Yasmin Heinz: Eine Beauty-Legende in Wien

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headQuarters, die Visagisten- und Hair Styling Akademie in der Schleifmühlgasse, startete seine “Master Classes” mit Yasmin Heinz. Statt, wie leider bei uns üblich, ständig das Land zu verlassen, um sich weiterzubilden, wird man hier in kurzen Kursen (nur für Profis) von den ganz Großen lernen. Den Anfang machte Yasmin Heinz. Ihr Portfolio an Kunden und Magazinen ist zum Brechen voll – von . Ebenso ihr Gedächtnis für Geschichten, die sie von Carla Bruni (sie zitterte, als sie ihr den “perfekten” Lidstrich machen wollte), bis zur Diskussion mit Dita von Teese, als diese einmal auf ihren üblichen roten Lippenstift verzichten sollte, eine magische und völlig andere Dita kam plötzlich zum Vorschein, wie man in ihrem neuen Buch “Geschminkte Wahrheit” sehen kann. read on

Video: SHOW ANGEWANDTE 2014

Wie ich bereits in meinem Bericht über Rihanna erwähnt habe, ist mir die SHOW ANGEWANDTE heuer sehr anders erschienen als in den letzten Jahren. Ich unterstütze gerne die Modeklasse der Angewandten und publiziere sehr gerne den Livestream. Meinen Blog als Plattform zu bieten, wirft mit meiner privaten Meinung hier keine Differenzen auf. Das möchte ich gleich klar stellen.
Im Gegensatz zu den letzten Jahren, war es dieses Mal regelrecht erschütternd – vielleicht auch weil es einen so gar argen Kontrast bildete – wie angepasst die Kollektionen waren. Fast wie imaginäre, handzahme Vorstellungsgespräche wirkten sie. “Wollen die alle zu COS?”, flüsterte meine Sitznachbarin und ich muss ihr recht geben – was war denn bitte das? read on

“Team Rihanna” oder “Warum alle mal den Finger aus ihrem Mode-Popo ziehen sollten”

Die Oscars sind eine langweilige Veranstaltung und bis auf Lichtblicke wie Cate Blanchett vor gefühlten 100 Jahren in einer Givenchy Couture Robe, geht da sowieso jedes Jahr alles den Bach runter. Hauptsache nicht auffallen. Die “Wardrobe Malfunction” ist ja schließlich der First World Alptraum. Wenn bloß ein Nippel rausrutscht, ist sowieso schon alles vorbei.
Und genau durch diese Ängste und superkonservativen Auflagen sind die von überbezahlten Stylisten ausgewählten Roben so aufregend wie ein Kaffee bei einer Fast Food Kette. Wer brav “The Rachel Zoe Project” geguckt hat, der weiß, dass sich der amerikanische Geschmack nicht dazu entblödet, auch ein Chanel Couture Kleid umschneidern zu lassen, damit keine First World Alpträume passieren.

Doch ich schweife ab.

Rihanna ist gestern vom CFDA mit dem “Best Dressed Award” ausgezeichnet worden. Und die Welt zerreißt sich ihr Maul. Weil sie sich über Nippel a) keine Sorgen mehr machen muss (indirekt gesprochen) und b) weil sie sich einen Scheiß darum schert, was andere denken und das mit ihren Outfits auch gerne zeigt. Und dass das nicht mal die Süddeutsche schnallt, ist wirklich ein Armutszeugnis. Darum geht es bei Mode, oder habt ihr was nicht mitbekommen?

Würde sich noch jemand an einen BH von Madonna erinnern, wenn er rund und nicht kegelig gewesen wäre? Wo ist die Experimentierfreude hin, wenn sich alles nurmehr um “schön aussehen” dreht? Es hätte sich keiner aufgeregt, wenn eine Duchess of Cambridge den Award gewinnt. Der passt gerade zur gesellschaftlichen Stimmung: Ein langweiliger Sekretärinnen-Look. Da hat sich Princess Diana ja noch viel mehr erlaubt.

Rihanna ist eine Frau, die ihren Körper liebt und das was sie trägt, und es scheint einigen alleine bei diesem Gedanken schon alles zuwider zu laufen.

Mode in ihrem wahren Sinn gesprochen, ist es Grenzen auszuloten, die jedesmal durch den Anstoß neu durchbrochen werden, das sagt Rihanna auch in ihrer Dankesrede – “Rules are meant to be broken”. Vielleicht haben wir ja alle zuviel schon gesehen, um die vielen Grenzen, die wir selber durch das ständige Bilderbombardement sehen, verarbeiten zu können.

Ich bin jetzt kein Rihanna-Fan. Das Gedudel mit wackeliger Stimme ist mir schnuppe, doch ich bin definitiv in ihrem Team, wenn es darum geht, ihr einen Look, der all dem entspricht und all das ausdrückt, was sie ist, als Galgen zu basteln um sie zu diskreditieren.

