I´m Naked & Angry!

naked.gifAuf der nächtlichen Suche nach Mustervorlagen und außergewöhnlichen Stoffen bin ich über die Naked & Angry Seite gestoßen, deren UserInnen dazu aufgefordert werden ihre eigenen Muster hochzuladen, um gegenseitig darüber abzustimmen. Die beliebtesten Muster werden schließlich prämiert und gehen in den Verkauf.
Poetisch auch die Namen dieser: Prozac Chic, Sketchbook Nonsense oder Suicide Whisper lassen schon erahnen inwieweit sich die menschliche Natur in Mustern widerspiegelt.

At Naked and Angry, we have a deep, dirty love for beautiful patterns.
Noch Fragen?

Passionate Passionata in Paris

Um 9.55 (und mit zwei Stunden Verspätung) landete mein Flieger in Paris Orly. Kaum auf französischen Boden gestaltete es sich als reichlich schwierig, durch die englisch-resistenten (aber sehr freundlichen!) Franzosen, meinen Fahrer zu finden, der mich zur Place De l´alma ins Devez bringen sollte, wo die anderen Blogger (Liste unten) und die (ganz lieben) Mädels von Buzzparadise warteten.
Aja und da war doch noch was! Der Eiffeltum! Wie konnte ich den vergessen. Für einen Pariser Taxifahrer wohl kein ungewöhnliches Bild von Touristen, die auf der Rückbank zum nesteln in der Tasche und knipsen anfangen, wenn sie das Stahlgerüst am Horizont auftauchen sehen. (Zum Vergrößern anklicken!)
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Nach einem Trab übers Shopping-Pflaster der reichen PariserInnen in der Avenue George V, wo ich ein atemberaubende Kleid im Empirestil von Givenchy entdeckte (würde mich nicht wundern, wenn es bei den diesjährigen Oscars auftaucht), war es dann auch wieder Zeit zum Essen (sehr gut!), reden und unsere Goodie Bags auszupacken.

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Tja….und dann rückte der eigentliche Grund unseres Besuches immer näher…

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Model of the week: Gia Carangi

Gia hatte im Gegensatz zu viele ihrer damaligen Modelkolleginnen in den 80ern eine nicht angepasste femme fatal Ausstrahlung, die in der blonden, dürren Modelwelt mit den austauschbaren Gesichtern sehr aussergewöhnlich war und für spätere Models mit strong face wie Cindy Crawford – die deswegen auch Baby Gia – genannt wurde, den Weg ebnete.

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Von der Imbissbude ihres Vaters in Philadelphia wurde der vorlaute Punk wegrekrutiert und bekam einen Vertrag bei Wilhelmina Models in New York. Innerhalb kürzester Zeit arbeitete sie mit den größten Namen zusammen und war Teil der Studio 54 Crowd. Drei Jahre später nach ihrem Durchbruch verdiente sie eine halbe Million Dollar pro Jahr, was für ein Model zur damaligen Zeit ungewöhnlich hoch war. Die Leute, die mit ihr arbeiteten waren oft zwischen Himmel und Hölle, denn der Punk aus der Vorstadt, war nach ihrem Durchbruch mit 17 Jahren noch immer der Punk und für ihre Stimmungsschwankungen berüchtigt.

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Karl´s Show

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Zur Pariser Fashionweek hat sich Karl Lagerfeld eine eigenartige Skulptur einfallen lassen. Er ließ die klassische Chanel-Jacke zu einem meterhohen Betonbrocken gießen und Models aus dieser wandern. o.o Höh? Wie so etwas aussieht könnt ihr hier sehen. Und wie Mary richtig anmerkt: Es ist ein großer pinker Elefant im Raum und keiner sagt was. Ob sich der große pinke Elefant auf die Betonjacke oder die Kollektion bezieht, lassen wir einmal dahingestellt. 

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Ein nicht müde werdender Lagerfeld lebt im ewigen Selbstzitat und versucht das Erbe Coco Chanel´s für die Ewigkeit zu präparieren. Es gelingt ihm. Jedes Jahr.
Etwas verstörend finde ich den übermäßigen Gebrauch an Ballerinas. Sogar zu den bodenlangen Abendkleider!

Zum Vergrößern auf die einzelnen Bilder klicken:
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Fotos: yahoo, Reuters

Dolce & Gabbana Spring Ad 2008

Eine wahre Explosion an Farben im Detail, die mit der Fabriksumgebung perfekt kontrastieren. Dolce & Gabbana engagierten dazu drei Stars der Modelszene Jessica Stam, Lily Donaldson und Gemma Ward. Eine für D&G ungewöhnliche Kollektion, die erstmals den klaren Schnitt in den Hintergrund rückt. In meinen Augen besser als der hochgejubelte Lanvin-Ad (eigenartige Mischung aus Alien und Gottesanbeterin)

Keira Knightley: W-Magazine February Issue 08

2-08w-keiraknightley.jpgSuboptimal fällt mir ein, wenn ich Keira am W Magazine sehe. Ist die Denim-Renaissance schon mitsammen des all-over-Denim Looks wieder angebrochen oder warum hat sie das an?

Mehr schlecht als Recht ist auch das Styling ausgefallen. Fettige Haare und eingefallene Wangen. Heroin chic as its best.