Vor mittlerweile mehr als zehn Jahren, als die Serie Sex and the City anlief erinnere ich mich endlos lange Diskussionen geführt zu haben die sich alle über unrealistische Vorstellungen einer typischen New Yorkerin (niemals kann man sich all das leisten), über Tabu Themen wie Sex und die offen darüber geführten Gespräche drehten. Ich habe diese Diskussionen damals geführt obwohl sie mir oft nicht gerade angenehm waren.
Vor zehn Jahren war ich ein Teenager und hatte das Glück gerade mit dem Start der Serie in dieses Alter zu kommen indem ich begann über Sexualität und den Weg darüber zu sprechen nachzudenken. Damals fand ich es wunderbar, dass es da irgendwo vier Frauen gibt, die Selbstbewusstsein haben und selbstständig sind und sich keine Gedanken machen müssen ob man jetzt dies und das wirklich aussprechen darf. Ich empfand es als Emanzipation Dinge über die man in der Gesellschaft eigentlich nicht spricht aussprechen zu können, auch als Frau. In der Öffentlichkeit.

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