2. Fashion Blogger Lunch

Was sich da in Wien während der MQ Vienna Fashion Week zusammenbraut wird ein wahrer Marathon. Neben dem vollgestopften Terminplan der Fashion Week gibt es das Fashion Camp am 25.9. im MuMoK und einen Tag zuvor den 2. Fashion Blogger Lunch, den diesmal Anna von hpunktanna organisiert (mehr Infos hier)

Wichtig zum Fashion Camp: Ihr müsst angemeldet sein!
Leider wurde das frei zugängliche Wiki in den letzten Stunden zugespamt, weswegen es geschlossen werden musste. Bitte an die Organisatoren bzw. mich (stylekingdom(at)live.de) bei Anmeldung wenden.

Bloggertreffen bei der Berlin Fashion Week

Wie Mary Scherpe (Stil In Berlin) gerade verlautbarte, wird es am 9. Juli ein Bloggertreffen während der Fashion Week geben.


Newcomer und Oldtimer, große Haie und kleine Fische, kritische Schreiber und bildverliebte Romantiker – die Modebloggerszene ist so vielfältig wie einzigartig. Zu dieser Fashion Week lädt die PREMIUM, als Host der Blogger, alle Modeblogger und solche, die es werden wollen, zu einem Get-together ein. Denn so schön Online-Bekanntschaften auch sind, viel schöner ist es, sich kennenzulernen, Hände zu schütteln, sich auszutauschen, Tipps zu geben und zu bekommen und den eigenen Horizont zu erweitern.

Das kann ich nur bestätigen.

PREMIUM BLOGOSPHÄRE
9. Juli 2010 | 14:00 – 16:00
PREMIUM FASHION BLOGGER GET-TOGETHER
STATION-Berlin, Auditorium | 1. Stock
Luckenwalder Strasse 4 – 6 | Kreuzberg
Akkreditierung: pr(at)premiumpr.de

Das Ende des Blog-Hypes?

Es musste ja irgendwie so kommen. Nachdem man Tavi, Bryanboy und wasweissichnochwen alleine für deren Anwesenheit im Netz zelebriert hat, jedes Mainstream-Medium sich gezwungen sah das Plansoll zu erfüllen und einmal in ihrer Berichterstattung auf die “Neuen Medien” hinzuweisen, macht sich Ernüchterung breit.

Es ist nicht in Zahlen mess- aber fühlbar, was sich derzeit im Netz abspielt. Und das ist die absolute Lustlosigkeit. Warum auch immer.

Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass viele nicht erkennen wollen wieviel Konsequenz und Disziplin ein Blog verlangt, um ihn erfolgreich zu betreiben. Schlaflose Nächte, um nach Events die schönsten Fotos zusammen zu suchen, sollte man schon in Kauf nehmen. Das ist sicher keine wahnsinnig spannende Angelegenheit, aber von alleine füllt sich das Ding ja auch nicht. Und das wird unterschätzt wie Mary vor kurzem in ihrem Posting auf Pudri “There she goes” erwähnte…

Letzte Woche gab ich zum ersten Mal einen Workshop zum Thema Modeblogs, in dem ich die Teilnehmer zwang zu bloggen – insgesamt vier Mal sollten sie in nur wenigen Minuten einen Blogpost schreiben. Am Ende gingen viele in dem Bewußtsein, dass ihnen Bloggen überhaupt keinen Spaß macht. Plan erfüllt.

Read it!

Nach langer Zeit gibt es es wieder einmal Lesempfehlungen:

  • Stylish Kids in Riot warf die Frage auf ob Fashion Blogging für die ‘Rich Kids’ ist.
  • Tally Weijl wollen die meisten nur vom Vorbeigehen kennen, wer überhaupt hinter diesem mittlerweile beachtlichen Unternehmen steht, wird bei Profashionals erörtert. Dass auf der Jubiläumsparty die Stripper tanzten, passt dann wieder zum Image.
  • Das Video der Woche (auch in puncto “stilvoller Selfpromotion”) kommt von Scott Schuman, der zu Klängen von “What a wonderful world” schon fast bildlich händchenhaltend mit Garance Doré – das Brangelina-Pendant der Bloggerie – bildet und durch die Modewelt hüpft. Malerisch wie schön ein Leben als berühmter Streestylefotograf sein kann (; Einen netten Text dazu gibt es bei Modebeitrag.de.
  • An folgender Szenerie ist Schuman auch beteiligt: Nespresso lud gestern zum Panel in Berlin. Zusammen mit ihm und Mary Scherpe. Da ich nicht anwesend war, geben Les Mads und fnart.org Auskunft. Die Kaffeekapselproduzenten kamen auf jeden Fall einmal mehr ins Rampenlicht und Schuman präsentierte seine Sujets mit der Marke.
  • In “Big Hair Returns, Via New Jersey” kündigt die New York Times die Rückkehr des 3WetterTaft-Looks an. Ob sich das durchsetzen wird?

