LETZTE SHOW von der Modeschule Wien / Kunstuni Linz

Auch wenn ein Schimmer am Horizont einen neuen Bakk-Studiengang in Linz verspricht, wie erst kürzlich verlautbart wurde, soll er in der Tabakfabrik ein zu hause finden, so ist die einzigartige Kooperation mit der Modeschule Wien aus budgettechnischen Gründen trotzdem dahin.

Wir erinnern uns: In Österreich werden lieber Banken gerettet, als Bildungseinrichtungen.

Damit zeigte der Bakk-Studiengang seine LETZTE SHOW, die in vielfältigen Weisen die Arbeiten der Studierenden präsentierte. Die Grelle Forelle als Location konnte ich mir anfangs gut vorstellen, doch ein schmuckes, offenes Zelt am Vorplatz, das gleich neben dem idyllischen Donaukanal aufgebaut wurde, war der perfekte Rahmen.

Andrej Pejić soll in Sofia Coppolas “Little Mermaid” spielen

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Gerade erst ist Angelina Jolie in “Maleficent” im Kino als Verfilmung des Disney Klassikers Dornröschen unterwegs, schon geht es an die nächste Verfilmung. Nach Superhelden sind wohl Märchen dran und wenn es nach den neuesten Gerüchten aus Hollywood geht, ist Sofia Coppola nach ihrem letzten Flop “The Bling Ring” drauf und dran die kleine Meerjungfrau zu verfilmen. Können wir uns etwas besseres vorstellen? Ich nicht. Alleine auf den Soundtrack bin ich schon sehr gespannt.

Und wer darf als Fisch debütieren? Andrej Pejić! Das australische Model mit serbisch-kroatischen Wurzeln ist mit von der Partie. Übrigens hat MTV einen weiteren genialen Casting-Vorschlag: Tilda Swinton and David Bowie sollten die Eltern spielen.

Nach dem Klick gibt es schon mal einen Vorschlag, wie ein “Little Mermaid” Film von Coppola aussehen könnte …

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Veronica Dreyer – Couture Badeanzüge made in Austria

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Da sich der Sommer gerade im On/Off Modus befindet, mache ich heute einmal Halt bei einem mir eigentlich verhassten Thema: Bademode. Das hat sich binnen Sekunden geändert, als ich das neue Swim Couture Label Veronica Dreyer entdeckte. Mit minimalistischen Schnitten, perfekter Verarbeitung und einer ästhetisch perfekten Kampagne, die abseits des üblichen Arschwackel-Mainstreams liegt und mit der nurmehr sehr rar erscheinenden Ilvie Wittek, ist das Bild rund.

Doch was steht hinter dem Label? STYLEKINGDOM.com hat nachgefragt. read on

Free Template: Dein Wochenplan zum Workbook “Optimiere deinen Blog in 14 Tagen”

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Nächste Woche ist es endlich soweit! Das Workbook von Sandra (GirlsGuideToBlogging.de) und mir erscheint nach monatelanger Arbeit und Skype-Sessions zwischen den Kontinenten (Australien und Europa um genauer zu sein). Das Workbook wird kostenpflichtig sein, allerdings habe ich heute schon ein Goodie für jeden!

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Ihr könnte euch diese Templates im Stil des Workbooks runterladen, ausdrucken und als Arbeitsunterlage für euren Blog verwenden. Ich habe es auf einem starken Papier ausgedruckt und eine Schraubniete durch ein gestanztes Loch gezogen, um das ganze zu befestigen. Ihr könnt aber auch eine Kordel durchziehen und über eurem Schreibtisch auf einem Haken oder Nagel aufhängen, damit es immer in eurer Sichtweite ist. Eine weitere Idee: ein schönes Clipboard und dieses an eine Wand hängen.

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Nach den vielen Jahren Onlinetum ist mir in letzter Zeit immer mehr aufgefallen, wie gerne ich Dinge mit der Hand notiere und einen Notizblock stets auf meinem Tisch liegen habe, um die To Dos immer im Blickfeld zu haben. Es ist etwas ganz anderes etwas auf einem Papier durchzustreichen und dieses dann in den Papierkorb zu befördern, als etwas auf einem Monitor zu löschen. Dementsprechend ist auch dieses Template für alle Paperlovers gedacht.

