Shooting Prejudice

Die Ausstellung Shooting Prejudice ist ab sofort, und noch bis 2. April, zu sehen. Gezeigt werden Fotografien der weißrussischen Künstlerin Jane Doe, Happy-Shooting-Zeichnungen von Leunam Sarg und Geldgaumenfreuden des Hauses Gras CEO Manuel Gras. Eröffnet wurde am Donnerstag. Ich durfte vorab schon mal einige Eindrücke festhalten.

Infos zur Ausstellung:

Das Projekt „Kunst zum Erschießen“ des Hauses Gras zielt darauf ab, elementare Einstellungen, Ideen und Glaubensgrundsätze in Bezug auf, den Umgang mit und das Verhältnis zur Kunst zu reflektieren und sich dessen Verantwortung in jeglicher Hinsicht bewusst vor Augen zu führen und darüber zu sinnieren. Kunst zu erschaffen, zu veröffentlichen, auszustellen aber auch diese zu kaufen und zu besitzen ist ein Prozess höchster Verantwortung – sowohl auf Seiten der Produzenten als auch der Konsumenten. Um diese Reflexion anzustoßen ruft das Haus Gras zu den Waffen und propagiert einen aktiven Vergleich zwischen dem Verantwortungsbewusstsein in der Sphäre der Kunst und des Einsatzes von Schusswaffen. Vor dem Hintergrund der Diktatur des Konsumenten intendiert das Haus Gras eine Analogie zwischen dem Akt des Kaufens von Kunst und dem Beschuss eines Bildes zu zeichnen. Erst der Konsument beziehungsweise der Käufer deklariert Kunst zur Kunst. Schuss um Schuss und Euro für Euro.

SHOOTING PREJUDICE at ADVANCED MINORITY CUBICLE – Contemporary Artspace
Westbahnstrasse 22 . Ecke Zieglergasse . 1070 Wien
von 26. Februar 2010 bis 2. April 2010
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 13-18 Uhr

foto/credit: Teresa | colazionearoma.com

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