Stiefelig

Es scheint ja ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, Lederstiefel zu einem annehmbaren Preis zu finden, in denen man keinen Straßenstrich gründen könnte. Wie übrigens auch gerade Fanfarella festgestellt hat.

Überall Schnallen, Kontrastnähte (grausig) oder Nieten in den unmöglichsten Anordnungen. Wie immer muss man ins Netz, um die Deichmann-Ödnis Österreichs zu überwinden. Mein Vorbild waren diese unerreichbaren Exemplare von Ralph Lauren.

Schließlich wurde ich mit diesem Paar belohnt, das ich um knapp 100 Euro bei Next gefunden habe. Einziger Kritikpunkt: Mir ist der Schaft etwas zu weit. Kann also nicht für Mädels weiterempfehlen, die gerade damit immer zu kämpfen haben. Die Suche nach den idealen Stiefeln ist zwar noch nicht vorbei, aber ein Etappensieg ist es durchaus. In den nächsten Tagen werden übrigens zwei Paar noch von Topshop eintrudeln. Die sind in dieser Saison im Schuhangebot ziemlich fit unterwegs. Besonders diese Ankle Booties haben es mir angetan.
Soweit so gut. Ich hoffe, ich konnte ein paar von euch helfen, die ebenfalls auf der Suche sind.

TBA bei Solestruck

Die spanische Schuhmarke To Be Announced gibt es ab sofort in einer 13-teiligen Edition beim sympathischen Online-Schuh-Retailer Solestruck. Ab dem 25.11. wird geliefert. Jetzt kann man aber schon alles was das Hipsterherz begehrt vorbestellen.

Gut gereift!

Auf der Suche nach schönen Lederstiefeln für den Winter, musste ich feststellen, wie unterschiedlich doch Farbwahrnehmungen bei Herstellern sein können. Ein satter Cognacton sollte es werden. Das kann viel bedeuten. Auch ein mattes Beige oder ein hässliches Kackbraun wurde als solches vorgeschlagen.
Die lange Suche zahlt sich aber aus. Schließlich gibt es nicht viele Farben, die so schön von dunkelblauen Jeans bis zu grauen Hose harmonieren.

[Frida Brown von Kurt Geiger]

Zwar nicht gekauft, aber hübsch zum Ansehen!

Fußnote

Manchmal bin ich einfach kein Fan von Understatement. Warum auch?

Gesehen bei ShopInFashion.

The rainbow shoe.

Herr Jeffrey Campbell hat ja so gar keinen Genierer beim Abkupfern von Schuhen anderer Designer. Allerdings muss man ihm zugestehen, dass diesmal die “Hommage” sogar den Namen “Salvatore” trägt, denn das ist auch sein eigentlicher Schöpfer: Salvatore Ferragamo. Er hat die Schaumstoffsohle in den 70s sämtlichen bunten Vögeln des New Yorker Nachtlebens, Stichwort ‘Studio 54′, an den Fuß geriemt.  Siehe links. Was wieder einmal beweist, dass nur das Original wirklich funktioniert, denn selbst Jahrzehnte später hat das mehr Ausstrahlungskraft und Farbe, als sein illegitimer Nachfolger.

gesehen bei Nelly.at

Herbstgedanken…

…liegen mir fern, doch als ich heute die H&M Kollektion für die nächste kalte Jahreszeit gesehen habe – ja okay, ich weiß, dass ich davon nicht jetzt schon reden darf – sind mir zwei Accessoires gleich ins Auge gestochen: Der perlenbesetzte Peter Pan-Kragen und die Clutch mit Tigerkopf. Ersteres finde ich aber trotz seiner netten Ausführung ein wenige spät lanciert. Wird dann nicht der Hype um die Halsteile schon wieder abgeklungen sein?

Der Barefoot-Day: TOMS Schuhe

Wir haben mehrere Dutzend in unseren Schränken stehen. Wenn wir gefrustet sind, kaufen wir schonmal einen ganzen Haufen davon. Die Rede ist von Schuhen.
Sind sie heute auf unserem Kontinent eine Selbstverständlichkeit.
Meine Urgroßmutter musste noch als Kind ohne die schützenden Sohlen herumgelaufen. Schuhe durfte man nur wenn sie wirklich notwendig waren – im Winter – anziehen, weil sie viel zu teuer waren.

Wieviele Kinder dieser Welt sich heute noch tagtäglich ohne Schuhe verletzen, ist eine Zahl die natürlich niemand kennt und die sich Blake Mycoskie gestellt hat. Er gründete TOMS Schuhe. Das Prinzip ist einfach: Wer ein Paar seiner Schuhe kauft, spendet ein Paar an ein Kind in einem Entwicklungsland.

Heute ist der weltweite “One Day Without Shoes Day”. Wer sich daran beteiligen möchte: Schuhe aus und den ganzen Tag ohne die Treter herumlaufen, um sich bewusst zu werden welches Glück wir haben sie sich uns leisten zu können.

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