Einen kleinen Nachhall zu den ‘Vienna Awards’ fand ich heute, als ich die Aprilausgabe der österreichischen flair durchblätterte. Der Leitartikel der Chefredakteurin Desirée Treichl-Stürgkh und Herausgeberin Monika Athanasiadis geschrieben – eine Signatur wer den Text verfasste fehlt – offenbart doch kontroverses zur bisherigen Berichterstattung hierzulande – siehe Ausschnitt von meinem Scan.

Das Zitat “Der Modepreis der Stadt Wien wird dort nämlich nicht vergeben. Den erhalten Sie bei den Austria Fashion Awards, einer etablierten und extrem kompetenten Veranstaltung der Mode-Experten des Büro Unit F”, ist äußerst denkwürdig.
Geht die einzige Legitimation einen Mode-Preis zu verleihen von der Stadt Wien, der Republik Österreich oder eine ihrer staatlich geförderten Institutionen aus? Alleine schon dieser hierarchische Gedanke ist schauerlich. Und was, bitteschön, hat ein Award falsch gemacht, wenn alle GewinnerInnen ihre Auszeichnungen verdient haben?
Der Modepreis der Stadt Wien wird zwar an einen Designer/eine Designerin verliehen und bedeutet eine beachtliche Summe Kapital, doch der Rest der Kreativen, die diese publizieren, (hair)stylen, fotografieren, etc. fallen gnadenlos durch den Rost und werden ansonsten hierzulande nicht einmal bei den Austria Fashion Awards beachtet, weil es einfach dafür keine Kategorien gibt. read on →