Please stop this Jolievasion!

 Kauft man dieser Tage für den Urlaub noch schnell vor dem Einsteigen in den Flieger Magazine, kann man sich der Flut diverser Cover mit Angelina Jolie nicht erwehren. Es scheint als wären zwei Drittel aller Redaktionen komplett auf den ‘Salt’-Promotionzug aufgesprungen.
Den Film habe ich zwar noch nicht gesehen, die unglaubliche Wichtigkeit für die Filmgeschichte ist aber sicher nicht von der Hand zu weisen…. Erträglicher fand ich Jolie noch, als sie auf Hollywoods Konventionen pfiff und sich – oh mein Gott, Skandal! – Blutphiolen um den Hals hängte und gute Rollen in ‘Girl, interrupted’ oder ‘Gia’ spielte. Lange her. Mittlerweile geht mir ihre dauerpräsente Familie mehr als auf die Nerven. Ob die Anwesenheit der Paparazzi wirklich so unerwünscht ist, wagt man zu bezweifeln, schließlich ist die Trefferquote der Boulevardpresse an welchem Flughafen Familie JoliePitt gerade ein/um/aussteigt schon zu hoch um wahr zu sein. Wäre ja nicht verwunderlich, wenn man hier auch noch kräftig mitverdient – irgendwer muss ja auch in den 20 global verteilten Anwesen der Family Staub wischen.

Übrigens schreckte die deutsche ELLE nicht davor zurück bereits zum zweiten Mal das Foto fürs Cover zu verwenden (via TFS).

Rolling Stones // Anybody seen my baby


Wer eine kahlrasierte Angelina Jolie in madonnaliker Spitzenbrustcorsage im Video der Stones von 1997 verpasst hat, darf es jetzt nachholen.

Ein Querschnitt der Wunderfräuleins

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In den Hamburger Deichtorhallen kann man bis 9. November die Ausstellung “Traumfrauen” sehen. Zugegeben hätten sie sich einen wirklich besseren Titel einfallen lassen können zumal es sich nicht um die Präsentation eines Jungbauernkalenders, sondern eine Auswahl an 50 weltbekannten Fotografen und ihren Werken handelt, die deren Interpretation von Schönheit zum Inhalt hat. Die Kuratorin Nadine Barth meinte aber in ihrem Video zur Ausstellung, dass der Titel wegen seiner klischeehaften Besetzung und den Vorurteilen gewählt wurde.
Von Marc Hom, Peter Lindbergh, Bettina Rheims, David La Chapelle über Bruce Weber oder Michelangelo di Battista sind fast alle bekannten Namen der Modefotografie vertreten.

Wer sich (so wie ich) sehr weit von Hamburg und den Deichtorhallen entfernt befindet, kann den Ausstellungskatalog auf Amazon bestellen. [Sieht für mich nach einem idealen Weihnachtsgeschenk für den GQ Leser aus.]

Link Tipps: Offizielle Seite (Video), Art-Info.de Artikel und Fotos

Foto/Credit: Deichtorhallen Hamburg/Marc Hom

Kate Hudson am `W´

Eines der wenigen Magazine, das es immer wieder schafft zu überraschen. Kate Hudson, die so gar nicht nach Kate Hudson aussieht am Cover. Und vielleicht gefällt diese Idee auch deswegen so gut, weil mir das biedere Hollywood Darling mit Sugar Daddy Ambitionen schon beim Hals raushängt.

Bei dieser Fotostrecke liegt sie in Balmain am Seziertisch (Foto 1), stülpt sich eine Rüstung von Gareth Pugh über (Foto 2) oder liegt in Chanel am Fliesenboden (Foto 3). Falls dies ein Imagewechsel werden soll, ist es ein guter Anfang.

[Sensationell waren auch die ersten Brangelina Fotos von Steven Klein, als Jolie und Pitt im Retro-Style als Ehepaar inszeniert wurden.]

Ich denke schon mal über ein Abo nach….

Ja/Nein: Tättowierungen

Die Sache mit den Tättowierungen. Das Thema treibt viele (Eltern) noch immer auf die Palme. Ich bin ja grundsätzlich einer Tättowierung nicht abgeneigt. Aber eher dem Grund aus dem viele sich ein Tattoo machen lassen. Mal schnell in den sympathischsten Laden an einem Samstagsnachmittag mit Einkaufsfrust gestampft, sich dort den Katalog geben lassen und dann befinden, dass ein Schmetterling im Tribal-Muster am besten als Arschgeweih funktioniert, fällt bei mir unter die Kategorie “Dumm”. Genauso wie: “Meine Freundin hat auch eines!” read on