Stylekingdom.com und theLipstick.net organisieren den TOP SWAP am 16.11.2013

Topswap

Am 16. November ist es soweit: Im Wiener Novomatic Forum, gleich am Naschmarkt, wird geswappt was das Zeug hält. Ihr könnt an diesem Tag von 11.00 bis 22.00 kommen und 5 Teile gegen “neue” einttauschen. Dinge, die man einst voller Begeisterung gekauft hat und sich dann doch nicht als neue Lieblingsteile entpuppt haben, oder Sachen an denen ihr euch schon sattgesehen habt, können hier im Sinne der Nachhaltigkeit eingetauscht werden.
TOP SWAP ist ein Tausch-Konzept, das von Cloed Baumgartner (Co-Gründerin des Modepalast) und Chris Schnagge initiiert wurde und anonymisiert, fair und offen für alle ist. Das heißt im Gegensatz zu anderen Tausch-Parties geht man nicht von Stand zu Stand und tauscht, sondern gibt seine Sachen am Eingang ab und kann dann neue Sachen aussuchen.Die Teilnahmeregeln findet ihr auf TopSwap.at
Eine Anmeldung über diesen Link ist unbedingt erforderlich!
PS: Wir brauchen noch unbedingt freiwillige Helferleins, die uns im Zeitraum von 16.00 bis 22.00 unterstützen! Bitte meldet euch bei team@topswap.at – wir freuen uns auf euch!

Foto: Michéle Pauty Photography

 

KLEIDER BAUER startet in den Sonderverkauf

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Vila, Vero Moda, Levi’s, ONLY, G-Star, Armani Jeans und noch viele andere Marken warten ab 4. November bei KLEIDER BAUER im Sonderverkauf – darunter kuschelige Winterjacken und Mäntel, funkelnde Accessoires, viel Strick und eine sehr große Auswahl an Jeans in Trend-Farben wie Grau oder Bordeaux. Wer sich nicht entscheiden kann, sollte jetzt schon an das eine oder andere Weihnachtsgeschenk denken, das man hier günstiger abstauben kann.

Achtung: Der Sonderverkauf geht nur bis 9. November in allen Filialen, also schnell sein! Eine Reise nach Mailand könnt ihr übrigens auch gewinnen: dazu müsst ihr einfach nur auf die Facebook Seite von KLEIDER BAUER gehen, um mehr zu erfahren.
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INDIE wird 10!

 photo indiecover_zps31c268ac.jpegFeierbare Pionierarbeit im Printmediensektor gab und gibt es immer weniger, da freut es umso mehr, dass das INDIE mit seinen 10 Jahren zu einem wahren Urgestein herangewachsen ist, das Dank dem unermüdlichen Team rund um Kira Stachowitsch und Clemens Steinmüller nach einer Dekade bekannter ist denn je zuvor, auch in Englisch erscheint und auf verschiedenen Kontinenten gelesen und verschlungen wird.

Wäre das noch nicht genug, kam dann noch das Schwestermagazin material girl dazu, sowie der Blog The Pet Fanclub, der mit all dem gefüttert wird, was aus den kreativen Zellen des plastic media Büros hüpft. Vorbildlicher könnte man es nicht machen! Auch  die einzeiligen Coverheadlines wie “Jesus wants me for a sunbeam” oder “Bang Bang you’re dead” sind literaturnobelpreisverdächtig und Parties im Feenzelt des Praters mit einer bedüdelten, Lady Gaga gröhlenden Jazz Gitti an den Turntables werden in die Geschichte eingehen!

Happy Birthday, INDIE! WE LOVE YOU!

Es kann wieder eingereicht werden – “STEFFL Best Newcomer” geht in die dritte Runde!

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Shakkei (Gabriel Baradee) und Rebekka Ruétz haben die letzten beiden Jahre für sich erfolgreich entschieden. Nach einem halbjährigen Kampf um den Titel – mehrere Auswahlrunden mussten dabei bestanden werden – durften sie sich über 10.000 Euro und einen eigenen Corner für Herbst/Winter der kommenden Saison im Steffl Department Store freuen.

Und dieses Jahr wird alles noch größer! Ich freue mich wieder in der Jury zu sein und die jungen Designtalente zu sehen und ihre Ideen zu hören. Und ein weiterer Bonuspunkt, der die Arbeit der Jury allerdings nicht weniger macht: der Wettbewerb beschränkt sich zum ersten Mal nicht auf Österreich.

Labels, die in Deutschland und in der Schweiz zu hause sind, werden dieses Jahr auch in den Wettbewerb aufgenommen.

Verliehen wird der “STEFFL Best Newcomer” bei den Vienna Awards for Fashion & Lifestyle im Frühjahr 2014, wo die drei FinalistInnen ihre Kollektionen auch in einer Laufsteg Show präsentieren.

