Julia Knolle für Vogue

Wie einige von euch bereits heute Nachmittag in der Facebook Gruppe gelesen haben, bekommt Julia Knolle (vormals Les Mads) den “Editor-at-Large”-Posten für Social-Media-Aktivitäten bei Condé Nast, der “neu” für sie geschaffen wurde. Jetzt mal ganz ehrlich: Auf die Meldung habe ich gewartet, und dass sie eintreffen würde, war irgendwie klar. Um eine Champagner-Pulle mit Stefan hätte ich schon fast gewettet.

Nun kann ich mich noch an einen Fashion Blogger Day in Wien vor zwei Jahren erinnern, als Fragen des Moderators wie “Ist es dein Traum einmal für die Vogue zu schreiben?” von Knolle mit der sympathischen Antwort, “Aus der Sicht einer Fashion Bloggerin wäre das ein Rückschritt”, (in Hinsicht auf die Print-Ausgabe) abgewehrt wurden.

Es ist nicht mal zwei Jahre her und da schienen solche Fragen absolut blödsinnig, utopisch und in gewisser Weise auch lächerlich. Wie schnell sich die Zeiten doch ändern können…
Julia wird übrigens für die deutsche Vogue einen Blog schreiben und ich kann mich Blica nur anschließen, die sich einen kraftvolleren Auftritt der Online-Aktivitäten von Condé Nast wünscht.

Via Kress

Ein Buch von Les Mads.

Als ich das erste Mal Julia Knolle und Jessica Weiß begegnet bin, sind sie zum Fashion Blogger Day 2009 nach Wien gekommen. Einer Diskussionsrunde, die mit Imran Amed, Panos Destanis, Diane Pernet und Susie Bubble hervorragend besetzt war. Ikonen, die man heute nicht mehr so ohne weiteres vereinen kann.

Julia Knolle wurde in dieser Diskussion gefragt – die sicher besser geführt und genutzt werden hätte können, wie ich im Nachhinein gerne feststellen möchte – ob sie es für erstrebenswert hielt eine Vogue-Chefredakteurin zu werden. Ihre unverblümte Antwort, die mir von damals im Gedächtnis bliebt: “Das halte ich aus der Sicht einer Bloggerin für einen Rückschritt.”
Sehr sympathisch. Aus der Sicht einer Bloggerin. read on