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Wieder einen Homerun für Wiener Models, die Gerhard Freidl unter Vertrag haben. Während er bei weitem kein New Face mehr ist, steigt sein Marktwert im Moment stark. So ist Freidl von Karl Lagerfeld für die Spring/Summer Dior Homme Kampagne fotografiert worden. Kurz zuvor war er noch in Schottland für Chanel Pre-Fall am Laufsteg, was ja wohl in direktem Zusammenhang stehen dürfte…
Während Gerhard Freidl bereits in der Vergangenheit für Gucci vor der Kamera von Inez & Vinoodh stand, ist es jetzt noch ein weiteres fettes Sternchen im Book. Gratulation! Ein Interview mit ihm könnt ihr bei Pony Ryder lesen.
Karl Lagerfeld begeistert mich selten mit seinen Kollektionen für Chanel, doch wenn er seine Metiers d’Art (wie letztens die Paris-Bombay Kollektion) auspackt, wird es interessant. So auch Anfang Dezember in Edinburgh, als er Queen Mary als Inspirationsquelle nahm. Korsage und Schnallen, die normalerweise in Unterhemden eingearbeitet sind, werden eine Schicht nach oben geholt und zu Kleidern verarbeitet, die obligatorischen Schleifenblusen mit Masche und Brosche, sowie Karos Karos und nochmal Karos wanderten durch Linlithgow Palace, dem Geburstort Queen Mary’s. Besonders die Couture-Roben zu Ende der Show wunderschön auch wenn sie manchmal die Grenze zur Kostümbildnerei ein bisschen zu stark queren und in der Reproduktion historischer Gewänder landen. Übrigens kommen die Kontakte von Chanel mit Schottland nicht von ungefähr: Im August rettete das Chanel Management die Strickmanufaktur Barrie, die viele Twinsets für das Haus fertigt (Quelle: Telegraph).
Bei 1:44 könnt ihr Gerhard Freidl von Wiener Models sehen. Er wurde von Karl Lagerfeld auch für das Lookbook fotografiert (zu sehen am Blog von Wiener Models). Natürlich darf die neue britische Vorzeige-Augenbraue Cara Delevingne auch nicht fehlen, die in die aristokratisch anmutende Kollektion nur allzu gut passte.
Karl Lagerfeld hat ein Händchen, wenn es um die Lizenzierung seines Namens geht. So auch jetzt. Mit dem Uhrenhersteller Fossil kooperiert er für seine erste Uhrenkollektion, die unter seinem Namen erscheinen wird. Edelstahlbänder, Metallic-Leder, pyramidenförmige Nieten und wuchtige Ketten sind die Key-Elements der Kollektion “Karl 7″. Anfang nächsten Jahres wird es soweit sein. Preislich liegt sie, wie andere Modemarkenuhren, zwischen € 149 und € 595. Fossil will es anscheinend spannend machen, denn bis jetzt gibt es keine Fotos vom Ziffernblatt der Modelle.
Ja, es ist schon sehr eigenartig, wozu der liebe Onkel Karl in letzter Zeit fähig ist. Es scheint, als würde der Reinheitsgrad seines weißen Haares exponential mit den Dingen stehen, die einfach nur Kopfschütteln verursachen. Nicht falsch verstehen! Karl Lagerfeld hat bereits SALM in “Rondo Parisiano” seine Stimme geliehen und das ganze wurde ein Hit. Bei diesem fragwürdigen Keyboard-Geklimper von Snoop Dogg mit dem französischen Kirtags- Sänger Jean-Roch ist es allerdings etwas schief gegangen. Lagerfeld tritt als Gott auf und wird gefragt, wo denn das Paradies sei. Etwas stupideres schien den Machern dieser Selbstparodie nicht eingefallen zu sein.
Wie auch immer: Karl Lagerfeld ist wieder einmal einen Punkt in seinem schier endlosen Lebenssortiment an Auftritten reicher geworden. Diesen hätte er sich allerdings sparen können.
Im gestern veröffentlichten Interview von Metro New York ließ Karl Lagerfeld ein Feuerwerk an Zitaten ab, die hart an der Grenze des politisch unkorrekten sind. Aber hey, mit manchen Dingen hat der Mann recht! Und ich beneide ihn, dass er so offen sprechen kann.
Ich habe noch nicht viele Frühlingskampagnen gesehen, aber schon eine meiner Favoriten erwählt: Chanel. Karl Lagerfeld hat mit Carine Roitfeld und den beiden Models Saskia de Brauw (optisch kein großer Sprung zu Freja Beha Erichsen, die sie nach fünf Saisonen ablöste) und Joan Smalls ein tolles Sujet geschaffen. Damit kehrt Roitfeld auch gleich zu ihren Wurzeln zurück, wurde sie doch vor ihrem Job bei Vogue Paris vor allem für ihre kongeniale Partnerschaft als Stylistin bei Gucci mit Tom Ford bekannt. Das Making of (nach dem Klick) hat Fashionista erspäht.
Der Trailer zum neuen Film für die Chanel Cruise Collection 2011/2012 von Karl Lagerfeld sieht schon um einiges bessere aus und wesentlich dramatischer, als das letzte Werk “Remember Now“.
Und Karl Lagerfeld wird mit den Worten, “It is a movie about an ill-advised use of money which begins with violence and ends with feeling”, zitiert.
Der Kultur-Sender arte stellt während der Pariser Fashion Week diese Woche vollkommen unter den Modestern. Bis 6.3. werden Programmschwerpunkte gesendet. Darunter die berühmte Dokumentationsreihe, die arte über Designer wie Proenza Schouler oder Sonia Rykiel bereits einmal gebracht hat.
Aber auch “Kate! Vom Model zur Ikone”, der legendäre “Lagerfeld Confidential”-Film oder ein Porträt über die berühmte Lingerie-Designerin Chantal Thomass (am 5.3.) sind dabei!
Gerade hat noch Madonna mit ihrer Tochter die Linie material girl gelauncht, die potthässlichen, billigsten 80s Kitsch verramschte, schon hat sich der US-Retailer den nächsten Coup aufgerissen.
Es ist … Karl Lagerfeld. Wie er bereits vor einiger Zeit ankündigte für die Massen zu designen, macht er es noch mal. Nach H&M nochmal, meine ich. Das Label soll masstige heißen, eine Kreuzung aus ‘Masse’ und ‘Prestige’. Was das eine mit dem anderen zu tun hat, weiß ich selbst nicht. Schließlich riecht es nach ‘Weder Fisch, noch Fleisch.’ Aber es wäre ja nicht Onkel Karl, gäbe es hier von ihm nicht auch bald eine adjektivlastige Erklärung wie man das ganze zu verstehen hat. Wir sind da ganz Ohr!