Vera Böhnisch lebt!

Die ÖsterreicherInnen müssen jetzt das Langzeitgedächtnis massiv strapazieren. Vera war bei der ersten Staffel der Retorten-Pop-Sendung Starmania (die einzige Form, wie man im ORF-monopolisierten Alpenstaat ins Fernsehen kommt) bei weitem die begabteste. Leider zu früh ausgeschieden, hat sie sich im Gegensatz zu den anderen (außer Christl Stürmer) bis zum zweiten Studioalbum durchgehandelt und arbeitet gerade an ihrem Dritten. Wie man auf ihrem myspace Profil hören kann, klingt es sensationell!
Seit kurzem spielt sie auch FM4 (!!). Vera hat sich im Gegensatz zu ihren anderen Ex-KollegInnen nicht an die Ö3 Masche der deutschsprachigen “Neuen Österreicher”-Propaganda angepasst. Einzigartigkeit macht sich eben doch bezahlt.
BRAVO!


Für Fans von: Soul, R´n´B, Electronica

27 Dresses

Viele kennen Katherine Heigl als Ärztin der Serie Grey´s Anatomy oder (Serien-Junkies!) als Alien aus der Teenie-Serie Roswell. Letztes Jahr war sie auch in dem (sehr guten) Film Knocked up als werdende Mami zu bewundern. Heigl ist allerdings kein B-List-Starlet, das mit einem Streifen in der Filmographie zum höschenloser Promi mutiert ist, sondern fleißiger als ihre SerienkollegInnen. Im Moment dreht sie (angeblich) The Ugly Truth, der nächstes Jahr herauskommen soll und ist mit der Herzschmerzromantik-Komödie 27 Dresses im Kino in der sie eine heiratswütige Perma-Brautjungfer spielt, die sich in ihren Chef verliebt. Blöd nur, dass er sie ganz nett und ihre Schwester hinreißend findet. Chaos vorprogrammiert. In der US-Kritik wurde der Film leider zerrissen. Mal sehen wie er bei uns ankommt.


Start ist – wie könnte es anders sein – am inoffiziellen Männerquältag – 14.2.

Was ziehe ich zu den Oscars an?

Ob sie stattfinden oder nicht…das steht noch in den Sternen. Während sich die Stylisten der irdischen Himmelskörper die Haare raufen, weil Selma den Schnitt, die Farbe und einfach alles bisher gebotene furchtbar findet oder Charlize bei der Anprobe verkündet hat, dass sie sich die Robe lieber selber designen möchte, können wir uns entspannt zurücklehnen und das “Was wäre wenn”-Spiel bis zum Exzess durchexorzieren.

Ich habe euch einmal ein paar zur Auswahl ausgesucht:

giv.jpg 1. Givenchy osc.jpg 2.Elie Saab marchesa.jpg 3. Marchesa (1)

anne-hash.jpg 4. Anne V. Hash oscar.jpg 5. de la Renta valentino.jpg 6. Valentino

bill.jpg 7. Bill Blass dior.jpg 8. Dior marchesa-1.jpg 9. Marchesa (2)

Was willst du tragen?
1. Givenchy
2. Elie Saab
3. Marchesa (1)
4. Anne V. Hash
5. O. de la Renta
6. Valentino
7. Bill Blass
8. Dior
9. Marchesa (2)
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und ich hoffe es taucht keine in dieser Reinkarnation eines Staubwedels von Zac Posen auf zac.jpg Hat Björk eigentlich schon ein Kleid? ^^

I´m Naked & Angry!

naked.gifAuf der nächtlichen Suche nach Mustervorlagen und außergewöhnlichen Stoffen bin ich über die Naked & Angry Seite gestoßen, deren UserInnen dazu aufgefordert werden ihre eigenen Muster hochzuladen, um gegenseitig darüber abzustimmen. Die beliebtesten Muster werden schließlich prämiert und gehen in den Verkauf.
Poetisch auch die Namen dieser: Prozac Chic, Sketchbook Nonsense oder Suicide Whisper lassen schon erahnen inwieweit sich die menschliche Natur in Mustern widerspiegelt.

At Naked and Angry, we have a deep, dirty love for beautiful patterns.
Noch Fragen?

Passionate Passionata in Paris

Um 9.55 (und mit zwei Stunden Verspätung) landete mein Flieger in Paris Orly. Kaum auf französischen Boden gestaltete es sich als reichlich schwierig, durch die englisch-resistenten (aber sehr freundlichen!) Franzosen, meinen Fahrer zu finden, der mich zur Place De l´alma ins Devez bringen sollte, wo die anderen Blogger (Liste unten) und die (ganz lieben) Mädels von Buzzparadise warteten.
Aja und da war doch noch was! Der Eiffeltum! Wie konnte ich den vergessen. Für einen Pariser Taxifahrer wohl kein ungewöhnliches Bild von Touristen, die auf der Rückbank zum nesteln in der Tasche und knipsen anfangen, wenn sie das Stahlgerüst am Horizont auftauchen sehen. (Zum Vergrößern anklicken!)
eiffelturm.jpg metro.jpg umbau.jpg lotel.jpg hermes.jpg

Nach einem Trab übers Shopping-Pflaster der reichen PariserInnen in der Avenue George V, wo ich ein atemberaubende Kleid im Empirestil von Givenchy entdeckte (würde mich nicht wundern, wenn es bei den diesjährigen Oscars auftaucht), war es dann auch wieder Zeit zum Essen (sehr gut!), reden und unsere Goodie Bags auszupacken.

giv.jpg giv-detail.jpg goodie-bag1.jpg dessert1.jpg

Tja….und dann rückte der eigentliche Grund unseres Besuches immer näher…

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Model of the week: Gia Carangi

Gia hatte im Gegensatz zu viele ihrer damaligen Modelkolleginnen in den 80ern eine nicht angepasste femme fatal Ausstrahlung, die in der blonden, dürren Modelwelt mit den austauschbaren Gesichtern sehr aussergewöhnlich war und für spätere Models mit strong face wie Cindy Crawford – die deswegen auch Baby Gia – genannt wurde, den Weg ebnete.

gi1.jpg

Von der Imbissbude ihres Vaters in Philadelphia wurde der vorlaute Punk wegrekrutiert und bekam einen Vertrag bei Wilhelmina Models in New York. Innerhalb kürzester Zeit arbeitete sie mit den größten Namen zusammen und war Teil der Studio 54 Crowd. Drei Jahre später nach ihrem Durchbruch verdiente sie eine halbe Million Dollar pro Jahr, was für ein Model zur damaligen Zeit ungewöhnlich hoch war. Die Leute, die mit ihr arbeiteten waren oft zwischen Himmel und Hölle, denn der Punk aus der Vorstadt, war nach ihrem Durchbruch mit 17 Jahren noch immer der Punk und für ihre Stimmungsschwankungen berüchtigt.

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