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Notes on an American Film Director at Work: Martin Scorsese – Die Doku gezeigt auf der Viennale
Auf den Wiener Filmfestspielen, der Viennale, wurde auch die Doku von Jonas Mekas über Martin Scorsese gezeigt. Ein Film, der das Herz jedes Dokumentarfilmers sicherlich höher schlägen lässt.
Es geht nicht um die Kameraführung, nicht darum ob es perfekte Aufnahmen sind, nein es geht vielmehr darum Situationen einzufangen und Martin Scorsese am Set, bei der Arbeit, zu begleiten. Leonardo DiCaprio und die Anweisungen die ihm beim Dreh gegeben werden ergänzen den Film und lassen einen Filmdreh plötzlich als harte Arbeit und einen Job wie jeden anderen auch erscheinen. Man hat außerdem das Gefühl hautnah mit dabei zu sein.
Ob diese Doku einen guten Überblick über die Arbeit von Martin Scorsese zeigt, oder ob es nicht ausreicht ihn nur bei den Dreharbeiten zu einem Film zu begleiten, bleibt dahingestellt. Ist eigentlich auch ziemlich egal, ist man ein Fan von Blicken hinter die Kulisse und Dokumentarfilmen die einem an den Ort des Geschehens bringen. Ich mochte die etwas andere Herangehensweise an die Art eine Doku zu machen und sich bewusst Zeit zu nehmen Szenen voll zu zeigen ohne etwas herauszuschneiden.
Stones in Exile auf der Viennale
Mein ganz persönliches Highlight der diesjährigen Viennale, der Filmfestspiele in Wien, war dieser Film, eigentlich eine Musik-Doku, über die Rolling Stones. Musik aus den vergangenen Jahrzehnten die auch heute nicht aktueller sein könnte, von einer Band die mehr als nur Musikgeschichte geschrieben hat. Eine intime Dokumentation über eine Band, die es damals wie heute nicht leichte hatte mit ihrer Bekanntheit, mit ihrem Ruhm, umzugehen. Der Film erzählt mit vielen alten Originial Filmmaterial und Fotos eine Geschichte die von Musik und alles anderen als einfachen Situationen gekennzeichnet ist. Eine Band mit einer ungeheuren Anziehungskraft, eine ausverkaufte Vorstellung und für mich ein guter Einstieg in die Filmfestspiele
Viennale 2010 – 21.10. bis 3.11.
Hans Hurch und Alexander Horwath präsentierten bei der Pressekonferenz das Programm der diesjährigen Viennale. An den Spielstätten hat sich gegenüber dem letzten Jahren nichts verändert, hat sich doch die Vielfalt der Wiener Kinos international bewährt. Weil ich (wie üblich) wieder mal keinen Überblick über das Programm habe kann ich nur das Durchklicken sehr empfehlen. Am 16. Oktober startet der Kartenvorverkauf. Auf ein abwechslungsreiches Filmfestival mit Gästen wie Lou Reed darf man also schon mal gespannt sein.



