Von der Liliputbahn im Wiener Prater bin ich schon mein ganzes Leben begeistert, wie sie da unbeirrt von allem technischen Fortschritt lautstark durch den Wald fährt. Quietsch, Kurve links, quietsch, brems, Kurve rechts. Und das nicht gerade langsam.
Durch den dubiosen Teil wo man sich gerne fragt wer da jetzt gerade im parkenden Auto saß und ob man vielleicht noch ein bisschen schneller fahren könnte, vorbei an der Pratersauna und diversen Geisterbahnen geht es in die Tiefen des grünen Praters. Irgendwo da versteckt tauchten dann die Models auf, sie zeigten Stücke von NOC, Natures of Conflict. Die Hüte, die auch auf den Fotos zu sehen sind, waren von Mühlbauer. Mein großer Respekt gilt den Models, denn ich möchte mir nicht ausmalen was dann am späteren Abend passierte als das zweite Mal an diesem Tag das wohl stärkste Gewitter überhaupt einsetzte. Nachdem es nämlich ein solches schon am früheren Nachmittag gegeben hatte, durften sie (und kurz auch ich) durch den Schlamm wühlen, gehen war da nicht so wirklich möglich. Meine Schuhe sind vorest außer Gefecht gesetzt, dafür bin ich seit langem wieder einmal mit meiner Lieblingsbahn gefahren und muss sagen, dass die Mischung aus “normalen” Prater Besuchern “Schau mal Oma was machen die Frauen da im Wald?” und Besuchern des 11 festivals durchaus unterhaltsam war.
© Teresa Hammerl





Sehr cooles Konzept, dachte es fällt aus wegen dem Gewitter, Respekt an die Models!
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