Heute abend wird um 19.00 unserer Zeit zum ersten Mal das London College of Fashion ins Internet seine Show streamen. Mit Unterstützung von NJAL wird man Womenswear- und Menswear-Kollektionen zeigen. Prominenter Ort ist dabei die Raphael Gallery im Victoria & Albert Museum. Natürlich wird das ganze auch noch mit dem Award der “Collection of the Year” gekrönt.
Sie nannte ihre Kollektion kryptisch “Die 4 Ringe der Offenbarung. Kapitel IV. The Witch.” Klingt okkultistisch? Ist es auch ein wenig, besonders wenn man die Uhu-Augenbrauchen der Models in Berlin sieht. Dabei ist „The Witch“ das Finale der vierteiligen Reise „Die vier Ringe der Offenbarung”, die vom 12. bis 14. Februar auch in der Londoner Saatchi Gallery gezeigt werden wird. Lange Röcke und minimalistische Mänteln in Brauntönen wie Kameelhaarfarben und Blauschattierungen sind besonders prägend. Übrigens haben alle Teile eine Besonderheit: Auf der Innenseite befinden sich Chakren-Flockdrucke, welche die Energiezentren (Sanskrit: Chakren) der Trägerin positiv stimulieren sollen. Auf diese Idee ist Ruétz nach einer Indien-Reise gekommen. Genug geredet, hier ist die Show von der Berlin Fashion Week:
Eva Poleschinski präsentierte zum ersten Mal in einer Einzelshow ihre Kollektion für Herbst/Winter 2012/2013 im Studio des Zelts in Berlin. Ein Spiel mit Kontrasten und Gegensätzen trägt den Arbeitstitel „l´air de Vivre“. Dabei geht es um die Elemente Wasser und Eis, deren Metamorphose von flüssiger zu fester Konsistenz die Inspiration für die Kollektion war. read on →
“…handbestickte Blüten, handgemachte Seidenplissees und Organza-Knospen” und “Das Spiel aus Himmel und Hölle, Unschuld und Verführung, Transparenz und Verhüllung wird bekannt virtuos in Szene gesetzt.”
Schon fast prachtvoller und beeindruckender als die Cruise-Collection in Venedig, zeigte Chanel die Métiers d’Art 2011/12 Show in Bombay. Dreadlocks treffen traditionelle Saris und indische Cat-Eyes werden zu Gesichtsschmuck getragen. Das prachtvolle Defilee kam dann auch noch in einer surrealen Kulissse daher. Irgendwo muss ja dieser Tage noch eine Portion Dekadenz herrschen dürfen! Chanel hat übrigens eine kleine Eisenbahn im Kreis fahren lassen und positionierte eine kleine Kamera darauf. Die Reise dieses “Orient”-Express kann man sich hier ansehen.
Es gibt doch dieses Märchen von einigen Markenherstellern, dass man Ersatzteile für Geräte nicht von fremden Erzeugern kaufen soll. Hätte ich das mal gestern schön in puncto Kameraakku befolgt, dann hätte ich auch mehr Bilder gehabt. Aber wenigstens habe ich eines von Ilvie Wittek (Wiener Models), die als First Face und in Michel Mayer die Show eröffnete.
Heute geht es schon wieder auf die London Fashion Week, wie sie mir erzählte. Die MQ Vienna Fashion Week bleibt hier und das bis Sonntag Abend.
„Heidi geht tauchen“ nannten die beiden Designerinnen Christine Pluess und Livia Ximénez-Carrillo ihre Sommerkollektion. Was dabei jetzt genau an das propagierte „Von der Alm to the Streets“ bedeuten soll, ist auf ersten Blick nicht wirklich erkennbar – sieht man von den strengen Zöpfen der Models ab – doch erläutert man das Leitmotiv mit dem Konsum der Kinderserie “Heidi” und dem Wes Anderson-Film „Die Tiefseetaucher“. read on →
Dass sämtliche österreichische DesignerInnen auf der Berlin Fashion Week vertreten sein werden, ist keine Neuigkeit. Die Highlights habe ich euch HIER herausgepickt und der Nathlos Blog hat bereits Eva Poleschinski ([ep_anoui]), Dejan Dukic und Maria Oberfrank (pitour) anlässlich interviewt. Neben Mode wird aber auch Party importiert. Und zwar am 7. Juli. Da legen die altbekannten Tingel Tangels in der PASSARELLE | Alte Münze zu Berlin auf. Mehr Infos gibt es auf der Facebook Wand.
“It must have cost her at least 100 000!”, murmelte der Herr in der Reihe hinter mir und mutmaßte über die Locationkosten, die sich Alice Temperley mit ihrer 15minütigen Show am Sonntag Abend aufhalste. Das gigantische British Museum war Kulisse und trotz seiner Größe gut gefüllt. Was dann kam, war gewohnt Temperley London. Keine progressiven Schnitte oder Designs, sondern Prunk und Pracht. Zur Jubiläumskollektion – das Unternehmen ist mittlerweile 10 Jahre alt und zeigte in den letzten Jahren in New York – ließ sich die Designerin von Venedig inspirieren. Die Kollektion The Unfolding Picture ist überladen mit Prints und Applikationen.
Mit Mark Ronson in der Front Row, der ein Dutzend Fotografen und Kameraleute hinter sich herschleppte, begann die Show gewaltig verspätet. Aber das kann man sich auch leisten, wenn man mittlerweile Big Player der britischen Modeindustrie ist und schon eine Zweitlinie (ALICE) hat.
Leider ist mir die Kamera während der Show eingegangen. Alle Fotos der Looks könnt ihr hier sehen.