Liebe ist.

Nachfolgender Text soll keinerlei persönlichen Charakter haben. Es geht dabei nicht um mich, sondern wurde von jemand anderen geschrieben, der seine Gefühle in einen Text verfassen wollte. Weil es so schön geworden ist soll dieser Text nun an dieser Stelle veröffentlicht werden.

Liebe. Mit einem Punkt oder mit drei Punkten nach dem Wort. Liebe… Etwas, ein Gefühl, dass man nicht einfach so abschalten kann. Menschen kommen ins Leben, Menschen gehen wieder. In manche von ihnen verliebt man sich, für manche schwärmt man, manche bedeuten einem alles. Diese verlassen einem nie wieder, sie bleiben für immer ins Herz geschlossen, egal was passiert, egal wie sehr es schmerzt. Nur mit ihnen schafft man es auch die aller schwierigsten Zeiten zu überstehen, ihnen kann man auch Dinge verzeihen die man eigentlich nicht mal in der eigenen Familie verzeihen würde. Untreue, Lügen, Trennung, unüberwindbare Differenzen… Die Zeit heilt alle Wunden. Gibt man sich nur genug Zeit kann man alles überstehen, man kann unendlich viele Kapitel im gemeinsamen Buch verfassen ohne dabei die alten Kapitel wie einen Stein im Herzen mittragen zu müssen. Die Kapitel sind gelesen und geschrieben, sie gehören zur Geschichte dazu, sie sind Teil einer gemeinsamen Zeit, aber sie haben keinen Einfluss auf die Gegenwart. Die scheinbar endlose gemeinsame Vergangenheit gibt einem ein Gefühl von Sicherheit, die Sicherheit die man nur hat wenn man eine Person getroffen hat mit der man sich bedingungslos versteht. Seelenverwandt? Kann es sein, dass zwei verbundene Seelen einander wieder finden egal wann und wo sie getrennt wurden? Egal wie sehr sie sich sprachlich, kulturell und gesellschaftlich unterscheiden? Kann Liebe eine dermaßen große Anziehungskraft haben?

Es sind die kleinen Dinge die ein Zusammensein besonders machen, die kleinen Dingen die plötzlich die Welt bedeuten teilt man sie mit jemanden von dem man sich so sehr angezogen fühlt. Eine Berührung am Arm im Vorbeigehen, die Aufforderung zum Tanzen bei einem romantischen Lied, das gemeinsame Liegen am Sofa nach einem anstrengenden Tag, die Selbstverständlichkeit einer Berührung beim Einschlafen… all das sind Dinge die das Leben ausmachen, die das Leben lebenswert machen, teilt man sie mit jemanden der einem ein Leben über begleitet. Ich hörte einst, dass man nicht nach einem Partner, sondern nach einem Zeugen fürs Leben sucht, da alles erst dann Bedeutung bekommt wenn man es mit jemanden gemeinsam erleben kann. Dies mag nicht so falsch sein, ist doch das Gefühl gemeinsame Erinnerungen zu haben eines der schönsten Gefühle die es gibt.

Ich weiß nicht in welchen Kapitel wir mittlerweile angekommen sind, wie viele Kapitel wir noch schreiben werden oder wie das nächste heißen wird. Ich weiß nur, dass ich unser Buch immer aus dem Regal holen kann, egal ob es einmal fertig geschrieben sein wird, noch unvollendet ist oder vielleicht sogar einmal einen zweiten Teil bekommt. Alles kann passieren, aber verschwinden wird es nie.

dimmi almeno che non è vero…

Es ist wieder Zeit hier ein bisschen was von Gianna Nannini zu erwähnen. Den Song Salvami singt sie zusammen mit Giorgia. Es gibt wohl kaum eine italienische Sängerin bei der es wie bei Gianna Nannini genügt den Lautsprecher auf ganz laut zu drehen, die Musik auf sich wirken zu lassen und zu wissen, dass Liebe gar nicht so schlimm ist. Wobei… schlimm ist sie schon, trotzdem gehört sie zum Leben dazu und drückt das aus was ich gerne immer wieder vergesse. Man fühlt sich lebendig auch wenn das Gefühl jemand zu vermissen manchmal unerträglich ist. Ama per sempre!

miracle. love. leave. live.