Die Kriterien:
  • Das Label existiert nicht länger als drei Jahre und ist in Deutschland, Österreich oder der Schweiz ansässig
  • Der Designer/die Designerin ist nicht älter als 30 Jahre.
  • Es ist eine regelmäßige Produktion vorweisbar in üblichen Kollektionszyklen
  • Eine schulische Designausbildung ist nicht zwingend
  • Anforderungen an die zu entwerfende Kollektion:
    - Ready-to-wear
    - Womenswear oder Menswear
    - Die Kollektion muss ins Bild der Abteilung DISTRICT1 passen
    - Saison Herbst/Winter 2014
    - 10 komplette Looks müssen in der Laufsteg-Präsentation bei den Vienna Awards gezeigt werden.

Informationen und Teilnehmer-Sheets bekommen interessierte Labels über die Emailadresse newcomer.steffl@vienna-awards.at

foto/credit: Shakkei: Stylekingdom, Rebekka Ruétz: Jürgen Hammerschmid

Was haben Zalando und Alexander McQueen gemeinsam? Fair gearbeitet wird woanders.

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Ich habe mich in letzter Zeit immer öfter und intensiver mit dem Thema der Ausbeutung in der Textilindustrie beschäftigt und ich werde dazu in unbestimmter Zeit meinen Blickwinkel auf die ganze Sache präsentieren.

Doch ein Intro, das ich heute hier und jetzt beginnen werde, ist der Irrglaube, dass Ausbeutung in der Modeindustrie stets in einem fernen, fernen Land namens Bangladesch oder Vietnam stattfindet. Nur dort würden die Näherinnen und Näher malochen. Ist es nicht wunderbar, dass das alles so weit weg ist? Wir können immer wieder den Kopf schütteln, wenn es in der Primetime läuft und damit hat sich die Sache. Dann können wir weitermachen.

Denkste.  read on

Christopher Bailey wird noch einmal befördert

Burberry wäre ohne seinen Einfluss nicht die Marke, die wir heute kennen. Seit Jahren ist Christopher Bailey der Creative Director, jetzt sitzt er bald auf noch einem Stuhl: als CEO. Seine Vorgesetzte Angela Ahrendts verabschiedet sich Mitte nächsten Jahres in Richtung Apple, sie soll für das Store Design gleich unter Apple-Chef Tim Cook arbeiten, und dann übernimmt Bailey ihre Position. Das klingt nach ziemlich viel Arbeit. Alles Gute, Mr. Bailey!

Übrigens: Woher kommt die Apple-Connection Frau Ahrendts? Ist die Tatsache, dass die letzte Fashion Show der Spring/Summer 2014 Collection mit iPhone 5S gefilmt wurde, ein Indiz? Das hat allerdings Bailey eingefädelt, der mit Jonathan Ive, Apple’s Senior Vice President der Designabteilung, befreundet ist. Hier könnt ihr lesen, wie 14 iPhones dafür in Stellung gebracht werden mussten. Die erste Person, die von der Modeseite zu Apple wechselt, ist Angela Ahrendts nicht. Erst im letzten Jahr hat Yves Saint Laurent CEO Paul Deneve Frankreich gegen Kalifornien getauscht.

Quelle: WWD

Michael Kors kommt in die SCS

Das Gerücht über das ich euch bereits am 1. Juli 2013 berichtet habe, hat sich bestätigt. Michael Kors wird seinen ersten Flagshipstore in Österreich in der SCS eröffnen. Warum ausgerechnet dort und nicht in der Innenstadt? Da scheiden sich wohl die Geister.Nachdem letzte Woche die erste Make up Kollektion mit Düften unter (Lizenznehmer Estée Lauder) präsentiert wurde, die ab sofort bei Douglas erhältlich ist, wurde auch gleich die Store Eröffnung bestätigt. “Es soll in diesem Jahr noch soweit sein!”, so die Votragende von Estée Lauder. Michael Kors und sein Konzern sind auf Weltexpansionskurs. Das merkt man auch an den astronomischen Taschenverkäufen, die im letzten Jahr um 103% gestiegen sind.

