Kate Upton in der VOGUE Italia

Man kann ihr zweifelsfrei die schönsten Brüste im Model-Biz attestieren: Kate Upton, 20, hat nicht nur Terry Richardson mit einer komischen Tanzeinlage auf YouTube glücklich gemacht, sondern wohl alle, die dem weiblichen Geschlecht zugetan sind. Das Anna-Nicole-Smith-Double hat aber noch mehr Urban Legends am Buckel. So soll sie Anna Wintour einen Scheck auf den Tisch geknallt haben, um eine Einladung zum MET Ball zu bekommen. Die hat sie dann auch bekommen. Solche Stories tun einer feschen Nichte eines republikanischen Kongressabgeordneten aus Michigan gut, der die Welt zu Füßen liegt und die sich bald über fette Werbeverträge freuen kann. Die VOGUE Italia hat sie jetzt als Dominatrix von Steven Meisel fotografiert ins Rennen geschickt. Mit überbordender Oberweite und schlecht sitzendem Leder-Fummel in der Gotham-Kulisse von New York, pre-”Sandy”. Was auch immer aus der Monroe-Erscheinung noch werden soll: Kate Upton kommt mit ihrer Lolita-Schnute überall hin.

another story…

Da hat sich Terry Richardson was eingebrockt. Erst auf Rock´n´Roll/Pornostar machen und dann das unschuldige Engerl mimen. Nein, er habe keine Minderjährigen begrapscht und das wäre alles eine fiese Intrige – mehr bei blica.
Von wem die Zeichnung oben stammt, ist unbekannt (found by Raffaela), aber ist schon eine nette Metapher auf den Herrn und die High Fashion Szenerie. Dass er der einzige ist, der sich gegenüber Models so benimmt, glaube ich wirklich nicht, aber vielleicht wäre er jetzt nicht in so einem schiefen Licht, hätte man es nicht bei den vielen, vielen Fotos, die zu diesem Thema existieren, geahnt. Nach dem Motto: “There´s a big pink elephant in the room and no one´s allowed to talk about it.”

Eigentlich hat es Michael Lau mit seiner überdimensionierten Richardson-Playmobil-Figur ja ganz gut auf den Punkt gebracht…

foto/credit: edit: gefunden, siehe Kommentar: Humor Chic by aleXsandro Palombo

Cover: Lindsay Lohan on Purple Magazine

Jo, mei! Das soll also ein weiblicher Jesus sein? Sorry, Madonna hat sich schon 2006 daran versucht und sich in ihrer eigenen Peinlichkeit gewälzt. Ein bisschen schocken, ein bisschen saufen, ein bisschen koksen, Lindsay, egal was du machst, du bist einfach …. die nächste Courtney Love und jetzt schon eine wahre Legende: i ♥ u
Für dieses grottenschlechte Cover verdient das Purple Magazine #13 definitv die goldene Himbeere in der Kategorie “Tried, but not hard enough” und erinnert an Ausrutscher wie sich i-D 2008 mit Mariah Carey schmückte.
Der Rest der Fotos von Terry Richardson findet ihr bei KalinkaKalinka.

Die Fotos von ihr im Alexander McQueen Kleid, wie man es im Making of Video (bei Fanfarella) sehen konnte, kann ich allerdings nirgendwo entdecken.

Nachhilfe.

An alle heterosexuellen Männer da draussen, die eine Kamera halten können:
Ihr solltet euch Terry Richardson und best buddy Olivier Zahm als ultimatives Vorbild nehmen. Vergesst Clooney & Co.! Ihr braucht nicht mal schön sein, um Models abzuschleppen! Ihr gründet einfach ein Modemagazin und schon fallen sie euch ins Bett (via Les Mads). Na gut, ein bisschen Charme und Gefühl für die Hipsterszene wäre auch vonnöten, sonst landet ihr am Ende noch in der “Notgeiler Fotograf verführt Minderjährige”-Ecke bei RTL-Burkhard, aber sonst sollte alles seine richtigen Wege gehen. Solange ihr eben Kunst macht auf deren Freiheit ihr euch ausreden könnt. Als weiteres Feature ist euer Narzissmus und Rockenrolllebensstil die beste PR für´s Magazin, den dürft ihr dann auch noch am hauseigenen Blog zur Schau stellen und euch in den Himmel loben lassen.
Das Leben kann so einfach sein!

foto/credit: TFS

Dance with Paris.

imagebamAnja Rubik ist zum ersten Mal auf dem Cover der Vogue Paris und ziert mit ihrem Debut die Juni/Juli Ausgabe.
War es vor kurzem noch der Klassiker Chanel, der mit Iris Strubegger das Cover für sich einnahm, ist es diesmal Dior “im Remix”. Das Editorial in dem auch Natasha Poly vor der Kamera stand, führt den Arbeitstitel “A toutes jambes” (zu Dt.: Hals über Kopf) und wurde von Terry Richardson mit Paris Szenen geshootet. Aber wie immer im typischen Richardson-Style.

Ein paar Fotos aus dem Editorial seht ihr nach dem Klick read on