Harald Glööckler und Rachel Zoe

Ja, das ist Harald Glööckler am Foto. Gestern abend, als ich neben Cookies und Artikelschreiben Nebengeräusche hören wollte und ich drei Stunden später von der Live-Berichterstattung aus Kairo schon etwas ermüdet war, muss ich wohl an die Fernbedienung angekommen sein. Ich weiß auch nicht wie das genau geschehen konnte…
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'Karl Lagerfeld is never happy anyway'

Sollte man gesehen haben. Auf jeden Fall eine Doku mit mehr Substanz als ein Interview beim überzelebrierten Johannes B. Kerner… Zwar nicht mehr ganz aktuell, deswegen umso interessanter.

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Die Idee im Kopf.

Wenn man sich den TV-Spot von 1980 ansieht, der den Grundstein des heutigen Calvin Klein Imperiums legte, ist es auch ein Meilenstein für die Werbeindustrie. Wer will einer Frau beim Anziehen einer Jeans zusehen? Und wie verkauft man soetwas stockfades wie eine tailliert geschnittene Röhrenhose aus blauem Stoff? Sex entsteht immer im Kopf. Voilá! Das ist das beste Beispiel dafür.

The 'Heidi helps a designer' Project

Wie TFS berichtet hatte die amerikanische Reality-Show Project Runway moderiert von Heidi Klum nach Übernahme von Bravo zu Lifetime (Biography Channel) mit einigen Turbulenzen zu kämpfen. Ob die nächste Staffel, die Ende Juli ausgestrahlt wird, ein Erfolg wird, bleibt abzuwarten. Aber es wäre ja nicht Klum, wenn sie sich nicht dem sicheren Rettungsboot ProSieben zuwenden würde.

Seit Anfang des Jahres ist es im Busch: Designer werden für die deutsche Version gecastet, die jedoch nicht unter dem Namen Project Runway laufen wird. Bestätigung von Seiten des Senders gibt es natürlich nicht. Die Bewerbungsfrist bei der Produktionsfirme Red Seven ist jedoch schon abgelaufen – HYPE Magazine weiß mehr.

Nelou goes TV

Das Designerportal Nelou.com von Regine Harr geht ab sofort einen Schritt weiter und präsentiert sich per Late Night Show Format. Die erste Show mit Designerin Friederike Porscha könnt ihr hier sehen.

Lena Hoschek bei 'Willkommen Österreich'

… letzten Donnerstag…

Hoschek könnte sich Dolly Buster als Dirndl-Model vorstellen. Wie sehr das jetzt mit Anbiederung an den Showgast oder tatsächliche Kollaboration zu tun hat, weiß ja niemand, ihre ehemalige Lehrmeisterin Vivienne Westwood hat sich schon ebenso trashiges – Pamela Anderson – geschnappt, vielleicht ist Hoschek davon ja inspiriert worden.

Die peinlichen Thomas Gottschalk Imitationen und die unnötigen Chinesenwitze sollte man besser durch Vorladen überspringen, das gesamte Interview könnt ihr hier in der Mediathek des ORF ab Minute 36 sehen.

foto/credit: video still

Mysterium 'Fashion TV'

Vor einem Jahr fand ich heraus, dass der wohl größte TV-Sender mit ausschließlichem Mode-Inhalt in der Wasagasse des 9. Wiener Gemeindebezirks beheimatet ist. Eine Adresse? Ein Postfach? Oder vielleicht mehr?

Durch meinen Fund angespornt, versuchte ich vergeblich mit der Pressestelle Kontakt aufzunehmen, da Informationen über Hintergründe zu diesem hochglanzpolierten Medium äußerst rar sind. Ohne Erfolg.
Ich ließ es irgendwann bleiben.
Erst heuer geriet medial Schwung in die Sache, aber nicht von ungefähr. Der Eigentümer Michel Lisowski – vormals Vertreiber von Disney-Textilien – brachte das Unternehmen vor knapp einem Monat an die Börse um (laut Der Standard) ein “bisschen” Kapital für zukünftige Projekte zu lukrieren, Projekte wie ’3D Fernsehen’ (laut News, Nr. 17) sind geplant. Mittlerweile rangiert der Punkt ‘Investor Relations’ auf der Seite des Senders ganz oben.

Doch wie sich das Unternehmen medial präsentiert, jedenfalls wenn Lisowski ins Spiel kommt, ist ein wenig seltsam. Seit 2007 ist er Besitzer eines Kreuzfahrtsschiffs mit Platz für tausend Passagiere, das sehr dezent mit dem Logo des Senders beschriftet wurde. Laut News-Interview hätte er am liebsten “999 Frauen an Bord”. Wie wunderbar. Posiert wird vor dem Royce, der in Genf (?) angemeldet ist, konsumiert wird der firmeneigene Vodka, getragen werden strassbesetzte Polos mit – na? – dem Logo.

Seltsam ist auch der Sender: Die Zusammenschnitte von Modeschauen und Fashion Weeks werden stets ohne Kommentar gesendet, es gibt keine ModeratorInnen, keine InterviewerInnen, die je ins Bild gekommen wären, Dokus über Mode sind ebenfalls nicht zu finden, es bleibt nur noch die Begeisterung junge Models vor die Kamera zu bekommen. Und eventuell deren Busenblitzer am Laufsteg oder nichtssagende Interviews mit Aussagen wie ‘I like to eat’ in Dauerschleife zu wiederholen.

Etwas eigenartig ist die Rezeption des Senders in der Modewelt. Es gibt keine. Woran das wohl liegen mag?

foto/credit: News, Nr. 17/2010

Ted, Mod, Skinhead and Casual


Folge über: The Street Style: British Youth Cults – Ted, Mod, Skinhead and Casual

Die Serie der BBC Two ‘British Style Genius’ ist Zeuge von dem wie Briten mit ihren verschiedenen Szenen (öffentlich) umgehen. Es scheint weniger Berührungsängste zu geben, im Gegensatz zu heimischen Medien ist die Bestrebung über verschiedene Subkulturen offen zu berichten groß und: präsent.
Während sich in die Berichterstattung heimischer (vor allem öffentlich-rechtlicher) Medien – mit Ausnahme von FM4 – sehr oft der Beigeschmack der Parodie gepaart mit purer Berührungsangst mischt, welche die voreingenommen Haltung der RedakteurInnen überdeutlich macht, wird in Großbritannien eher mit stolzgeschwellter Brust davon erzählt. Ob das jetzt unbedingt besser ist, lasse ich dahingestellt, aber ein Scheibchen, bittesehr, könnte man sich von ihnen schon abschneiden.

Leider sind die Folgen von ‘British Style Genius’ auf der offiziellen Seite nur für Insulaner zu sehen. Youtube hilft deswegen aus.

GNT: Die Heliumstimme is back.

Gekreischt und gequakt wurde an diesem Abend erwartungsgemäß sehr viel. Entenmama Heidi geht wie immer gekonnt in der ersten Runde über den Laufsteg, die Kücken stolperten hinterher. Die Begründung der Mädels, “weil ich das Zeug dazu habe”, konnten wir uns bereits bei Stefan Raab vor Wochen anhören. Aber leider, leider… ich bin wirklich depremiert. Ich kann nichts ätzendes schreiben… ich bin in der totalen Bredouille! … Da war kein echter Trash zum Verreißen dabei. Die Jury: nett, etwas eigenartig und fad. Außer vielleicht Miss Bikini 2007 aus Oberpullengrafendorf Österreich, eine Wuchtbrumme und eine Tonne Glanzleggings an Wannabe-Kandidatinnen. Aber sonst…. langweilig.