Über die SCS Job Research Seite findet man bereits eine Ausschreibung für einen “Sales Supervisor”. Mehr dazu hier, wenn ihr weit nach unten scrollt.

michael kors scs

“Die Presse”: Kontrollamt wirft Unit F “In-sich-Geschäfte” vor

Wie wohl jedermann in der Wiener Modeszene bekannt, wird die Unit F in Zukunft sich nicht mehr um die Vergabe der Modeförderungen kümmern. Das festival for fashion & photography hingegen schon noch. Es wurde heuer nur statt im Juni im November stattfinden. Wäre die veranstaltende Unit F doch lieber bei ihrem alteingessenen Termin geblieben, denn es kommen gerade nicht so nette Neuigkeiten ans Tageslicht, die ihnen Misswirtschaft vorwirft. In dem von Daniel Kalt in “Die Presse” publizierten Artikel “Ein Ende mit Schrecken” wird ein 72-seitiges Dokument des Kontrollamts zitiert, in dem von “Spärenvermischung” in der Auftragsvergabe an nahestehende Agenturen die Rede ist. Andreas Oberkanins und Ulrike Tschabitzer-Handler sprechen von einer “Hexenjagd”. Allerdings gibt Tschabitzer-Handler zu, dass die Auftragsvergabe in der Creative Industries an Menschen “mit denen man in einem Freundschafts- oder Naheverhältnis steht, besonders verbreitet”, ist. Dass erst die neu gegründete “Austrian Fashion Association”, die ab sofort die Modeförderungen vergibt, transparente Controlling Methoden bekommt, ist eine andere Sache.
Auszug aus dem Bericht:
7.3.1 So ließ sich ein Mitglied der Geschäftsführung ein Privattraining in einem Fitnessstudio in der Höhe von 183,33 EUR (exkl. USt) vom Verein Unit F bezahlen. Eine Vielzahl an Kleinbetragsrechnungen ließ nach Ansicht des Kontrollamtes nach der Art der gekauften Produkte so wurden u.a. Waschmittel, Delikatess-Gurken, Cremespinat, Avocados, Süßigkeiten usw. erworben – eher auf einen Kauf für einen Privathaushalt als auf einen betrieblichen Zweck schließe. Befragt nach dem betrieblichen Zusammenhang dieser Aufwendungen wurde vom Verein Unit F angegeben, dass diese Zahlungen auf das Verrechnungskonto des Mitgliedes der Geschäftsführung gebucht wurden und somit den Verein nicht belasteten. Dazu war vom Kontrollamt zu bemerken, dass die Verrechnungsforderung des Vereines Unit F gegen das betroffene Mitglied der Geschäftsführung im Prüfungszeitraum von rd. 2.457 EUR im Jahr 2009 auf rd. 10.196 EUR im Jahr 2011 kontinuierlich anstieg, was einem permanenten zinsenlosen Darlehen ohne jegliche erkennbare Tilgungsschritte nahe kam.
7.3.2. Außerdem war festzustellen, dass hochpreisige Kleidungsstücke vom Verein angeschafft wurden. So wurde vom Verein z.B. ein Herrenanzug samt Änderungskosten in der Höhe von 799 EUR angeschafft. Laut Angabe des Vereines Unit F dienten diese Ankäufe der Ausstattung der Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter und einer Anschaffung im Rahmen des Fundus für Fotostyling. In diesem Zusammenhang wies das Kontrollamt darauf hin, dass die Ausstattung der Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter, auch wenn es sich um einen Modeverein handelt, nicht vom Vereinszweck mitumfasst ist. Vom Verein Unit F wurde nachträglich dazu angegeben, dass die Anschaffung dieses Anzuges ursprünglich durch den Verein Unit F erfolgte. Da der Anzug aber für den Verein A benötigt wurde, wurden die Kosten diesem weiterverrechnet.

Stellungnahme des Vereines Unit F büro für mode:
Zum angekauften Anzug ist zu sagen, dass dieser 1. an den Verein A weiterbelastet wurde, da er im Zusammenhang mit dessen Tätigkeit Verwendung fand und 2. dass, auch wenn dies vom Kontrollamt anders gesehen wird, ein Mitarbeiter und somit Repräsentant einer Organisation, die Kompetenz im Bereich höchstwertiger Designermode vermitteln soll, in unmittelbarer Ausübung seiner Tätigkeit einen gewissen höherwertigen Bekleidungsstil entsprechen sollte.

“Die Modeplattform Unit F erhielt zwischen 2000 und 2012 vier Millionen Euro an Subventionen von Stadt und Bund, um Designer zu fördern. Allerdings kamen bis zu 70 Prozent des Steuergeldes nicht bei ihnen an – weil die Geschäftsführer Geld für private Zwecke verwendeten und (nebenbei) gut honorierte Aufträge an Freunde vergaben – ohne nachvollziehbare Gegenleistung, kritisiert das Kontrollamt die Plattform (sie ist heute nicht mehr für die Stadt Wien tätig). Die nachträglichen Rechtfertigungn der Geschäftsführer nennt das Kontrollamt zweifelhaft und oft nicht nachprüfbar. Beispiel: Übernachtungen in teuren Hotels zu Silvester. Selbst der Kauf eines offenbar privaten Staubsaugers mit Fördergeld wurde registriert.”

- Die Presse, 12.10.2013