hier nicht bewerten möchte, weil es einfach zu tragisch blöd wäre, wenn man es ernst nehmen würde. Nein, das wird jetzt kein feministischer Artikel, ich glaube darüber haben sich schon viele andere profunder andernorts ausgelassen. Eigentlich mag ich die Serie und habe sie als Parodie über einen perfekte Konsum-/Datingwelt gesehen, die mit ungewöhnlichem Styling glänzte. Bis dato. read on

Levi´s Fall/Winter 2010

Von der Kollektion konnte man sich gestern im Showroom ein Bild machen. Im Gegensatz zu den vorigen Jahren wirken die verschiedenen Teil nach einer gelungenen Rückkehr zu den Wurzeln des Labels. Die derzeit begehrten Denimhemden bescheren Levi´s natürlich einen zusätzlichen Aufmerksamkeitsschub, der gleich ein One-Piece-Teil krönt. Siehe erstes Bild (zweites von links) wurde ein Denim Hemd und eine 501 zusammengebastelt.

magic tulle.

Seit der letzen Viktor & Rolf Haute Couture Kollektion ist Tüll wieder stärker vertreten, wird aber durch seine Borstigkeit wahrscheinlich weiterhin bei den Ketten nur für Image-Stücke verwendet werden. So wie bei Mango, deren Schaufenster mich gestern Abend magisch anzog, die Tüllröcke aber bloß für die Accessoire-Linie als Hintergrund herhalten und nach Preistabelle nicht verkauft werden. Schade.

Ein weiterer Traum aus Tüll: letzte Woche bei der Show der Herbststraße in der Ottakringer Brauerei überzeugte mich der Rock von Tanja Halbmayr.

Aber das ganze ist doch so gar nicht alltagstauglich, oder?