Marcel Ostertag rockt die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Mein persönliches Highlight der Fashion Week in Berlin war eindeutig die Show von Marcel Ostertag am Freitag Nachmittag. Wunderschöne Kleider, eine Linie, große Taschen und ein Designer der selber mitläuft. Wie könnte es besser sein!

© Teresa Hammerl

Marc Jacobs bei der Berlin Fashion Week

Einen Tag bei der Berlin Fashion Week schon läuft Marc Jacobs an mir vorbei. Kann ich ja eigentlich wieder nach Hause jetzt.

© Teresa Hammerl

Hetzendorf Absolventin Elisabeth Maier sagte “rührt euch_at ease_repos!”

Der Titel meiner Kollektion ist ein Kommando für das militärische Exerzieren. Die englische Übersetzung  „Ease“ bedeutet aber auch Leichtigkeit, „to be at ease“ oder „feel at ease“ drückt Wohlbefinden aus. Die Bedeutung der Begriffe verknüpft den Grundgedanken meiner Kollektion: Der Bezug zum Militär und die Interpretation der Zusammenhänge in aussagekräftigen Designs- Leichte Seide unter Fischlederaccessoires, die zwischen japanischen Baumwollmustern und der Ruhe einfärbiger Flächen Akzente setzt.

Weiters erklärt die Absolventin der Modeschule Wien, die ihre Arbeiten auch bei der Show 11 im Schlosspark von Hetzendorf zeigte: “Es ist bemerkenswert, dass das italienische Wort für Uniform „Divisa“ sich aus dem Französischen herleiten lässt. „Dévise“ bedeutet Mission oder Absicht.”

Uniformen beschreibt Elisabeth Maier mit: “Die Art der eingesetzten Details bezieht sich auf Galauniformen, die noch nicht dem modernen Funktionalismus unterworfen waren und zu standardisierter Massenware zählten. In meiner Kollektion werden diese Details zu femininen Elementen. Wir alle streben nach Ausdrucksfreiheit und verstehen uns als Individuen, die durch bestehende Systeme eingeschränkt werden. Meine Kollektion macht stark auf dem Marsch in die Freiheit.”

Die Fotos sind im Theater im Nestroyhof entstanden und zeigen die Schauspielerin Juliane Gruner, in rot (Foto unten) sieht man die Absolventin selbst. Wir gratulieren herzlich zum Erfolg!

© Analoggang

Lisa aka SpiegelEule über das FashionBloggerCafé in Berlin

Als offizieller Programmpunkt der Berlin Fashion Week findet heuer bereits zum zweiten Mal das FashionBloggerCafé statt. Vorab habe ich Lisa zum Gespräch gebeten, voller Vorfreude auf das Treffen am 8. Juli!

Wie kam es zur Idee ein FashionBloggerCafé zu veranstalten?

Als im letzten Winter die Fashion Week bervorstand und es sich abzeichnete, dass es wohl ein Blogger-Get-Together wie bei der letzten Premium im Sommer nicht geben würde, kam mir die Idee ein eigenes Treffen zu initiieren. Ich hatte mit anderen Bloggern zu diesem Zeitpunkt einigen Kontakt per Mail oder Skype. Nicht nur mich begeisterte die Möglichkeit bei einem Treffen die Personen hinter den jeweiligen Webseiten, Kommentaren oder Ideen wirklich kennen zu lernen und erfahren zu können.

Ich wachte dann einige Wochen vor der Fashion Week auf und hatte die Idee. Noch im Bett griff ich zum Telefon und rief Roland von Styleranking an. Der war etwas verhalten und hatte Sorge, dass wir das zusätzlich zu den Vorbereitungen für die Berichterstattung vom Zelt und den anderen Events bewältigen könnten. Ich hab ihn dann damit überzeugt, dass ich ganz unkompliziert einen Tisch im „Mein Haus am See“  hier in Berlin reservierte und ein Facebook-Event einrichtete. Damit stand das FashionBloggerCafé.

Wer genau veranstaltet das FashionBloggerCafé?

Die Veranstalter des FashionBloggerCafé sind Styleranking und ich aka SpiegelEule.
Wir haben eine kleine Webseite unter fashionbloggercafe.de eingerichtet und dort seht ihr auch, dass wir inzwischen weitere Unterstützung eingeholt haben durch dawanda und edged berlin.

