Axolotl Roadkill

Es passiert mir ja selten, dass ich einem Buch nicht bis zur letzten Seite eine Chance gebe. Bei diesem muss ich da allerdings eine Ausnahme machen. Dreißig Seiten habe ich es probiert, aber wir wurden keine Freunde. Pessimistisch, vulgär, negativ, kurze Sätze, banale Sätze. Abgesehen von all dem anderen was bereits über Axolotl Roadkill gesagt wurde, und worauf ich an dieser Stelle nicht eingehen möchte, abgesehen von all dem Medienhype rund um die junge Helene Hegemann, ist es für mich ein Buch, das auf vulgären Aussagen, die ich auch schon bei Charlotte Roche vermieden habe, basiert. Eine negative Stimmung die sich beim Lesen des Buches ausbreitet, ja sogar eine Abneigung zum Leben die sich bemerkbar macht…

Kritisches Hinterfragen gewisser Themen ist ja mehr als begrüßenswert, ob man sich das allerdings auf den restlichen Seiten erwarten darf bleibt zu bezweifeln.

Ich verstehe das Buch schlichtweg nicht.

Wer es verstehen bzw. sich selbst ein Bild machen möchte kann es hier kaufen.

Und… Der Standard hat sich nochmals intensiv mit dem Buch auseinandergesetzt.