Wie Fashionista.com heute berichtet, verlässt Creative Director Nicola Formichetti das gerade eben erst auferstandene Modehaus MUGLER, das er mit tatkräftiger Unterstützung seiner Styling-Klientin Lady Gaga wieder ins Rampenlicht gepusht hat. Während Gründer Thierry Mugler vor allem in den 80ern und 90ern mit seiner Couture Meilensteine setzte – hier könnt ihr eine der fulminanten Shows (Kollektion ‘Insect’) in voller 46(!) minütiger Länge sehen, wer genau hinsieht, entdeckt auch Mugler’s Muse Joey Arias in der Front Row - ist es in den letzten Jahren sehr ruhig um die Marke geworden. Dann die Reinkarnation als … tja, das wusste man bis jetzt nicht so ganz was es sein soll. Zuletzt war Lady Gaga als Provokateurin unterwegs, rappte während der letzten Show eine Hass-Hymne auf New York Times Kritikerin Cathy Horyn vom Band und lenkte damit erfolgreich vom eigentlichen Geschehen am Laufsteg und von der Kollektion ab. Trotzdem hatte man stets das Gefühl es handle sich mehr um Inszenierung und Styling, als um den Aufbau einer Kollektion. Wie lange ein Modehaus bestehen kann, das nicht mit besonderen Stücken beeindrucken kann, ist eine andere Geschichte. Formichetti ist ein fabelhafter Stylist, aber kein Designer. Und darin besteht auch der Unterschied, den die Geschäftsführung von MUGLER beherzigen sollte, wenn sie einen neuen Creative Director bestimmt.
Was Thierry Mugler, der sich in den letzten Jahren in einen Muskelberg namens “Manfred” verwandelt hat, überbleibt sind wohl die Lizenzverträge für seine Parfum-Legenden wie “Angel”, die der Modeindustrie immer das zeigen wofür sie eigentlich gut ist: Fashion creates the image, beauty makes the money.
Edit: 4. April 2013
Wie der Telegraph berichtet, wird Nicola Formichetti in Zukunft für den “Total View” von Diesel zuständig sein. Mehr dazu hier.





Victoria Beckham bemüht sich seit langem von der Modeindustrie als Designerin ernst genommen zu werden. Da sich ihre bisherige, couturige Linie mit Preisen in astronomischen Höhen feiert, launcht sie jetzt eine RTW-Kollektion. Dass ‘Victoria by Victoria Beckham’ (erinnert wohl schon sehr stark an die von Marc Jacobs) “girly” sein soll, hat sie dem