Welche Resonanz hattet ihr im letzten Jahr?

Mit ein paar einfachen Mitteln und geringem Aufwand hatten wir den Nerv der Bloggergemeinschaft getroffen und die Anmeldungen flatterten zahlreich ins Haus. Wir bekamen über 200 Zusagen. Ich hatte etwas Sorge, dass wir den Mitarbeitern vom „Mein Haus am See“ ganz schönen Stress bereiten könnten – mit der Reservierung hatte ich etwa 50 Leute angemeldet und diese Zahl im Laufe der Woche immer wieder nach oben korrigiert. Ach ja: und sehr leckeren Kuchen haben wir für alle bestellt. Der Kuchen stand dann am Buffet für alle Blogger zum Naschen bereit.
Das Treffen selber gestaltete sich sehr entspannt und es trafen nach und nach immer weitere Blogger ein. Wir setzten kein Rahmenprogramm oder eine Vorstellungsrunde durch, sondern jeder war selber dafür verantwortlich sich vorzustellen und neugierig auf die Anwesenden zu zugehen.

Was sind deine Erwartungen für dieses Jahr, welche Bedeutung haben Bloggertreffen für dich?

Gerade zur Fashion Week werden wieder viele Blogger extra nach Berlin reisen und in der Stadt unterwegs sein. Ich freue mich wahnsinnig, dass wir eine tolle Location gefunden haben: Es geht ab zur Arena. Wenn ich an den Stress während der Fashion Week denke und die Hitze im Zelt scheint mir das die perfekte Location um zu netzwerken und gemeinsam zu chillen.
Ich hoffe natürlich, dass wir wieder viele neue tolle Blogger treffen können und sich die Leute untereinander bekannt machen. Die virale Vernetzung und der Online-Kontakt sind einfach noch schöner, wenn man sich mal „in Echt“ kennen gelernt hat.
Persönlich nutze ich gerne Gelegenheiten bei Events oder Workshops andere Blogger kennen zu lernen und mit ihnen Erfahrungen und Meinungen auszutauschen. Die Treffen sind immer sehr inspirierend für neue Projekte und bringen mich auch immer wieder auf den neusten Stand, was so los ist in der Bloggerszene. Ich freue mich wirklich sehr viele neue und einige bekannte Blogger am Badeschiff zu treffen!

Infos:
styleranking.de

Fotos: © SpiegelEule

Fashion Talk: Beyond Heritage

Am Dienstag Nachmittag saß ich nachmittags im gut gekühlten Sofitel nachdem ich direkt vor dem Hotel einem der Autos meiner Fahrschule entgegen lächeln konnte. Im vierten Stock ging es beim Fashion Talk um das Thema Beyond Heritage, um die Entwicklung und Herkunft von Labels wie Louis Vuitton. Der Saal selbst war gut gefüllt, direkt neben mir saß Anna, ein Beweis für den wunderschönen Satz von Monica Titton “bloggers are everywhere”. Neben ihr nahmen an dem Gespräch auch Risto Bimbiloski, Katrin Seiler (Moderation), Lidewij Edelkoort sowie Till Reiter teil.

© Teresa Hammerl

Modepalast 2011: Cloed Baumgartner im Interview

Die beiden Modepalast Organisatorinnen Cloed Baumgartner und Jasmin Ladenhaufen

Es passiert etwas und das finde ich spannend! Man hat nicht nur eine stumpfe und platte Modemesse, sondern man überlegt sich jedes Jahr wieder neu in welche Richtung es gehen soll und was man damit bewirken will.

- Cloed Baumgartner

Modepalast bisher: Welche Bilanz kann man ziehen ?

Cloed Baumgartner: Die Bilanz ist, dass man ein stetiges Wachstum beobachten kann – nicht nur des Events selbst, dass man immer noch mehr Labels einbinden kann – sondern auch der Wiener Szene die ja auch mitwächst.

Von den Boutiquen die sich im 7. Bezirk ansiedeln haben ganz viele der BetreiberInnen beim Modepalast begonnen und sind ganz stolz darauf.

