Emma Heming-Willis ist Kampagnen-Gesicht für die Vienna Awards for Fashion & Lifestyle 2013

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Emma Heming-Willis, Ehefrau von Bruce Willis, ist das neue Kampagnen-Gesicht der Vienna Awards for Fashion & Lifestyle 2013. Sie gebürtige Maltesin war bereits als Model für Karl Lagerfeld, Valentino, Paco Rabanne, Emanuel Ungaro, Dior oder John Galliano am Laufsteg und vor der Kamera unterwegs. Letztes Wochenende war es London, wo im Stadthaus der Familie Willis die Kampagnenfotos von Julia Spicker gemacht wurden. Diese werden in ein paar Wochen veröffentlicht.

Am 21. März ist es bereits zum fünften Mal soweit! Dann werde wieder im MQ Wien die Modekreativen Österreichs in 12 Kategorien ausgezeichnet.

foto/credit: AB Glanz Entertainment GmbH

The Inflatable Lady – Ein Interview mit Pandemonia

Ich glaube, es war die Fashion Week vor einem Jahr, als London sehr kalt war und trotz seiner 10 Grad plus eine ekelerregende Eiseskälte ausstrahlte. Nachdem wir 45 Minuten durch die Stadt irgendwo nach Westminster gegondelt waren und – wieder einmal – vor einer Party anstehen mussten, beschloss ich, dass mir das hier alles gerade überhaupt nicht gefalle. Aber wirklich nicht. Schon gar nicht, wenn kurz beschürzte Engländerinnen die Gefahr einer Lungenblasennierenentzündung in Kauf nehmen und man daneben noch in Leggings erbärmlich friert.
Genau zu diesen Zeitpunkten kann es aber in London passieren, dass es daherkommt. Eine Erscheinung, die man nur dort haben kann, und die in ihrer Wirkung wahrscheinlich auf so manch anderen Teilen dieser Welt nicht sonderlich wirkt.
Das sind Erscheinungen wie Pandemonia. Man kann sie nicht beschreiben und Fotos können auch nicht die Reaktion hervorrufen, die man in Realität hat, wenn man sie unvorbereitet trifft. Pandemonia ist eine ca. 1,90 Meter große Dame aus Latex. Mit Hündchen Snowy unter dem Arm und stets einer dazupassenden Tasche ist sie unübersehbar und von Fashion Show bis Produktpräsentationen auf sämtlichen Events zu finden, denn “Products are the new superstars”, wie Pandemonia meint. Und als solches etabliert sie sich gerade erfolgreich.
Eine Kunstinstallation, oder eher ein Performance Art Projekt, das wie ein Lovechild von Andy Warhol und Roy Liechtenstein aussieht und erstmals bei einer Vernissage von Pop-Art-Legende Tracy Emin 2009 auftauchte, ist die Projektionsfläche einer pervers nach Jugend ausgerichteten Welt. Den Alterungsprozesses hat Pandemonia mittels perfekt ausgeklügelter Latex-Kostüme, die jeden Zentimeter Haut bedecken, ausgeblendet.
Der Künstler, der darin steckt, will unbekannt bleiben und beschrieb Pandemonia gegenüber iD-Magazine als “social parody, packaging artificiality and lack of content”. Die Masche des “lack of content” scheint in unserer Medienwelt vollends aufzugehen. Viele Interviews auf Youtube zeugen von einem steigenden Bekanntheitsgrad mit jeder Londoner Fashion Week.
Praktisch für Pandemonia: Sie kann ihren Look + Haarfarbe ständig ändern. Wie man so wunderbare Haare mit einzigartigem Volumen bekommt und was die liebe Pandemonia von Österreich hält… ein unkompliziertes Q & A mit feinem britischen Humor in dem die Zahl 15 eine komisch deutliche Wiederholung bekommt, gibt es für euch nach dem Klick.

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Not Just A Label präsentiert den Livestream für das London College of Fashion

Heute abend wird um 19.00 unserer Zeit zum ersten Mal das London College of Fashion ins Internet seine Show streamen. Mit Unterstützung von NJAL wird man  Womenswear- und Menswear-Kollektionen zeigen. Prominenter Ort ist dabei die Raphael Gallery im Victoria & Albert Museum. Natürlich wird das ganze auch noch mit dem Award der “Collection of the Year” gekrönt.

Watch it here!

foto/credit: Screenshot NJAL

Das Sieber-Phänomen.

