TV: The Nomi Song auf Arte

Image Hosted by freebunker.comHeute Sonntag widmet sich Arte dem Schwerpunkt “Gay & Glamouros” im Hauptabendprogramm. Nach einem Mitschnitt eines Queen Konzerts (20.50) im Wembley und einer Doku über George Michael (21.50) gibt es eine absolute Rarität: Die Doku “The Nomi Song” von Andrew Horn.
Klaus Nomi wanderte Anfang der 80er aus Deutschland als Klaus Sperber nach New York ein, und avancierte zum Star der New Wave Underground Szene, sein Werk beeinflusst viele auch heute noch. Unter anderem war er mit Diane Pernet befreundet und stand mit Davi
d Bowie in einer TV-Show auf der Bühne. Leider verstarb Nomi vor seinem großen Durchbruch an Aids. Neben seiner außergewöhnlichen Art Popmusik zu interpretieren – er war Countertenor - verstand er perfekte Shows zu inszenieren.
Wer morgen nicht fernsehen kann, darf sich mit Youtube trösten.

The Nomi Song, Arte, 30.8.09, 23:30

Den Trailer zur Doku gibt es hier.

 

 

Scarlett Johansson singt

Seit knapp zwei Jahren wurde das Album von Scarlett Johansson “Anywhere I lay my head” angekündigt und sie suchte sich kein leichtes Material aus. Gecovert wurden Tom Waits Songs (“Anywhere I lay my head”) oder Klassiker von Ella Fitzgerald (“Summertime”). Während sich Johansson mit “Summertime” noch leicht tut ist das Ergebnis der Waits Songs beeindruckend schrecklich.

Das klingt ja teilweise wie ein Alleinunterhalter mit dem Standard-Bossanova-Pattern vom Keyboard! (Quelle: Nerdcore.de)

Fazit: Ein eigenartiges Album mit Abgleitung ins Fremdschämen und der Bestätigung, dass eine sexy verrauchte Stimme (leider) nicht automatisch singen kann. Sogar David Bowie, der mit von der Partie ist, kann “Falling Down” nicht mehr retten.

Nach dem ´Continue´ könnt ihr den schönsten (und gelungensten) Song des Albums “Summertime” sehen. read on