Die Bilanz ist auch, dass der Modepalast etwas bewirkt hat in Wien und das erfüllt uns schon mit Stolz. Ziemlich viele DesignerInnen können inzwischen von dem leben, was sie machen. Sie haben ihre kleinen Läden aufgesperrt, oder sogar schon größere Läden, und strecken die Fühler jetzt auch vermehrt ins Ausland aus. Sie fahren auf Ordermessen nach Deutschland oder Paris und das ist schon klasse, das gefällt uns gut. So ist es ein gemeinsames Wachsen!

Welche Weiterentwicklung gibt es?

Der Ausblick ist, dass der Modepalast inzwischen auf guten Beinen steht und wir die Chance haben jetzt auch in Richtungen zu lenken. Mit unseren Schwerpunkten, wie im letzten Jahr etwa Modepalast Green, eine ganz wichtige Strömung mit neuen ökofairen Kollektionen, die genauso sexy und gut designt sind wie andere.

Wir haben das dann in Form eines Green Path angelegt, also wirklich integrativ dort wo es hingehört. Abendmode zur Abendmode und Street Style zum Street Style. Und heuer reagieren wir auf unsere Gesellschaft die ja doch immer älter wird und auf unser Publikum das mitaltert und aber auch designaffin ist.

Wir haben aufgerufen, dass die DesignerInnen dementsprechend ihre Kollektionen auch anpassen. Größere Größen, auf gute Stoffqualität achten und vielleicht auch einmal Outfits mit Ärmeln anbieten. Einfache Tricks die aber dann auch unser Publikum befriedigen. Oder auch, dass wir neues Publikum ansprechen können. Genannt haben wir diesen Schwerpunkt “Generations”, weil wir ja von Kindermode bis eben Mode für ältere Semester alles anbieten.

Wie siehst du die Wiener Modeszene?

Die ModemacherInnen sind ja eine abgeschlossene Gruppe, auch eine Szene, so wie die Galerien eine Szene sind. Oder die KünstlerInnen oder die bildenden KünstlerInnen oder die FilmemacherInnen, ist auch die Modeszene wie eine Familie, aber innerhalb dieser Szene beobachte ich unterschiedliche Gruppierungen die verschiedene Bedürfnisse abdecken.

Es funktioniert glaube ich ganz gut nebeneinander, das für alle was dabei ist. Mode geht ja alle was an. Und sonst gibt es eben die Strömungen, dass große Modeketten nach Wien kommen, wir nennen jetzt keine Namen… (lacht) aber das bedeutet ja auch etwas. Dass Wien bereit ist für so etwas.

Welche Punkte sind beim diesjährigen Modepalast noch wichtig….

…Newcomer! Newcomer haben wir viele. Wir haben nicht immer die gleichen Namen, wir haben dezidiert heuer 40 NewcomerInnen und ganz viele davon auch aus Wien. Das wird von creativespace.at unterstützt. Weil sie letztes Jahr mit uns eine Studie gemacht haben, aus der ganz klar hervorgeht, dass der Modepalast auch ein Wirtschaftsfaktor ist.

Der Schritt in die Selbstständigkeit wird viel leichter wenn man einmal ein solches Kick-Off Event gehabt hat. Dort wo man einmal wirklich mit viel Publikum in Kontakt gekommen ist. Und das wird auch heuer wieder bei einigen so sein. Sie werden viel Feedback bekommen und ganz sicher auch Umsatz machen. Und dann auch basierend auf solchen Erfahrungen entscheiden können, ja das kommt an. Ja das passt, das machen wir weiter. Newcomer ist also ein wichtiger Punkt.

Wie wählt man die am Modepalast teilnehmenden Designer aus?

Wir haben zu viele Anmeldungen, mehr als wir Standplätze haben. Das heißt wir haben eine Jury. Das funktioniert dann online über eine Punktevergabe, weil man nicht über zwei hundert Leute eine Jury Sitzung abhalten kann. Das würde nicht funktionieren.

Wir hatten also sieben Leute die in der Jury waren und Punkte vergaben. Dann gibt es eine Reihung und wir nehmen einfach so viele DesignerInnen wie wir nehmen können. Die Kriterien dazu sind: Wir fragen nach der Ausbildung, nach dem Gründungsjahr (dementsprechend kann man dann sagen ob es sich um einen Newcomer handelt) und die Homepage, da muss man drei Bilder hochladen und einen kurzen Text. Das heißt man bekommt schon relativ rasch über die Qualität der Bilder, über die Qualität des Gesamtauftritts einen Eindruck ob das Label Potential hat. Und dann ist natürlich auch das Bauchgefühl der JurorInnen gefragt.

