Stylekingdom ist 6 Jahre alt

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Es gibt Blogs. Viele  Blogs. Die meisten, die ich kenne, beschäftigen sich mit Lifestyle. Contentschleuder werden sie auch genannt. Soviel dazu. Nachdem ich jetzt schon etwas länger dabei bin, erkennt man, dass online nichts länger als gefühlte 10 Minuten Aufmerksamkeit erhält. Blogs kommen und gehen, genauso ihre Skandälchen. Da werden nackte Tatsachen ausgepackt oder eingefordert, die “falschen” Kooperationspartner an Land geholt und von der Szene verächtlich betuschelt oder einstige Matadoren verlassen mit kräftigem Tusch oder gar lautlos die Arena.

Der Einfluss den Blogger als Produktbewerter haben, ist unbestritten, wird ausgenutzt oder noch vielerorts mit Achselzucken quittiert. Und während ich hier sitze, werden 30 weitere Blogs gegründet, auf der Suche nach Ruhm, einem Goodie Bag oder um gar die nächste Chiara F. zu werden.

Doch es muss doch mehr dahinter sein. Warum das ganze Gedöns um Marken, Kollaborationen, “Modelwatch”-es und dergleichen? Ohne viel nachzudenken, werden Presseaussendungen abgeschrieben, stets in dem Bewusstsein besonders schnell zu sein, um nicht den Eindruck zu erwecken es würde von anderen abgeschrieben werden … Querverbindungen für seine Leser zu schaffen oder – noch seltener – Fazits zu ziehen, fällt leider oft unter den Teppich.

 

Stylekingdom war schon immer eine eklektische Spielwiese ohne Redaktions- oder Werbeplan. Dass nach sechs Jahren der Blog noch immer besteht, scheint mir manchmal zufällig, ist aber rückblickend doch das Ergebnis konsequenter Arbeit und vieler Nachtstunden.

Im 7. Lebensjahr wird es also Zeit sich neu zu positionieren.

Dass von mir in letzter Zeit sehr wenig gepostet wurde,  liegt an gewissen Ermüdungserscheinungen den Neuigkeiten gegenüber, die von der Modebranche als solche verkauft werden und eher mit “Des Kaisers neue Kleider” (bei Karl Lagerfeld im wahrsten Sinne) zu betiteln sind. Es ist eben nicht alles Gold, was glänzt und die Prachtstücke sind rar gesät. Diese zu finden, ist das Ziel der nächsten 7 Jahre Stylekingdom.

Alltägliche News werden auf der Facebook Page (bitte liken!) geteilt und gerne diskutiert, reflektiertere Artikel finden in Zukunft hier ihr zu hause.

Dieser Lifestyle braucht eben Kommentar.

Keine Sorge!

Vielleicht habt ihr euch schon gefragt, warum es hier gerade ein bisschen leise geworden ist, aber das hat sehr viel damit zu tun, dass mich das neue Jahr so fest im Griff hat, dass mir einfach schon die Luft zum Atmen fehlt. 2013 ist 10 Tage alt und es hat mir schon in geballter Power gezeigt, wohin’s gehen wird. Ich werde in Kürze meine sieben Sachen packen und mich neu einrichten. Kistenschleppen ist angesagt. Und ich freue mich schon sehr darauf! Das erste Foto davon könnt  ihr dann auf Facebook sehen. Das ist aber bei weitem noch nicht genug, denn die Vienna Awards stehen bald wieder vor der Tür. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und der “Best Newcomer” will wieder gekürt werden. Ich werde heuer einen hoffentlich größeren Teil zum Gesamtkunstwerk beitragen und freue mich, wenn ich euch dann hier das Ergebnis präsentieren kann.
Und wäre das noch nicht genug, ist h.anna, The Lipstick und Weibi bereits volle Kraft voraus wieder am nächsten FashionCamp Vienna dran. Auch hier freue ich mich, wenn wir euch bald mit mehr News versorgen können.

Es wird einfach gerade nicht langweilig!

“OMG I am my mother!”

Das Magazin Wien Live hat sich anlässlich des heutigen Muttertages etwas besonderes einfallen lassen: Ein Shooting mit Modejournalisten, die den Müttern nachempfunden gestylt wurden und irgendwie bereue ich es anhand von Kira Stachowitsch in Alice (Temperley) oder Jasmin Schakfeh in Elie Saab nicht länger in den Archiven nach “Mama in Ballrobe” gewühlt zu haben.

Die Fotos hat übrigens Petra Benovsky gemacht, deren Arbeiten ihr euch unbedingt ansehen solltet! Zu sehen ist das Editorial in der neuesten Ausgabe mit Karolina Kurkova und Eva Padberg am Cover.

