Kill your darlings!

Vor einiger Zeit führte ich ein Interview und wusste, dass ich die spannendsten Stücke nicht für meinen Artikel verwenden kann, da sich nun mal nicht zum eigentlichen Thema passten. Wenn das Gegenüber ebenfalls in einer ähnlichen Branche wie man selbst arbeitet erntet man schon mal mehr Verständnis für ein solches Problem und so hörte ich bei dieser Gelegenheit den Satz „Kill your darlings!”. Daran muss ich seitdem immer denken wenn ich bei spannenden Gesprächen mit vielseitigen Personen merke, dass die Unterhaltung niemals Platz im Text finden wird. Ich mag es fair mit Leuten umzugehen, nach dem Motto du gibst mir etwas von deiner Zeit, du nimmst dir Zeit für ein Gespräch mit mir obwohl wir uns gar nicht kennen und ich werde etwas über dich schreiben. Dass dann aber dank Platzproblem oder einer schlicht anderen Richtung, in welcher sich der Artikel entwickelt, selbige Unterhaltung aus selbigem Text genommen werden muss, tut schon mal weh. Vermutlich werde ich mich auch nie so richtig daran gewöhnen können ohne, dass mir in dieser einen Ecke meines Magens flau bei dem Gedanken daran wird. Auf der anderen Seite hat jeder gesagte Satz, jeder Hinweis, jeder neue Kontakt auch etwas ganz besonders wertvolles.

Hat man sich einmal ein Ressort ausgesucht hat man sich auch ein Fachgebiet ausgesucht. Jeder gute Journalist baut sich, je länger er schon in seinem Job tätig ist, eine Wissensblase auf, die ständig gefüllt werden muss und von der man auch laufend zehren kann (damit sie selbst nicht platzt, versteht sich). Kein Gespräch, kein Kontakt, kein Wissen ist somit je unnütz oder gar umsonst. Wird es nicht gleich eingesetzt hilft es einem möglicherweise für eine Geschichte die man Monate oder selbst Jahre später schreiben wird weiter. In gewisser Weise sammelt man als aufmerksamer Schreiber ständig neuen Stoff, auch wenn man im Moment des Sammelns noch gar nicht so genau weiß wofür oder auch für welches Thema man es irgendwo zwischen den kleinen grauen Zellen ablegen soll.

Der Satz „Kill your darlings” stimmt deshalb auch nur auf Zeit, irgendwann erwachen diese darlings zu neuem Leben. In der Zwischenzeit sind sie dafür verantwortlich, dass nicht nur bereits Veröffentlichtes sondern auch Wissen Macht ist. Ich hoffe mein schlechtes Gewissen hat diesen Text nun ebenfalls gelesen… oder soll ich ihn dir besser nochmal vorlesen?

Open House an der Angewandten

Die Universität für angewandte Kunst Wien lädt auch heuer wieder zum Tag der offenen Tür. Schnuppern in Ateliers, beobachten in Werkstätten und Einblicke in Labors sowie Studios. Dabei kann man sich bei Lehrenden und Studierenden über die Studienrichtungen Architektur; Art & Science; Industrial Design; Bildende Kunst; Bühnengestaltung; Design; Konservierung & Restaurierung; Mediengestaltung; die Lehramtsstudien Bildnerische Erziehung, Textiles Gestalten und Werkerziehung; Sprachkunst und TransArts sowie über die Zulassungsbedingungen näher informieren.

Die einzelnen Klassen stellen sich mit Projekten, Ausstellungen, Filmen und vielem mehr vor. Die Werkstätten der Abteilungen des Instituts für Kunst und Technologie sind dabei ebeno ständig zugänglich wie ein regelmäßiger Shuttlebus vom Hauptgebäude zu den Exposituren zur Verfügung steht. Auch Bibliothek, Kunstsammlung sowie das Archiv werden ihre Tore öffnen (Bücherbasar inklusive).

Mode (Leitung: Bernhard Willhelm)
Neubau, 5. OG, Stiege 1
10:00 – 18:00: Die Studierenden der Modeklasse zeigen Arbeiten aus dem Studienjahr, ein Video der letzten Modenschau “Show Angewandte 11″ und geben Einblick in die Arbeitsprozesse des Modedesigns.

