Das Internet lasse ich zu Hause, wenn ich in den Urlaub fahre.

Hallo, ja. Ich bin es noch, Teresa. Ihr habt euch nicht verklickt. Ich möchte euch heute eine kleine Geschichte vom mobilen Internetnutzen erzählen.

Smartphone aus! Urlaub! Was für ein Quatsch. Wenn ich das schon lese, dass Leute meinen, für den Urlaub Vorschriften zu erlassen. Spann mal aus, kein iPhone. Kein Roaming. Kein iPad. Ich glaube, es hackt!

Eben dies schrieb Nico Lumma, im letzten Jahr, in einem Blogpost.

Auch in diesem Jahr habe ich eben diesen Post wieder herausgekramt, weil ich mir etwa 35 mal täglich (und zwar nicht nur im Urlaub) anhören kann, dass ich mein iPhone und iPad zu viel nutze. Das ist Blödsinn. Oder nicht?

Es musste nämlich 2013 werden, damit ich da mal ernsthaft drüber nachdenke. Es musste auch 2013 werden, bis mir ganz viele Menschen sagen, dass ich da nicht immer SMS schicken soll am iPhone, das sei unhöflich.

Eines möchte ich klarstellen: SMS schicke ich nicht. Ich arbeite. Und ich erkläre es nicht mehr. Ich habe es ehrlich satt jedes Mal, wenn ich mein Smartphone in die Hand nehme, erklären zu müssen, was ich da mache. Ich meine ganz ehrlich: Das mit der mobilen Internetnutzung hat sich dann auch mal herumgesprochen, richtig?

Ich gebe außerdem zu: Arbeiten und Sozialmedien machen mir Spaß. Ich schreibe nicht nur in Bewerbungen, dass ich im Internet wohne. Ich tue es wirklich. Ich will deshalb da auch in meiner Freizeit nicht weg, ich will nämlich gerade in meiner Freizeit Zeit zu Hause verbringen. Versteht ihr, ja?

Trotzdem: Entschleunigen ist was Gutes. Ist wichtig und darf man besonders im Urlaub machen. Manchmal ist es schwer Arbeit und Privates voneinander zu trennen, vor allem wenn die beruflichen Kontakte auch die privaten Freunde sind. Schnell möchte man da mal jemandem einen Gefallen machen, doch noch ein Mail oder sonst irgendwas beantworten, ohne dem die Welt nicht überleben würde.

Ist aber Blödsinn, weil ich bin nämlich mündiger Internetnutzer und ich kann auch im Roaming entscheiden, was ich beantworten will und was nicht. Welches Mail ich zulasse und welche Facebook Nachricht mir egal ist. Und wenn ich das nicht kann, dann bin ich sowieso kein Internetbewohner.

Das mit dem zwei Wochen ohne Internet am Strand liegen will ich aber trotzdem einmal ausprobieren. So wie damals, als ich keine Bücher mitnahm und einfach durchgeschlafen habe.

Das hat jetzt aber eigentlich gar nicht so viel mit dem Smartphone, dem Internet und dem überhaupt zu tun. Das hat vielmehr was mit mir selbst zu tun. Dass man sich treiben lässt und immer abrufbar sein will. Internet zu Hause lassen löst diese Grundeinstellung aber nicht. Nervös bleib ich auch da. Nämlich deshalb weil mir das Internet Spaß macht.

UND JA, DAS INTERNET MACHT MIR SPASS! DAMIT MUSS MAN ERST EINMAL KLARKOMMEN. IHR DUERFT EUCH ABER ZEIT LASSEN, UM DAS ZU VERSTEHEN. ABER NERVT MICH BIS DAHIN NICHT. DANKE.

Dies war eine Aufregung. Keine Internet- und Offlinenutzer sollen damit verletzt werden. Weil <3. Ihr kennt das.

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One thought on “Das Internet lasse ich zu Hause, wenn ich in den Urlaub fahre.

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