Und weil das heute auch noch so gut dazu passt…

Marni x H&M Pre-Shopping in Wien

Bizarr reckte die Kleiderpuppe ihre Hand mit abwehrender Geste in den Raum. Geholfen hat es ihr nichts. Die Hüte waren heiß begehrt, der Schmuck ebenfalls. Die Ohrringe habe ich nach genauerer Betrachtung dann doch den Horden für morgen überlassen, denn sie hatten Klipse statt Stecker und die mag ich nicht. Was sich sonst noch abgespielt hat: Mandelmilch wurde gereicht, oder wahlweise Granatapfelmixdingsbums.
Models kuschelten auf marokkanischen Teppichen im Untergeschoß und ließen erahnen wem diese Kollektion steht: Meinem Hintern sicher nicht. Wer viel mitgenommen hat? Na, die Blogger natürlich! Madeleine, Teresa, Michaela, Mark, Anna oder Sophie und Claudia. Ich begnügte mich für Vicky den Personal Shopper zu mimen. Bei der nächsten Gastdesigner-Kollaboration ist dann sicher etwas für mich dabei, das sich zu meinem Karl Lagerfeld-Keyholder von anno dazumal gesellen möchte.

Neues Layout auf Stylekingdom

Etwas ungewohnt fühlt es sich an. Fast wie eine neue Wohnung, wo man noch den Lichtschalter sucht und das Sofa platzieren muss.

Doch das neue Layout sieht nicht nur anders (und hoffentlicher für euch auch chicer) aus, sondern wird euch jetzt unterwegs begleiten. Denn es ist für iPad und iPhone optimiert. Zudem gibt es eine breitere Bildansicht. Das heißt: Fotos können endlich doppelt so groß zur Geltung kommen.

Und was schon oft gewünscht wurde: Eine Suchfunktion ist jetzt auch da.
Damit könnt ihr die über 2.600 Artikel auf Stylekingdom besser filtern und euch alte Artikel wieder rausholen bzw. über bestimmte Themen mehr erfahren.

Vielen Dank an Jay für die viele Arbeit & auf euer Feedback bin ich jetzt gespannt!

I need a break & you need a break.

Wie euch sicher aufgefallen ist, poste ich hier seltener als früher. Das liegt sehr wahrscheinlich an einer (hoffentlich bald vorbeihuschenden) Schreib-/Inspirationsblockade. In den letzten Monaten habe ich außerhalb von Stylekingdom immer mehr über Mode geschrieben. Das ist toll, aber es brennt einen aus, wenn man nichts mehr anderes macht.

Da ich den momentanen Zustand für diesen Blog und seine Qualität lebensbedrohlich erachte, werde ich mal einen Gang runterschalten und zwei Wochen Pause machen. Ich möchte einfach wieder den kitzeligen Moment spüren, wenn ich etwas posten möchte, egal wie müde ich bin, egal wie sehr mir der Kopf brummt und wie spät es schon ist. Das macht schließlich einen guten Blog und seinen Blogger dahinter aus.

Edit:
Vielen Dank für die lieben Kommentare!

Happy New Year!

Ich hoffe, dass euch jemand heute morgen ein wunderbares Frühstück machen kann, weil ihr sicher zu verkatert seit…

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Der Stylekingdom-Jahresrückblick 2011 ist da!

Er hat ja mittlerweile schon fast Tradition und dieses Jahr muss es ihn natürlich auch geben: Den Jahresrückblick zum Durchblättern. Beim Sichten der über tausend Fotos entdeckt man dann doch, dass man eigentlich nicht so untätig ist, wie man annimmt. Fast schon das Gegenteil, oft konnte ich nicht sagen, was ich in der Vorwoche gesehen oder erlebt habe. Wie ein Tourist zu hause angekommen, sichte ich dann am Jahresende die Fotos und freue mich über die Ausbeute.

Viel Spaß damit & schon jetzt einen Guten Rutsch und ein wunderbar erfolgreiches 2012!

Gewinnspiel: “A very Merry Christmas!”

In wenigen Tagen ist es wieder soweit und wir dürfen uns unterm Baum über die eine oder andere missglückte Beschenkung “freuen”. Da macht es doch nur umso mehr Sinn, dass man sich hier sein Geschenk selber aussuchen kann. Ich habe übers Jahr hinweg gesammelt und darf sie euch nun aussuchen lassen.

Nr. 1: Beide Produkte stammen aus der “Golden Hat”-Kollektion, die Kate Winslet zusammen mit Lâncome kreiert hat. Dabei ist der Lippenstift L’Absolu Rouge Nr. 132 und der Nagellack Le Vernis Nr. 102.

Nr. 2: Das Buch “Styling”, das die Grundlagen des Styling-Jobs näher bringt, habe ich euch hier schon einmal vorgestellt, jetzt könnt ihr es gewinnen!

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DIVA-Making of von “Eine Klasse Für Sich” oder “Ein Tag im Landschloss”

Es ist schon ein wenig her, dass wir an einem sehr verregneten Samstagnachmittag mitten in die Einöde nach Niederösterreich aufgebrochen sind. In einem Dörfchen voller Weinkeller klopften wir schließlich an die Tür in einer hohen Mauer. Zuvor hirschte ich noch ein wenig auf und ab, weil ich nicht gerade an ein “Dahinter” glauben konnte. Was aber dann kam, war filmkulissenreif. In jeder Hinsicht.

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