But he was such a sensitive boy.


McQueen & Isabella Blow, by David LaChapelle

“Alexander McQueen´s final bow” von Cathy Horyn ist keine Lobpreisung über ein Lebenswerk, sondern der Versuch sich ihm von einer menschlichen Seite zu nähern und sein Umfeld, besonders die Beziehung zu seiner Entdeckerin Isabella Blow (“the alarming-looking stylist-aristocrat whose effect was like an umbrella opening in a phone booth — but the perfect umbrella in finest silk.”) seinen Mitarbeitern und zu seiner Familie zu beleuchten, ohne dabei in unnötige Indiskretionen abzurutschen.

Zur Erklärung: Der im Artikel erwähnte Bruch mit Blow wird nicht näher erläutert und stammt aus dem Verkauf des Alexander McQueen Labels an Gucci den Blow einfädelte für den sie aber keine finanzielle Anerkennung bekam.

Ein Querschnitt der Wunderfräuleins

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In den Hamburger Deichtorhallen kann man bis 9. November die Ausstellung “Traumfrauen” sehen. Zugegeben hätten sie sich einen wirklich besseren Titel einfallen lassen können zumal es sich nicht um die Präsentation eines Jungbauernkalenders, sondern eine Auswahl an 50 weltbekannten Fotografen und ihren Werken handelt, die deren Interpretation von Schönheit zum Inhalt hat. Die Kuratorin Nadine Barth meinte aber in ihrem Video zur Ausstellung, dass der Titel wegen seiner klischeehaften Besetzung und den Vorurteilen gewählt wurde.
Von Marc Hom, Peter Lindbergh, Bettina Rheims, David La Chapelle über Bruce Weber oder Michelangelo di Battista sind fast alle bekannten Namen der Modefotografie vertreten.

Wer sich (so wie ich) sehr weit von Hamburg und den Deichtorhallen entfernt befindet, kann den Ausstellungskatalog auf Amazon bestellen. [Sieht für mich nach einem idealen Weihnachtsgeschenk für den GQ Leser aus.]

Link Tipps: Offizielle Seite (Video), Art-Info.de Artikel und Fotos

Foto/Credit: Deichtorhallen Hamburg/Marc Hom