Urban Outfitters kommt nach Wien

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[Ob es die typischen UO Accessoires und (Un)nützlichkeiten mit Habenmuss-Faktor auch in Wien geben wird ... ]

Vor zwei Tagen wurde bekannt, dass sich in Österreich eine Filiale von Massimo Dutti (Inditex aka Zara) breitmachen soll (Adresse: Kohlmarkt), jetzt sind es Urban Outfitters und Tesla, die nach verschiedenen Medienberichten Standorte innerhalb des Gürtels suchen. Forever21, COS und Bershka haben sich ja in letzter Zeit schon eingenistet. Auch am Wiener Flughafen soll der erste Victoria’s Secret Store Österreichs entstehen. Die Eröffnung ist für Herbst avisiert. Ich drücke mal fest die Daumen, dass es nicht nur Fetzen Klamotten sein werden, sondern auch die Möbelabteilung. Die finde ich bei UO immerhin am spannend- und brauchbarsten.
Ich halte euch auf dem Laufenden!

foto/credit: Urban Outfitters

Video: SHOW ANGEWANDTE 2014

Wie ich bereits in meinem Bericht über Rihanna erwähnt habe, ist mir die SHOW ANGEWANDTE heuer sehr anders erschienen als in den letzten Jahren. Ich unterstütze gerne die Modeklasse der Angewandten und publiziere sehr gerne den Livestream. Meinen Blog als Plattform zu bieten, wirft mit meiner privaten Meinung hier keine Differenzen auf. Das möchte ich gleich klar stellen.
Im Gegensatz zu den letzten Jahren, war es dieses Mal regelrecht erschütternd – vielleicht auch weil es einen so gar argen Kontrast bildete – wie angepasst die Kollektionen waren. Fast wie imaginäre, handzahme Vorstellungsgespräche wirkten sie. “Wollen die alle zu COS?”, flüsterte meine Sitznachbarin und ich muss ihr recht geben – was war denn bitte das? read on

“Die Presse”: Kontrollamt wirft Unit F “In-sich-Geschäfte” vor

Wie wohl jedermann in der Wiener Modeszene bekannt, wird die Unit F in Zukunft sich nicht mehr um die Vergabe der Modeförderungen kümmern. Das festival for fashion & photography hingegen schon noch. Es wurde heuer nur statt im Juni im November stattfinden. Wäre die veranstaltende Unit F doch lieber bei ihrem alteingessenen Termin geblieben, denn es kommen gerade nicht so nette Neuigkeiten ans Tageslicht, die ihnen Misswirtschaft vorwirft. In dem von Daniel Kalt in “Die Presse” publizierten Artikel “Ein Ende mit Schrecken” wird ein 72-seitiges Dokument des Kontrollamts zitiert, in dem von “Spärenvermischung” in der Auftragsvergabe an nahestehende Agenturen die Rede ist. Andreas Oberkanins und Ulrike Tschabitzer-Handler sprechen von einer “Hexenjagd”. Allerdings gibt Tschabitzer-Handler zu, dass die Auftragsvergabe in der Creative Industries an Menschen “mit denen man in einem Freundschafts- oder Naheverhältnis steht, besonders verbreitet”, ist. Dass erst die neu gegründete “Austrian Fashion Association”, die ab sofort die Modeförderungen vergibt, transparente Controlling Methoden bekommt, ist eine andere Sache.
Auszug aus dem Bericht:
7.3.1 So ließ sich ein Mitglied der Geschäftsführung ein Privattraining in einem Fitnessstudio in der Höhe von 183,33 EUR (exkl. USt) vom Verein Unit F bezahlen. Eine Vielzahl an Kleinbetragsrechnungen ließ nach Ansicht des Kontrollamtes nach der Art der gekauften Produkte so wurden u.a. Waschmittel, Delikatess-Gurken, Cremespinat, Avocados, Süßigkeiten usw. erworben – eher auf einen Kauf für einen Privathaushalt als auf einen betrieblichen Zweck schließe. Befragt nach dem betrieblichen Zusammenhang dieser Aufwendungen wurde vom Verein Unit F angegeben, dass diese Zahlungen auf das Verrechnungskonto des Mitgliedes der Geschäftsführung gebucht wurden und somit den Verein nicht belasteten. Dazu war vom Kontrollamt zu bemerken, dass die Verrechnungsforderung des Vereines Unit F gegen das betroffene Mitglied der Geschäftsführung im Prüfungszeitraum von rd. 2.457 EUR im Jahr 2009 auf rd. 10.196 EUR im Jahr 2011 kontinuierlich anstieg, was einem permanenten zinsenlosen Darlehen ohne jegliche erkennbare Tilgungsschritte nahe kam.
7.3.2. Außerdem war festzustellen, dass hochpreisige Kleidungsstücke vom Verein angeschafft wurden. So wurde vom Verein z.B. ein Herrenanzug samt Änderungskosten in der Höhe von 799 EUR angeschafft. Laut Angabe des Vereines Unit F dienten diese Ankäufe der Ausstattung der Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter und einer Anschaffung im Rahmen des Fundus für Fotostyling. In diesem Zusammenhang wies das Kontrollamt darauf hin, dass die Ausstattung der Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter, auch wenn es sich um einen Modeverein handelt, nicht vom Vereinszweck mitumfasst ist. Vom Verein Unit F wurde nachträglich dazu angegeben, dass die Anschaffung dieses Anzuges ursprünglich durch den Verein Unit F erfolgte. Da der Anzug aber für den Verein A benötigt wurde, wurden die Kosten diesem weiterverrechnet.