Kennt jemand Caroline Sieber? Ich meine jetzt abseits von irgendwelchen bleichen Fashion-Irren, die 24-Stunden in gebückter Haltung vor einem Screen verbringen und die Sonne nurmehr vom Hören-Sagen erahnen.
Nicht?

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Yohji Yamamoto ‘Safety Pins’

Yohji Yamamoto hat im Londoner ‘Victoria and Albert’ Museum gerade eine Ausstellung laufen, da empfiehlt es sich doch gleich auch etwas für den Museums-Shop zu entwerfen. Und das wäre… eine Jutetasche. Hier auch bestellbar.

“Safety pins are often used as accessories and fasteners in Yamamoto’s collections especially on his knits – a motif that reoccurs throughout his oeuvre. Yamamoto feels that buttons have a perfect place and time but safety pins open one up to freedom celebrating and creating shape and volume.”

Instant princess?

Kate’s Verlobungsring von CIRO, um 120 Euro – Kleid von Issa London

Ehrlich gesagt, konnte ich es nie nachvollziehen, warum Mädchen Prinzessinnen werden wollen. Die Kleidchen, die nicht dreckig werden dürfen, dieses grässliche Dauerstriegeln und Schniegeln der Haare, jede Woche dutzende Charity-Veranstaltungen für irgendwelche mysteriösen Krankheiten besuchen, immer Lächeln, immer Winken, immer Nett-sein, immer das richtige Sagen und ach-so-bescheiden-sein…

Mein Traum als 12jährige war als Pippi Langstrumpf zu reinkarnieren. Kein Gedanke war schöner, als einmal mein Pferd hochheben zu können. Das kann ich bis heute nicht, der Wunsch nach roten Haaren ist geblieben.
Das Getue um die heutige Hochzeit ist mir fremd. Noch fremder das Geschäft rund um das zukünftige Königspaar.
Zwar besitze ich seit meinem letzten London-Trip einen (sündhaft teuren) Kaffeebecher mit elendiglich kitschig umrahmten Konterfeis der beiden, aber gefühlsduselig werde ich dabei nicht.
Wer es ein wenig ernsthafter probieren möchte, ist mit dem Nachbau des Verlobungsringes (den schon Lady Diana trug) besser beraten oder gar dem Kleid von Issa London. Obwohl ich dann wiederum solchen verzeifelten den Besuch einer Gruppentherapie mit ähnlich geschädigten empfehlen möchte.

London Fashion Week AW 11: Exhibition Space, Topshop Newgen

Das Somerset House ist für die Ausstellung, also Showrooms, in verschiedene Bereiche getrennt. Zwischen Lingerie, Accessoires und “normaler” Ready to wear kann man flanieren. In einem eigenen Trakt stellt Topshop seine “Newgen”-Designer vor, die vor allem in den letzten zwei Jahren für Furore gesorgt haben. Allen voran David Koma, der im Frühjahr mit Topshop eine exklusive Capsule Kollektion auf den Markt bringt (streng limitiert!) und Mary Katrantzou, die mit ihrer letzten Spring/Summer-Kollektion namens “Ceci n’est past une chambre” (Das ist kein Raum”) auf der letzten Fashion Week ein wahres Erdbeben verursacht und Großbritannien in puncto Printdesign wieder einmal ins Rampenlicht gepusht hat. Und so war es etwas besonderes diese schon fast sagenumwobene Kollektion aus nächster Nähe zu sehen…


Der Lampenschirm-Rock read on

Show: Temperley London FW 2011


Alexa :)

“It must have cost her at least 100 000!”, murmelte der Herr in der Reihe hinter mir und mutmaßte über die Locationkosten, die sich Alice Temperley mit ihrer 15minütigen Show am Sonntag Abend aufhalste. Das gigantische British Museum war Kulisse und trotz seiner Größe gut gefüllt. Was dann kam, war gewohnt Temperley London. Keine progressiven Schnitte oder Designs, sondern Prunk und Pracht. Zur Jubiläumskollektion – das Unternehmen ist mittlerweile 10 Jahre alt und zeigte in den letzten Jahren in New York – ließ sich die Designerin von Venedig inspirieren. Die Kollektion The Unfolding Picture ist überladen mit Prints und Applikationen.
Mit Mark Ronson in der Front Row, der ein Dutzend Fotografen und Kameraleute hinter sich herschleppte, begann die Show gewaltig verspätet. Aber das kann man sich auch leisten, wenn man mittlerweile Big Player der britischen Modeindustrie ist und schon eine Zweitlinie (ALICE) hat.

Leider ist mir die Kamera während der Show eingegangen. Alle Fotos der Looks könnt ihr hier sehen.

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