Kristen Stewart in der Vogue Italia

Es gehört wohl zum Los einer jeden Schauspielerin/Sängerin/Whatever in Editorials zu landen und dort den Job eines Models zu machen. Der Grat zur Lächerlichkeit bremsen zum Glück (sehr oft) Profi-Fotografen und Photoshop. Da Kristen Stewart trotz ihrer Twilight-Filme zu den meiner Meinung nach besten Jung-Schauspielerinnen Hollywoods zählt, verfolge ich gerne ihre Auftritte in zahlreichen Fotostrecken, die mit ihr im Dauerfeuer aus den diversen Print-Kanälen geknallt werden.
Dass es auch schon mal gar nicht funktioniert hat, bewies sie bereits bei einem Shooting mit Patrick Demachelier. Obwohl es augenscheinlich eher an einer katastrophalen Stylisten-Arbeit lag als an ihr.

Das Gegenteil konnten wir allerdings auch schon bei einer Strecke für das Flaunt Magazine beobachten. Im Moment heizt die PR-Maschinerie des Filmstudios wieder für das große Finale der Saga an und hievt Stewart wieder in jedes nur erdenkliche Magazin. Im November ist es die Vogue Italia und ich finde es sehr gelungen! Auch wenn sich die Dame augenscheinlich ein bisschen zu oft mit Zigarette ablichten lässt. Vorbildwirkung und so.

Alle Fotos gibt es bei Vogue Italia.

Übrigens wird Kristen Stewart in “Snow White and the Huntsman” schon bald in einer Ritterrüstung gegen eine hinreissend gut aussehende Charlize Theron als böse Königin antreten.

Schlabberschleck und Schlabberschmatz

Mario Testino hat dieses Foto für die US Vogue September Ausgabe 2011 geschossen. Diese Information gleich vorweg, denn Kate Moss und ihr liebster Ehemann Jamie Hince sehen auf diesem Foto dermaßen künstlich drappiert aus, als wäre ein x-beliebiger Wald-und-Wiesen-Fotograf für die selbsternannte Hochzeit des Jahrtausends engagiert worden.
Es ist anscheinend alles vogue-esk, weil es in der Vogue ist.

via

Julia Knolle für Vogue

Wie einige von euch bereits heute Nachmittag in der Facebook Gruppe gelesen haben, bekommt Julia Knolle (vormals Les Mads) den “Editor-at-Large”-Posten für Social-Media-Aktivitäten bei Condé Nast, der “neu” für sie geschaffen wurde. Jetzt mal ganz ehrlich: Auf die Meldung habe ich gewartet, und dass sie eintreffen würde, war irgendwie klar. Um eine Champagner-Pulle mit Stefan hätte ich schon fast gewettet.

Nun kann ich mich noch an einen Fashion Blogger Day in Wien vor zwei Jahren erinnern, als Fragen des Moderators wie “Ist es dein Traum einmal für die Vogue zu schreiben?” von Knolle mit der sympathischen Antwort, “Aus der Sicht einer Fashion Bloggerin wäre das ein Rückschritt”, (in Hinsicht auf die Print-Ausgabe) abgewehrt wurden.

Es ist nicht mal zwei Jahre her und da schienen solche Fragen absolut blödsinnig, utopisch und in gewisser Weise auch lächerlich. Wie schnell sich die Zeiten doch ändern können…
Julia wird übrigens für die deutsche Vogue einen Blog schreiben und ich kann mich Blica nur anschließen, die sich einen kraftvolleren Auftritt der Online-Aktivitäten von Condé Nast wünscht.

Via Kress

Pringle of Scotland: Vor der Show ist nach der Show.

Meine Kamera war am ständigen zoomen und knipsen. Was sich nach der Pringle of Scotland Show auf dem Vorplatz der Kirche St Marylebone abspielte, war ein Eldorado für alle, die sich in Fauna und Flora der Blogsphäre und Editorialistas auskennen.

Leider habe ich ELLE-Style Director Kate Lanphear nicht fotografieren können, die neben mir stand, aber mal sehen wen ihr sonst noch so erkennt…

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Bis zum Hals

Der Kragen, habe ich mir einmal sagen lassen, hat eine kleidungstechnische Schutzfunktion und soll seinen Träger vor Angriffen schützen. Dieses Jahr fällt öfter die Bezeichnung Peter Pan Collar, die den abgerundeten Kleinmädchenkragen bezeichnet. Für runde Gesichter wie meines eher ungeeignet, würde ich mich doch eher für die spitzere, bedruckte Miu Miu-Variante entscheiden. Aber da ich weder über das nötige Kleingeld verfüge noch die Kunst des DIY beherrsche, werde ich mir das Spektaktel eher aus der Ferne ansehen.