Stellungnahme des Vereines Unit F büro für mode:
Zum angekauften Anzug ist zu sagen, dass dieser 1. an den Verein A weiterbelastet wurde, da er im Zusammenhang mit dessen Tätigkeit Verwendung fand und 2. dass, auch wenn dies vom Kontrollamt anders gesehen wird, ein Mitarbeiter und somit Repräsentant einer Organisation, die Kompetenz im Bereich höchstwertiger Designermode vermitteln soll, in unmittelbarer Ausübung seiner Tätigkeit einen gewissen höherwertigen Bekleidungsstil entsprechen sollte.

“Die Modeplattform Unit F erhielt zwischen 2000 und 2012 vier Millionen Euro an Subventionen von Stadt und Bund, um Designer zu fördern. Allerdings kamen bis zu 70 Prozent des Steuergeldes nicht bei ihnen an – weil die Geschäftsführer Geld für private Zwecke verwendeten und (nebenbei) gut honorierte Aufträge an Freunde vergaben – ohne nachvollziehbare Gegenleistung, kritisiert das Kontrollamt die Plattform (sie ist heute nicht mehr für die Stadt Wien tätig). Die nachträglichen Rechtfertigungn der Geschäftsführer nennt das Kontrollamt zweifelhaft und oft nicht nachprüfbar. Beispiel: Übernachtungen in teuren Hotels zu Silvester. Selbst der Kauf eines offenbar privaten Staubsaugers mit Fördergeld wurde registriert.”

Die Presse, 12.10.2013

Liska hält sich jung.

Erst vor kurzem berichtet, dass Thomas Kirchgrabner von Liska zu Lena Hoschek ins Couture-Fach wechselt, entdeckte ich dieser Tage die neue Anzeige des Pelzhauses, fotografiert von Elfie Semotan, in der September Ausgabe der deutschen Vogue.Aber was soll das genau darstellen? Einen roten Picasso Strich auf einer missmutig dreinguckenden 13jährigen Zahnarzttochter im Nerzcape, kandiert mit “Gamsbart gone wrong”?
Eine weitere Frage: Wie soll dies die Liska Kundschaft, die sich ja schon in der sonnigen Lebenshälfte befindet, ansprechen?

Ich steig aus.

Foto: Scan, Liska/Elfie Semotan

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Die Wiener Modeszene im Codex

Wir sind verzückt und möchten am liebsten einen Strauss Lilien knuddeln, wie das Model auf dem Cover des “Vienna Fashion Codex 2012″. So heißt das Kompendium, das Unit F mit dem echo medienhaus dieses Jahr am Wiener Mode-Event und Lifestyle-Markt verteilen wird und “alle Aktivitäten der pulsierenden Modeszene Wiens”, für den wissbegierigen Mode-Lifestyle-Menschen verzeichnet. “Der Vertrieb erfolgt über internationale Tourismusmessen, die gehobene Wiener Hotellerie, alle namhaften Modeveranstaltungen in Wien und die wichtigsten, österreichisches Modedesign führenden Stores der Stadt, wo der Vienna Fashion Codex kostenlos aufliegen wird.”
Erscheinungstermin ist Mitte Februar.

Bloggerklassenfahrt zur Palmers Zentrale


{Spring/Summer 2011 on model}


{Zeigt her eure Strümpfchen..}

Jedesmal wenn man aus Wien gen Süden Richtung Steiermark fährt, endlich aus dem Knäuel beim Gürtel entkommen ist und an der SCS vorbei, winkt noch zum Schluß das Hochhaus von Palmers. Ein österreichisches Traditionsunternehmen par excellence, das in den letzten 97 Jahren seiner Firmengeschichte so einige Skandale durch seine Plakatserien auslöste. Es braucht nämlich nur, meine sehr verehrten Damen und Herren, Leserinnen und Leser, einer stilvoll entkleideten Dame, die ihre langen Beine in Strümpfen zeigt und Katholischösterreich stand Kopf.

Herrlich.

Dass eine ‘eingestampfte’ Plakatserie vom anno dazumal unbekannten Herb Ritts auch hätte eine Rolle spielen können, ist eines der Geheimnisse dieses Unternehmens, dessen Archiv ein Museum füllen könnte.