Eine schöne Gelegenheit einen näheren Einblick zu bekommen.

Dienstag, 24. Jänner 2012, 10-18 Uhr

+ nähere Infos zu den einzelnen Programmpunkten

Das Ende naht!

Bereits am 12. Jänner erschien der erste Teil von 2012 – Das vielleicht letzte Magazin der Welt. Der Weltuntergang steht ja bekanntlich vor der Tür, am 21.12.2012 soll es laut einer Prophezeiung der Maya soweit sein. 12 Ausgaben mit insgesamt – wie könnte es anders sein – 2012 Seiten warten deshalb im Laufe des Jahres auf die Leserschaft. Damit dann aber auch wirklich keiner sagen kann, man wäre nicht gut genug vorbereitet gewesen.

Der Ansatz des Magazins ist schnell erklärt: Ein Gedankenexperiment mit der Frage „Was würde geschehen, wüsste die Menschheit, dass sie tatsächlich nur noch ein Jahr zu leben hätte?” oder gibt es doch noch so etwas wie eine Zukunft? Wer das Magazin im Abo beziehen möchte, zahlt übrigens erst „danach”, also am 22.12.2012.

2012 zeigt sich noch einmal im besten Licht. Neben Qualität bei der Verarbeitung wurde bei diesem Magazin auch Wert auf die Produktion gelegt, keine Mühen hat man bei den Autoren und Mitwirkenden gescheut. Eine letzte Gelegenheit für alle um noch einmal gute Texte zu schreiben. Auch die Wissenschaft war und ist mit dabei um das Ende zu unterstützen. Und damit man ebenso im Dezember genug Zeit zum Lesen hat, erscheint es immer am 12. des Monats.

Wissenschaft und Mythologie sowie Astro- und Metaphysik werden mit Zukunft und Vergangenheit vereint, verglichen und erläutert. Eine Ausgabe kostet 8,50 Euro und ist österreichweit am Kiosk (entschuldigung, in der Trafik) erhältlich.

Und nicht vergessen: Der Letzte räumt die Erde auf!

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Ready to jet set!

Wenig Sonne und kalte Stunden, wer bekommt da nicht Lust irgendwo in südlicheren Breiten Erholung zu suchen und die Batterien neu aufzuladen. Weil das aber nicht unbedingt immer möglich ist kann man ja auch mal einen Kompromiss eingehen und sich ein Stück Süden nach Österreich holen. Zusammen mit Nina Eiber von enVie heartwork kaufte Silvia Gattin Westen aus Baumwolle in Italien ein und ließ schließlich selbst entworfene PomPoms und Applikationen in Indien anfertigen, um diese in Wien auf die Westen annähen zu lassen. So entstand die Gypset Weste.

Drawing inspiration from India, Thailand, Morocco, Turkey and the Mediterranean as well as the bon vivant mentality of the late 60’s and 70’s European jet-set both designers stand for bohemian style, high fashion, unique art and finally the combination of GYPSI and JET-SET = GYPSET.

Die Westen gibt es exklusiv bei Silvia Gattin.

christmas time

In Panda Verkleidung konnte ich über die Weihnachtsfeiertage endlich den ersten Schnee sehen. Neben gutem Essen war vor allem Entspannung und viel Zeit mit Freunden und Familie angesagt. Eine gute Möglichkeit um Energie zu tanken, der Shopping Stress hingegen liegt mir fern. Fotografisch festgehalten habe ich die schneereichen Tage im folgenden.

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Geschenke Woche: Badesalz und Bodybutter von TheLipstick.net zu gewinnen


Weihnachten ist vorbei und weil ihr alle so fleißig bei der Gewinnspiel Woche mitgemacht habt gibt es heute noch einen Bonus der besonders nach anstrengenden Tagen Wohlbefinden schafft und mit dem wir uns bei euch bedanken wollen. Wir verlosen Badesalz und Bodybutter für die perfekte Entspannung von TheLipstick.net.

Einfach unter diesem Post bis heute Abend um 23.59 Uhr einen Kommentar mit Name und email Adresse hinterlassen, der Gewinner wird mittels random.org ermittelt und schriftlich verständigt. Viel Glück!

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