1st – Ein Magazin ward geboren… (und Madonna gleich auch noch)

Die Chefredakteurin Euke Frank erklärt die Existenzberechtigung für das 15. Magazin des News-Verlages folgendermaßen: “Eine mondäne Vision von elegantem Journalismus, außergewöhnlichen Storys und unvergleichlichen Bildern.”

Ich bin sprachlos, das Essen ist mir gerade aus der Hand gefallen und mir fetzt es die Ohren weg. Darauf hat die Menschheit gewartet. Eine 150 Seiten dicker Schinken von Magazin, der mit großkotzigen Sprüchen wie “Journalismus statt Voyeurismus” punkten möchte. Und das von einem Verlagshaus, dessen Magazine und Formate sich mit ebensolch zurückhaltender Qualität auszeichnen…. Ich hör´ schon wieder auf. :)

Ja okay…es kann was. Schöne Bilder statt Papparazzi-Shots sind von Anfang an versprochen worden. Aber gründet man deswegen ein neues Magazin? Dafür gibt es Vogue, Vanity Fair, W, Elle, Amica…

Eine halbe Netrebko am Cover ist für 1st mal der Anfang. Lindsay Lohan, Franz Welser Möst und Sienna Miller befinden sich in den Headlines. A wüde Mischung auf jeden Fall!

Seit einigen Ausgaben wurde im “Ur-Blatt” der österreichischen Frauenmagazine WOMAN mit schwarz-weiß Fotos der neuen 1st Redaktion über die Entwicklung und den Launch des Magazins berichtet.

Und da stellt sich mir die Frage? Ist Qualität in der Medien-Branche auch zu einem Klischee oder besser gesagt, einem Stigmata geworden? Reichen heute schwarz-weiß Fotos, Exklusiv-Interviews und Hochglanzpapier aus, um ebensolches vorzutäuschen? Es wird sich auf jeden Fall weisen, wie sehr es – erstmal beim österreichischen – Publikum ankommt.

Und es wäre auch nicht die österreichische Medienlandschaft, wenn sich nicht der Fellner-Stadl ins Zeug hauen würde, um ihrem “Erfolgsblättchen” Österreich im Fahrtwasser der PR für 1st auch einigen Wind abzuschöpfen. Und so wurde Madonna geboren. Ja ich warte auch auf die ersten Klagen von der echten… :)

Passend: Kommentar der Süddeutschen Zeitung.

The bag of the very moment…

Es gibt im Moment keine andere Tasche, die Trend besser ausdrücken könnte. Versagen jeglichen Konsum-Rausches, irrationaler Preise und exklusiver Materialien.

“I´m not a plastic bag” kostet 5 Pfund und kommt aus dem Vereinigten Königreich von der Designerin Anya Hindmarch. Sogar Promis wie Keira Knightley wurden mit ihr abgelichtet. Derzeit so begehrt wie eine Hermes Birkin Bag. Aber egal ob sie 5 oder 4000 Pfund kostet: Wer eine haben will muss auf eine Warteliste. Bei Ebay ist sie mittlerweile schon für € 45 zu haben. Die zweite Auflage im Juni war binnen kürzester Zeit vergriffen. Wann eine dritte auf den Markt kommt, ist leider noch nicht bekannt. Leute, die sich bei We are what we do für den Newsletter registrieren, haben allerdings die Möglichkeit einer Kaufoption, wenn sie von einem Zufallsgenerator ausgewählt werden.

Die neue ´Blahnik`: Aruna Seth

Merkt euch den Namen Aruna Seth. Sie wurde von der Vogue entdeckt und macht Schuhe und Taschen. Aber das sind eigentlich keine Accessoires mehr, vielmehr Skulpturen. Zu schön um damit auch nur eine Straßen entlang zu gehen. Allerdings…wie soll man sie denn anders herzeigen? In einer durchsichtigen Tasche mit sich herumtragen? Wohl kaum ;)

Aruna Seth´s Ziel? Sie wollte unwiderstehliche Dinge mit absolutem Widererkennungswert schaffen.
Zu jedem Schuh gibt es übrigens die passende Tasche.