Nachdem ich gestern bei der langweiligsten Show einer Abschlussklasse – ja, der Modeklasse – zugegen war, die mir die Haare aufstellte, was da alles an Statementlosigkeit und Ist-mir-wurscht-was-Politik-ist-Gehabe über den Laufsteg geschickt wurde (und das von einer Kunstklasse!), ist es doch Ausdruck dessen wohin sich Mode heute bewegt – einem angepassten Einheitsbrei, der sich gewaschen hat. Vielleicht war auch gerade das die Botschaft dahinter. Bei Marcus Karkhof, der an die 12 Looks im monochromen und absolut gleichen Sneaker/Jeans/Hoodie-Look über den Laufsteg schickte, hat man es wenigstens plakativ mitbekommen.

Elemental Child – Eine Sache der Krone

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Es gibt Prinzessinnen und es Königinnen. Kronen von “Elemental Child” sind eindeutig für zweiteres geschaffen. Geschliffene Bergkristalle, die in den Händen von Gilian Chadwick zu Preziosen mutieren für die man gerne die englischen Kronjuwelen stehen lassen würde. Fragile Stalagtiten, deren alleinige Anwesenheit bereits märchenhaftes in sich hat. Wer weiß, wer als nächstes um die Ecke kommt, um sie an sich zu reissen? Die böse Eiskönigin aus Narnia? Eventuell.

“Elemental Child” wird nicht über Etsy verkauft, sondern über einen eigenen Webshop und verfolgt man den hauseigenen Instagram-Kanal sind derzeit viele Bestellungen zu zukünftigen Königinnen unterwegs. Was man dann damit macht? Burger essen oder ins Kino. Ist doch ganz klar.

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foto/credit: Elemental Child

WANDA NYLON – Im Couture Look durch den Regen

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Gerade jetzt wo der Mai auf April macht, wären die Trenches (ist das die Mehrzahl von Trench?) perfekt für Pfützenhüpfen und lange Spaziergänge zur Straßenbahn oder durch die wolkenverhangenen Wiener Gassen. Leider spielt sich die Regenbekleidung im oberen Preissegment ab, weswegen ich bereits den Griff zu PVC-Plane und Isolier-Tape erwäge, um meinen Heißhunger auf die perfekte Transparenz-Couture zu stillen, die vom französischen Label WANDA NYLON entwickelt wurde.
Wer wünscht sich angesichts dieser Ausblicke nicht noch mehr Regen? Ich bin dabei! Und für die Pflanzen ist es sowieso besser. Hat schon die Oma gesagt.

Übrigens wurde Wanda Nylon gerade von der Vogue Italia und Steven Meisel zum “Look of the Moment” klassifiziert. Ein wunderschönes Video, das besser als das aktuelle Lookbook (Brrrr) ist, könnte ihr hier sehen. Warum dazu dieses abscheuliche “Happy Birthday” Lied geträllert wird, weiß ich auch nicht.

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Im Moment haben es alle mit … Brüsten

Was wäre passiert, wenn die Vengaboys auf der Angewandten gelandet wären? Ihr neues Video, das zur WM in Brasilien gelauncht wurde, wäre dann wahrscheinlich als künstlerischer Geniestreich tituliert worden. So ist er einfach nur … bizarr blöd und eventuell sexistisch – je nach betrachtungsweise. Aber die Entscheidung überlasse ich euch, denn der Trailer der SHOW ANGEWANDTE 2014 hat auf ebenso bizarre Art und Weise die fleischlichen Vorlieben geteilt. Überhaupt scheint man sich in Hipsterkreisen gerade gerne an vollgespritzten Damen zu begeilen. Ist ja so … anders. Da fühlt man sich ganz special wenn dann die Frau Lugnerkolibri bei der Rathaus-Station mit einem aussteigt. Oder so.

Apropos begeilen. Am 3. Juni, um 19.30 wird auf diesem Kanal der Livestream der SHOW ANGEWANDTE laufen!

Madonna und Katy Perry am V Magazine

Die eine zu erkennen, die andere eher nicht. Madonna und Katy Perry geben eine Pornoversion des “Schneeweisschen und Rosenrot”-Effekts am Cover des V Magazins ab. Das hat sich ja schon in der Vergangenheit mit anderen Stars geschönt, die ebenfalls kaum zu erkennen waren.

Gucci startet seine Beauty-Linie mit Prinzessin Charlotte Casiraghi

"gucci startet mit casiraghi beauty collection"Die passionierte Turnierreiterin wird schon seit Jahren von Gucci ausgestattet, doch jetzt geht die Zusammenarbeit über bestickte Pferdedecken hinaus: Die monegassische Prinzessin wird das Gesicht der “Gucci Cosmetics Collection”, die im September 2014 enthüllt wird. Ja, richtig gehört: Gucci hat noch keine Beauty. Im Gegensatz zu Chanel oder Dior. Aber auch Louis Vuitton hinkt in dieser Entwicklung vollkommen hinterher. Im Gegensatz zu Gucci gibt es hier nicht einmal ein Parfum! Das soll sich aber auch bald ändern. Wenn es wahr ist, erscheint noch dieses Jahr ein Duft der Marke mit den berühmten Inititalen. Übrigens gab es vor 20 Jahren bereits ein Parfum namens “Eau de Voyage”. Das wurde allerdings, LuxuryActivist.com nach, so schlecht vermarktet, dass es bald wieder eingestellt wurde.

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