Download-Link (ausserhalb von Stylekingdom)

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Yasmin Heinz: Eine Beauty-Legende in Wien

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headQuarters, die Visagisten- und Hair Styling Akademie in der Schleifmühlgasse, startete seine “Master Classes” mit Yasmin Heinz. Statt, wie leider bei uns üblich, ständig das Land zu verlassen, um sich weiterzubilden, wird man hier in kurzen Kursen (nur für Profis) von den ganz Großen lernen. Den Anfang machte Yasmin Heinz. Ihr Portfolio an Kunden und Magazinen ist zum Brechen voll – von . Ebenso ihr Gedächtnis für Geschichten, die sie von Carla Bruni (sie zitterte, als sie ihr den “perfekten” Lidstrich machen wollte), bis zur Diskussion mit Dita von Teese, als diese einmal auf ihren üblichen roten Lippenstift verzichten sollte, eine magische und völlig andere Dita kam plötzlich zum Vorschein, wie man in ihrem neuen Buch “Geschminkte Wahrheit” sehen kann. read on

Video: SHOW ANGEWANDTE 2014

Wie ich bereits in meinem Bericht über Rihanna erwähnt habe, ist mir die SHOW ANGEWANDTE heuer sehr anders erschienen als in den letzten Jahren. Ich unterstütze gerne die Modeklasse der Angewandten und publiziere sehr gerne den Livestream. Meinen Blog als Plattform zu bieten, wirft mit meiner privaten Meinung hier keine Differenzen auf. Das möchte ich gleich klar stellen.
Im Gegensatz zu den letzten Jahren, war es dieses Mal regelrecht erschütternd – vielleicht auch weil es einen so gar argen Kontrast bildete – wie angepasst die Kollektionen waren. Fast wie imaginäre, handzahme Vorstellungsgespräche wirkten sie. “Wollen die alle zu COS?”, flüsterte meine Sitznachbarin und ich muss ihr recht geben – was war denn bitte das? read on

“Team Rihanna” oder “Warum alle mal den Finger aus ihrem Mode-Popo ziehen sollten”

Die Oscars sind eine langweilige Veranstaltung und bis auf Lichtblicke wie Cate Blanchett vor gefühlten 100 Jahren in einer Givenchy Couture Robe, geht da sowieso jedes Jahr alles den Bach runter. Hauptsache nicht auffallen. Die “Wardrobe Malfunction” ist ja schließlich der First World Alptraum. Wenn bloß ein Nippel rausrutscht, ist sowieso schon alles vorbei.
Und genau durch diese Ängste und superkonservativen Auflagen sind die von überbezahlten Stylisten ausgewählten Roben so aufregend wie ein Kaffee bei einer Fast Food Kette. Wer brav “The Rachel Zoe Project” geguckt hat, der weiß, dass sich der amerikanische Geschmack nicht dazu entblödet, auch ein Chanel Couture Kleid umschneidern zu lassen, damit keine First World Alpträume passieren.

Doch ich schweife ab.

Rihanna ist gestern vom CFDA mit dem “Best Dressed Award” ausgezeichnet worden. Und die Welt zerreißt sich ihr Maul. Weil sie sich über Nippel a) keine Sorgen mehr machen muss (indirekt gesprochen) und b) weil sie sich einen Scheiß darum schert, was andere denken und das mit ihren Outfits auch gerne zeigt. Und dass das nicht mal die Süddeutsche schnallt, ist wirklich ein Armutszeugnis. Darum geht es bei Mode, oder habt ihr was nicht mitbekommen?

Würde sich noch jemand an einen BH von Madonna erinnern, wenn er rund und nicht kegelig gewesen wäre? Wo ist die Experimentierfreude hin, wenn sich alles nurmehr um “schön aussehen” dreht? Es hätte sich keiner aufgeregt, wenn eine Duchess of Cambridge den Award gewinnt. Der passt gerade zur gesellschaftlichen Stimmung: Ein langweiliger Sekretärinnen-Look. Da hat sich Princess Diana ja noch viel mehr erlaubt.

