Wir können uns alle an die Doku “September Issue” rund um die VOGUE Redaktion und Anna Wintour erinnern. Bis auf erfrischende Aussagen von Grace Coddington, die sich nach und nach zur wahren Heldin dieser Doku entwickelte, vergisst man eine, die bereits im Jahr 2000 gedreht wurde.
BBC spannte in ihre Reihe “Boss Women” Anna Wintour zu einer Zeit, als sie noch nicht von Tote Bags oder T-Shirts entgegenblitzte. Und Jahre bevor Streetstyle-Blogger und Bryan Boys die Fashion Week bevölkerten. In meinen Augen ist die Doku “ungestellter” – soweit man das sagen kann – da Wintour zur damaligen Zeit noch keinen Popstar-Status wie heute genoss. Die Chefredakteurin, die für Medienauftritte einen Publizisten braucht, war damals noch nicht am Start. Die kam erst später
Mit Hamish Bowles und einer stark lispelnden Plum Sykes an ihrer Seite, wagte sich Wintour noch zu Aussagen, die man so nicht von ihr erwarten würde. “I love to have people on the magazine that are Mavericks. I don’t expect her [Plum Skyes] in the office 9 to 5. I want her to be out, to be on parties… It’s important to me, that they are in touch with everything.” Sounds like a fun job, right?