I haven’t been writing a lot here since some time. Don’t know why, just sometimes it’s really difficult to describe what you feel. When it comes to describing emotions I always prefer to say it with a song. There’s no better way to describe something than with music. It takes you somewhere you’ve been, somewhere you will be or somewhere you’ve been with someone. 2010. The first month is nearly over, already. When I think about my New Year’s resolutions it’s the same as always. They were an inspiration but in the end I did what I felt I have to do. Is that always the best for me? For sure not. But life’s not always about what’s the best, it’s about being with the people you love (not like). If they make you suffer and cry, it would probably be better just to leave… to go and get over it. But I like to stay. There’s that inner voice (really have no idea where it comes from) telling me, it’s a bad situation but it will take you somewhere good. It will (and for sure I don’t mean that this happens with every bad situation! but with some you know it will…). To say it with the words of Whitney Houston, I will always love you. That takes me back to the music: If I listen to that song I have to cry every single time. But that’s nothing I don’t like. It’s actually something really really good if you know there’s something (someone) meaning the world to you. It might be like a shadow following you. Even if you don’t talk to each other for some time, if you have no idea what the other person is doing, with whom he/she is doing it. You know you will always be together. No way to leave your shadow…

I’ve been thinking a lot about love in the last months. Complicated to say what it is exactly. It’s chemical, but at the same time it’s the only thing that makes you move forward. I believe there’s no need to get rid of it. Be happy with it (even if it doesn’t look like everybody tells you it should look like).

foto/credit: Teresa

how does it feel to…

If I ever have to think about a way to describe how it feels to love I’ll do it like that:

The butterflies are not in my stomach, but in my brain. They make me smile, they make me happy and they make me sad. My heart is beating fast, but you make me feel calm.

foto/credit: Chanel Iman by Michelle Ferrara – Happy Face; Vogue España February 2010 / TFS

l'amore si odia – Noemi e Fiorella Mannoia

Vieni qua, vieni qua, che ti dovevo dire
tutte quelle cose che, cose che, non hai voluto sentire, soffrire, godere o finire.
Vieni qua, vieni qua, sempre la stessa storia
un equilibrio instabile, instabile, che crolla al vento di una nuova gloria, l’amore si odia.

I can't conceal it, don't you see it, can't you feel it?

Ich kanns nicht abstreiten, so ein Geschäft voller Hochzeitskleider hat was von Märchenprinz und Prinzessin. Eine Traumwelt in die man flüchten kann, die Wirklichkeit wird kurz vor der Tür gelassen. Zwischen weißen Kleidern und Rosen kann man sich in Träumen verlieren. Irgendwie mag ich das :)

Foto/Credit: Teresa

Why do we call someone a soulmate?

Nicht nur mich beschäftigt immer wieder das Wort Seelenverwandter. Warum bezeichnen wir die Personen denen wir uns nahe fühlen, in die wir verliebt sind immer wieder gerne als solche? Warum hat es sich außerdem zum Garanten für eine nicht funktionierende Partnerschaft entwickelt, während es gleichzeitig auch eine freiwillige oder unfreiwillige Verbundenheit ist? Wir neigen dazu die Menschen in die wir verliebt sind als Seelenverwandte zu bezeichnen, während sie uns verletzen, betrügen und man sich deshalb auf dieses Wort ausredet um trotzdem nicht zu riskieren nicht mehr in Kontakt zu sein. Man entwickelt eine Form von Abhängikeit, möchte zusammen sein, aber wird trotzdem immer ein gebrochenes Herz haben. Es stellt sich also die Frage warum wir ausgerechnet den Menschen der einen immer wieder verletzt zu einer Vertrauensperson und mehr als einen Freund deklarieren. Kann es sein, dass man mit dem Wort Seelenverwandter eine Entschuldigung für sich selbst gefunden hat um mit Personen zusammen zu sein auch wenn es gegen jeglichen gesunden Menschenverstand spricht?

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