Rihanna ist eine Frau, die ihren Körper liebt und das was sie trägt, und es scheint einigen alleine bei diesem Gedanken schon alles zuwider zu laufen.

Mode in ihrem wahren Sinn gesprochen, ist es Grenzen auszuloten, die jedesmal durch den Anstoß neu durchbrochen werden, das sagt Rihanna auch in ihrer Dankesrede – “Rules are meant to be broken”. Vielleicht haben wir ja alle zuviel schon gesehen, um die vielen Grenzen, die wir selber durch das ständige Bilderbombardement sehen, verarbeiten zu können.

Ich bin jetzt kein Rihanna-Fan. Das Gedudel mit wackeliger Stimme ist mir schnuppe, doch ich bin definitiv in ihrem Team, wenn es darum geht, ihr einen Look, der all dem entspricht und all das ausdrückt, was sie ist, als Galgen zu basteln um sie zu diskreditieren.

Nachdem ich gestern bei der langweiligsten Show einer Abschlussklasse – ja, der Modeklasse – zugegen war, die mir die Haare aufstellte, was da alles an Statementlosigkeit und Ist-mir-wurscht-was-Politik-ist-Gehabe über den Laufsteg geschickt wurde (und das von einer Kunstklasse!), ist es doch Ausdruck dessen wohin sich Mode heute bewegt – einem angepassten Einheitsbrei, der sich gewaschen hat. Vielleicht war auch gerade das die Botschaft dahinter. Bei Marcus Karkhof, der an die 12 Looks im monochromen und absolut gleichen Sneaker/Jeans/Hoodie-Look über den Laufsteg schickte, hat man es wenigstens plakativ mitbekommen.

Elemental Child – Eine Sache der Krone

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Es gibt Prinzessinnen und es Königinnen. Kronen von “Elemental Child” sind eindeutig für zweiteres geschaffen. Geschliffene Bergkristalle, die in den Händen von Gilian Chadwick zu Preziosen mutieren für die man gerne die englischen Kronjuwelen stehen lassen würde. Fragile Stalagtiten, deren alleinige Anwesenheit bereits märchenhaftes in sich hat. Wer weiß, wer als nächstes um die Ecke kommt, um sie an sich zu reissen? Die böse Eiskönigin aus Narnia? Eventuell.

“Elemental Child” wird nicht über Etsy verkauft, sondern über einen eigenen Webshop und verfolgt man den hauseigenen Instagram-Kanal sind derzeit viele Bestellungen zu zukünftigen Königinnen unterwegs. Was man dann damit macht? Burger essen oder ins Kino. Ist doch ganz klar.

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foto/credit: Elemental Child

WANDA NYLON – Im Couture Look durch den Regen

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Gerade jetzt wo der Mai auf April macht, wären die Trenches (ist das die Mehrzahl von Trench?) perfekt für Pfützenhüpfen und lange Spaziergänge zur Straßenbahn oder durch die wolkenverhangenen Wiener Gassen. Leider spielt sich die Regenbekleidung im oberen Preissegment ab, weswegen ich bereits den Griff zu PVC-Plane und Isolier-Tape erwäge, um meinen Heißhunger auf die perfekte Transparenz-Couture zu stillen, die vom französischen Label WANDA NYLON entwickelt wurde.
Wer wünscht sich angesichts dieser Ausblicke nicht noch mehr Regen? Ich bin dabei! Und für die Pflanzen ist es sowieso besser. Hat schon die Oma gesagt.

Übrigens wurde Wanda Nylon gerade von der Vogue Italia und Steven Meisel zum “Look of the Moment” klassifiziert. Ein wunderschönes Video, das besser als das aktuelle Lookbook (Brrrr) ist, könnte ihr hier sehen. Warum dazu dieses abscheuliche “Happy Birthday” Lied geträllert wird, weiß ich auch nicht.

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