MODEPALAST 2011 – brand new expo
27. bis 29. Mai 2011
MAK
Weiskirchnerstraße 3
1010 Wien
Tageseintritt: €8.-/5.- (ermäßigt für Schüler und Studenten)
Kombiticket: €12.- (gültig an allen 3 Messetagen)
Öffnungszeiten:
Do 26.5. Eröffnung (nur mit Einladung)
Fr 27.5. 12-22
Sa 28.5. 11-21
So 29.5. 11-19

fotos: oben – Teresa Hammerl ; untere – MICHAEL WINKELMANN (www.winkelmann.at)

The Fashion Lunch mit Eva Poleschinski [ep_anoui]

Samstag Mittag trafen wir uns bereits zum dritten Mal (Tiberius und Doychinoff waren die ersten beiden Labels) im Wiener Luxushotel The Ring (Blog) zum Fashion Lunch mit einer Designerin bzw. einem Designer. Diesmal hatten wir die Ehre gemeinsam mit Eva Poleschinski (Interview vom letzten Jahr) – [ep_anoui] – zu Mittag zu essen und anschließend Stücke ihrer Sommerkollektion bzw. vergangener Kollektionen in einer Suite des Hotels bestaunen zu dürfen. Eva erzählte uns aus dem Nähkästchen (diese Formulierung habe ich mir erlaubt von Eva zu klauen) über ihre Arbeit als Designerin, die Vorbereitungen vor Shows, die MQ Vienna Fashion Week und auch über die im Mai anstehenden Lake’s Fashion Days in Pörtschach. Eva zeigte uns auch ihr aktuelles Video zur Sommerkolletkion, sowie viele Bilder, unter anderem auch das Plakat der Vienna Awards for Fashion & Lifestyle 2010, aufgenommen von Michael Dürr. Das Kleid auf dem Foto konnten wir dann auch gleich persönlich betrachten. Oben am Foto mein absolutes Lieblingskleid, alleine weil es so schön fällt könnte ich es mir stundenlang anschauen. Überhaupt sind Eva’s Kleider einfach wunderschön anzusehen und auch anzugreifen.

Mehr bei Stylekingdom und allen die mit dabei waren:

Fanfarella
Rainer von AustrianFashion.net
Bikinis & Passports
Style Kitchen
Mr Strictly Intimate
Modeltalk
Mangoblüte

Gegessen wurde im The Ring Restaurant at eight.

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Cinema Photographique / Michael Dürr in der Albertina

An einem wunderschönen Abend ging es gemeinsam mit Maria, Vanessa und Anna in die ehrwürdigen Hallen der Albertina um in ungewohnter Atmosphäre einmal nicht bei Tag sondern in der Nacht einen Blick auf die wertvollen Kunstschätze zu werfen. Obwohl sie nur eine Nebenrolle spielten, hatte man zur späten Stunde auch die Schiele Gemälde noch nicht schlafen geschickt. Sie konnten an diesem Abend nämlich ebenfalls einen Seitenblick auf Cinema Photographique riskieren, hätten sie auch was verpasst wenn sie das nicht getan hätten! Übrigens könnten diese Räume so ziemlich die beste Party Location Wiens sein (tanzen mit Egon & Co. inklusive), die Atmosphäre der Albertina ist ja bekanntlich unschlagbar. read on

Konsánszky im showroom | project

Ungarisches Design von Dóra Konsánszky kann man ab sofort für die nächsten zwei Monate, also noch bis 15.1.2011, im showroom | project finden.

„D. K. believes in discrete elegancy.” liest man auf ihrer Webseite und davon konnt man sich auch schon gestern bei der Eröffnung überzeugen. Schöne klassische Hosen (ja man glaubt es kaum, ich stehe mal total auf Hosen) und interessante Schnitte, sowie viele Jacken und das ein oder andere Kleid findet man in der gezeigten und zu kaufenden Kollektion. Gefällt gut, nicht zuletzt auch deshalb weil meine beiden Lieblingsfarben, schwarz und weiß, den Schwerpunkt bilden.

showroom project
gumpendorferstraße 36
1060 vienna | austria

di-fr 13.00-19.00 | sa 11.00-17.00

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