Und ein sehr aktueller Hinweis: Heute 17.00 findet, als Side-Event des Modepalast – die Präsentation der Studie “Wer ist es, der die Mode macht?” im Kleinen Saal der Wirtschaftskammer Wien (Stubenring 8-10) statt.

foto/credit: vanessa

Sunday´s Blogger Brunch

In wenigen Stunden ist Mirjam (Chic und Schlau) bereits wieder in Zürich. Heute vormittag/nachmittag haben wir uns bei Julia (Fanfarella) alle zum Brunch getroffen – herzlichen Dank an dieser Stelle an die Gastgeberin! :)
Sträflicherweise und völlig bloggeruntypisch habe ich meine Kamera zu hause vergessen, die Fotos stammen aus der Handykamera. Macht gar nix. Bei Mirjam und Julia (Links siehe oben), Michaela (Cooloutfit) und Anna (H.anna) könnt ihr die besten Schnappschüsse sehen. Und es war schön wieder einmal Zad (Dress 2 Xpress) zu treffen.

Die FAZ versucht sich….

Wie vor kurzem dieses österreichische Modemagazin fällt auch die FAZ mit ihrem gestrigen, auf FAZ.net publizierten Artikel “Modejournalismus: Die Macht der Modeblogger” (Achtung: hier gibt es anscheinend nur Männer!) auf. Es ist ein peinliches Zeugnis dessen, was gerade die Printwelt versucht zu begreifen, und bei diesem Versuch (oft) kläglich scheitert. Da verwendet man Fotos, die bereits Patina ansetzen, da werden keine Links zu angeführten Blogs gesetzt und Sätze wie: “Bryanboy ist dreiundzwanzig Jahre alt und gern ein Star. Er kleidet sich exaltiert, sieht exotisch aus. Er ist auf den Philippinen geboren, aber überall zu Hause”, verwendet, die an die Beschreibung eines Kandidaten aus Herzblatt erinnern. Noch peinlicher: I like my Style wird als Blog angeführt.

Anspruch auf Berühmtheit, Popularität? Wenn Modeblogs mit dieser Motivation gestartet worden wären, wären wir sicher nicht dort wo wir heute sind.
Ähnliches Szenario wurde im Artikel der Zeit “Modeblogs: Mode als Dialog” von Tillman Prüfer (siehe “Glamourversprechen Modeblog” Anne auf Modebeitrag) vor wenigen Wochen gezeichnet. Statt bei MTV anzuheuern, würde man jetzt seinen eigenen Blog starten und Modebloggerin wäre quasi ein Traumberuf. Aha.
Stumpfsinniger geht es wohl nicht mehr.

Beständig geht es in den Artikelüberschriften um Macht. Die Macht der Blogger, die Macht der Straße, die Macht des Internets,…. Ich kann es schon nicht mehr hören. Wenn Macht freie Meinungsäußerung ist, die über einen Fetzen in einem Schaufenster (pardon!) getroffen wird, dann soll es so sein. Wären doch alle gesellschaftspolitischen Revolutionen so einfach, wie einen Blog aufzusetzen.

Fashion Blogs und die Sache mit der Akkreditierung

Blogs sind in aller Munde und die Hürden, die sich vor zwei oder drei Jahren noch den Bloggern gestellt haben – keine Akkreditierungen zu Events, keine Einladungen etc. – würden heutzutage nurmehr bei PR-Agenturen und Veranstaltern vorkommen, die hinterm Mond leben.
Denkste.

Die Erfahrungen, die Teresa bei dem Versuch sich für die Mercedes Benz Fashion Week in Berlin zu akkreditieren, teilt sie mit euch hier. Beispielsweise, dass Blogger bei ihrer Bezeichnung noch in die Kategorie “Others” fallen, oder bereits im Vorjahr über die MBFWB berichtet haben müssen, um zugelassen zu werden. Aber das ist noch lange keine Garantie in die Zelte zu kommen…

foto/credit: mia

How to be a good/better/best fashion blogger

Image Hosted by ImageShack.usVielleicht will der eine oder andere nach monatelangem anonymen surfen auf diversen einschlägigen Seiten sein Glück mit der Eröffnung eines eigenen Fashion Blog versuchen? Keine Scheu! An die Tasten…fertig los!

1. Choose A Brilliant Name!
Es gibt nichts schlimmeres, als wenn man seinen eigenen Namen jedem erklären muss. Es muss ja nicht unbedingt “Fashion” oder “Style” beinhalten, aber einen sinnigen, gut klingenden Namen zu suchen, kann nicht zuviel verlangt sein, oder?
Von Namen, die mit Sonderzeichen oä. gebildet werden, würde ich auch abraten.
Viele ändern während ihrer Blog-Karriere den Titel, der dann nicht mehr mit der URL übereinstimmt. Das kann hinderlich im Bezug auf Vermarktung sein: thinking before acting!
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