Source: TheFashionPolice.net

Das neue SatC: "Cashmere Mafia"

Für alle Menschen, die nicht ohne Sex and the City leben wollen, hat der amerikanische Sender ABC ein Format für die Lücke entwickelt, die Carrie Bradshaw hinterlassen hat und die nicht von Desperate Housewives gefüllt werden konnte.
Schließlich gibt es vor Kinderwagen schieben und Ehekrisen auch noch ein anderes Leben, welches in amerikanischen Klischees dokumentiert werden sollte. :)

Und tadaaaa!….Cashmere Mafia wurde geboren. Natürlich bleibt der Big Apple auch hier Hintergrund der Geschichte. Prominente Besetzung: Lucy Liu. Weitere Schauspielerinnen Miranda Otto, Frances O´Conner und Bonnie Sommerville.

Eine kleine Vorstellung gibt es hier. Der Trailer sieht trotz einiger Skepsis meinerseits vielversprechend aus.

Wann ein Start in Europa geplant ist, wurde leider noch nicht bekannt.

Fazit: Für Hardcore-Fans von SatC wird auch das hier keinen Ersatz bieten, aber kann trotzdem unterhaltsam sein.

Austrianfashion.net goes online

screenshot-austrianfashion.jpgSeit Montag ist das Austrianfashion.net online! Die JournalistInnen der Plattform stellen österreichische Design-Talente vor und versuchen Wien nach den internationlen Erfolgen von Helmut Lang und Atil Kutoglu ins internationale Rampenlicht zu bringen.

Ein Anfang, wenn man bedenkt wie wenig die breite Masse in Österreich von österreichischer Mode weiß bzw. sie überhaupt kennt. Und damit wären wir auch beim Punkt. Das Austrianfahion.net ist auf Englisch geschrieben und hat leider keine deutsche Version.

Keypiece: Lederjacke

Eine der Keypieces der Herbst/Winter-Saison wird die Lederjacke sein. Unendliche Kombi-Möglichkeiten! Und wer wollte nicht schon mal ein richtiges bad girl Teil tragen? ;) Am besten ihr kauft eine echte. Ja, die sind zwar etwas teurer, aber dafür sehen sie nicht billig und nach Plastik aus.

Mein absoluter Liebling von Asos.com um 100 Pfund.

Fast unleistbarer Luxs ist die Jacke von Belstaff. € 1825 bei

belstaff.jpg

Made for motorcycle diaries. S.W.O.R.D. Preis war bis Dienstschluss nicht ermittelbar.

Kylie´s back!

Ich habe von ihrer ShowGirl-Tour noch ein Shirt auf dem die falschen Tourdaten stehen. Irgendwie makaber, denn es war die Tour, die sie wegen ihrer plötzlichen Diagnose Krebs abgesagt hatte.

Zwei Jahre und eine Trennung (von Olivier Martinez) später ist die wahre Queen des Dancefloors mit neuem Album rechtzeitig zu Weihnachten wieder im Geschäft. Anfang November soll es soweit sein: 2 Hearts heißt die erste Single-Auskopplung und klingt einfach nur gewohnt kylie-g. Übrigens hat sie mit Just Jack das Duett I talk too much für sein Album eingespielt. Leider ist diese Version des Albums nur in Amerika erhältlich.
Foto-Quelle

PS: Wer unbedingt das Duett anhören möchte, kann es hier. Bis zum Eintrag vom 18. August scrollen! Ich bin schon süchtig ;)

London Fashion-Week goes Öko

Die Londoner Fashion-Week wurde mit einem Fest der Nachhaltigkeit eröffnet. Designer Philip Stephens hat sein Label Unconditional unter das Motto “Öko” gestellt und verwendete für seine Kollektion nur natürlich Stoffe wie Baumwolle und Seide. Das der Anbau dieser Stoffe meistens weniger ökologisch erfolgt, sei mal dahingestellt.

Die Models wurden, um das Ambiente von Farnen und Moos zu unterstreichen, mit Heugabeln und Gießkannen über den Laufsteg geschickt, woraufhin der Daily Telegraph titelte “Grün ist das neue Schwarz”.

Lang lebe das Heucheln!

Steckdose mal anders.

Gestatten! Rosetta die Designer-Steckdose. Mit 210 Euro Kaufpreis ist es sicher nicht das notwendigste für eine Wohnungseinrichtung, aber originell ist sie wirklich. Erwerben könnt ihr sie hier.

Design: Phoebe Helmbold