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Opening: Die neue ODC Bakery in Döbling

Wenn man den richtigen Radiosender hört, weiß man auch was es neues in Döbling gibt. Seit jetzt schon über einem Jahr erfreut sich die Innenstadt über die weiße italienische Frische des Orlandi di Castello Caféhauses. Ein architektisches Auge auf das dabei spezielle Innendesign hat Kathmography geworfen und den Alltags,- und Geschmackstest gibt es bei Fanfarella nochmal nachzulesen.

Neu jedoch ist nun die Idee einer Bäckerei und Pâtisserie. Mit einem großen Sortiment an süßen Gaumenfreuden, hausgemachtem Brot und 1,50€ Coffe-to-go durchaus gelungen umgesetzt. War bestimmt nicht mein letzter Besuch, vorallem weil man auch am Wochenende die Sonntagsbrötchen von 8 – 15 Uhr abholen kann.

ODC  Bäckerei und Pâtisserie

Obkirchergasse 37-39, 1190 Wien

Öffnungszeiten
Montag – Samstag 7 – 19 Uhr
Sonntag 8 – 15 Uhr

text: vanessa

Lounge.FM auf UKW

Mein Autoradio hat kein WLAN. Keine sonderliche Überraschung. Aber leider kann man dann nicht Online-Radiosender empfangen, die über keine Frequenz verfügen. Der Sender Lounge.FM, der sympathischerweise ohne das lästige Dazwischengequatsche und Rumgegröhle diverser verkokster MorgenmoderatorInnen Chill Out sendet, macht damit Schluß und kann in Wien (das erste Bundesland neben Oberösterreich) auf 103.2 empfangen werden.

Das gesamte Programm ist unmoderiert und bietet neben den Updates aus dem MQ tagsüber Nachrichten zur vollen Stunde.

Willkommen Österreich!

Manchmal braucht es einfach keinen Kommentar mehr. Realsatire könnte jedoch in Österreich zum ernsten Problem von Kabarettisten werden…

Barbies Haar ist zwar nicht echt, aber dafür wunderschön. Weil es lang ist und blond – und weil es so schön glänzt. Ihr Geheimnis: Regelmäßig eine Haarkur auftragen und niemals ohne Haargloss das Haus verlassen. Und die Lieblings-Haarfarbe kaufen sich moderne Frauen einfach beim Figaro ihres Vertrauens.

Tief durchatmen…

Wimpern müssen klimpern. Denn dazu sind sie schließlich da! Barbies Trick: Je länger die Wimpern sind, desto länger ist auch die Liste ihrer Verehrer.

…und weiter….

Lippen in Bonbonfarben signalisieren Sex-Appeal und wirken extrem anziehend.

Und jetzt denke ich an die soligegerbte Schnepfe an der Bushaltestelle mit pinkfarbenem Lippenstift und eierspeisgebleichten Haaren, die ihren Arsch Hintern in ein pinkfarbenes Playboy-Pantie gezwängt hat… Ihr wisst schon was ich meine, oder?

Den ganzen “Zeitlos schön wie Barbie” Artikel gibt es hier.

foto/credit: screenshot adiweiss.at

Was auch immer in diesem Alpenland abgeht. Es ist heftig.

Einen kleinen Nachhall zu den ‘Vienna Awards’ fand ich heute, als ich die Aprilausgabe der österreichischen flair durchblätterte. Der Leitartikel der Chefredakteurin Desirée Treichl-Stürgkh und Herausgeberin Monika Athanasiadis geschrieben – eine Signatur wer den Text verfasste fehlt – offenbart doch kontroverses zur bisherigen Berichterstattung hierzulande – siehe Ausschnitt von meinem Scan.

Das Zitat “Der Modepreis der Stadt Wien wird dort nämlich nicht vergeben. Den erhalten Sie bei den Austria Fashion Awards, einer etablierten und extrem kompetenten Veranstaltung der Mode-Experten des Büro Unit F”, ist äußerst denkwürdig.
Geht die einzige Legitimation einen Mode-Preis zu verleihen von der Stadt Wien, der Republik Österreich oder eine ihrer staatlich geförderten Institutionen aus? Alleine schon dieser hierarchische Gedanke ist schauerlich. Und was, bitteschön, hat ein Award falsch gemacht, wenn alle GewinnerInnen ihre Auszeichnungen verdient haben?

Der Modepreis der Stadt Wien wird zwar an einen Designer/eine Designerin verliehen und bedeutet eine beachtliche Summe Kapital, doch der Rest der Kreativen, die diese publizieren, (hair)stylen, fotografieren, etc. fallen gnadenlos durch den Rost und werden ansonsten hierzulande nicht einmal bei den Austria Fashion Awards beachtet, weil es einfach dafür keine Kategorien gibt. read on

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