1. Laetacara – Aus einer Illustrierten Frauenzeitschrift um 1900 — 2. Asos — 3. Krägen von Charvet Paris auf der italienischen Vogue Gioiello, Jänner 2010

Dolly Jones von Vogue.com über Praktika…

Dolly Jones ist seit über fünf Jahren Chefredakteurin der britischen Ausgabe von Vogue.com und erzählt ein bisschen aus dem Nähkästchen. Wie man sich aus der Masse der tausenden PraktikumsbewerberInnen abhebt, was man beachten sollte, etc.

“Imagine you’re incredibly busy – how would someone grab your attention amid lots and lots of other work? You don’t need to do anything eccentric – being polite and to-the-point works – but something different might get you noticed.”

Dass selbst die Vogue viele einzeilige oder vor Rechtsschreibfehlern strotzende Bewerbungen bekommen, hätte ich mir erst nicht gedacht. Aber gut. Die größten Lichter ziehen die meisten Motten an.

Alle, die sich gerade für eine Praktikumsstelle in einer Moderedaktion bewerben wollen, können sich das Interview hier durchlesen.

VOGUE Fashion’s Night Out in Berlin

Was Anna Wintour in New York angezettelt hat, ist mittlerweile eine Institution geworden an der 16 Städte weltweit teilnehmen. Das nächtliche Shoppen wird in 90 teilnehmenden Shops in Berlin zum zweiten Mal am 9. September möglich sein.
Wien ist leider nicht dabei.

Alle Infos zu allen Städten gibt es hier.

Und haben sich letztes Jahr noch für den Trailer Celebrities die Klinke in die Hand gegeben, sind es heuer 14 Topmodels wie Abbey Lee Kershaw, Chanel Iman oder Douzen Kroes. read on

Vogue Germany, September issue 2010, 'Ithaka'

Das Editorial ‘Ithaka’ von Phil Poynter für die September Ausgabe der deutschen Vogue mit Maryna Lynchuk erinnert mich an meinen anstehenden Urlaub in den Süden. Olivenbäume, typisch schwarze Trachten und den Schwebezustand der Zeit- und Terminlosigkeit….

Den Rest der Fotos gibt es hier.

Christy Turlington auf der Vogue Italia

Könnt ihr euch noch an die Szene in der nichtssagenden Vogue-Doku The September Issue erinnerin in dem die ganze Redaktion mit Anna Wintour darüber diskutiert hat, ob der Hals von Sienna Miller fett aussieht und man sich die ganze Zeit gefragt hat, warum sie eigentlich nicht darüber diskutieren, dass das gesamte Foto absolut beschi… bescheiden aussieht?

Tja, ähnliches denke ich mir gerade wenn ich die Vogue Italia ansehe, die auf der Juli-Ausgabe eines der peinlichsten Meuchelfotos von Christy Turlington erwischt haben. Der Fotograf: kein geringerer als Steven Meisel, der von Prada bis Madonna alles vor der Linse hatte. Und was ist dann das? Hat Turlington, das Supermodel der 90er schlechthin, einen Silberblick? Diese langweilig grüne Schrift macht das ganze auch noch so sexy wie ein Katalog für Jagdbekleidung und die Jackie O. Frisur…. Bitte nochmal. Das geht auch anders.

Kritik? Modejournalismus? Wo?

Der Tenor der Presse, wenn über Anna Wintour gesprochen wird, meint sie würde Kollektionen – gar Designer – vernichten, ihre Kritik würde sich verheerend auswirken…

Beachtlich ist das Faktum, dass in der happy peppy Welt namens ‘Vogue’ noch niemals zwischen den vor Werbesujets triefenden Seiten je Kritik an Kollektionen aufgekeimt wäre. Es ist ein Mysterium woher die wohlinformierten JournalistInnen das Wissen beziehen Wintour wäre Kritikerin? Selbst die Arbeit einer Suzy Menkes kann man selten kritisch beschreiben – nachdem sie einmal vor Jahren (Skandal, Skandal!) bei Dior wegen Negativkritik rausflog, war’s das.
Und damit wären wir bei einem Grundproblem des massentauglichen Modejournalismus (wenn man ihn überhaupt als ‘Journalismus’ bezeichnen kann): Aktive Kritik wird nicht ausgeübt.
Im Gegensatz zum ebenso zu bezeichnenden Kulturgut Theater bewertet niemand eine Kollektion wie eine Neuinszenierung. Es wird beklatscht, toll befunden. Wenn nicht, wird es ausgeblendet. Doch kritisiert? Niemals. Vielleicht hat Wintour schon einmal ihr Näslein in der Front Row gerümpft. Solange der Designer die Werbeseiten der Vogue gebucht hat, braucht er deswegen sicher keine Angst zu haben.

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